Holzerntemaßnahme wird verschoben

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Die für die zweite Novemberhälfte angekündigte Holzerntemaßnahme im Stadtwald unterhalb des Ausflugslokals „Löwenburger Hof” muss aufgrund der derzeitigen Witterungsbedingungen abgesagt werden.

Die anhaltend nassen Bodenverhältnisse lassen einen sicheren Maschineneinsatz im Gelände aktuell nicht zu. Zudem könnten Wege und Waldböden bei Durchführung der Arbeiten beschädigt werden.

Die Maßnahme wird voraussichtlich auf Januar 2026 verschoben. Über den genauen Zeitraum wird die Stadt Bad Honnef rechtzeitig informieren.

Stadtförster Georg Pieper bittet um Verständnis: „Sicherheit hat oberste Priorität – sowohl für Spaziergänger als auch für die Mitarbeitenden im Einsatz. Unter den aktuellen Bedingungen können wir diese nicht gewährleisten.“

 

Auf dem Weg zur altersfreundlichen Stadt

Stadt Bad Honnef

Bürgermeister Philipp Herzog, Prof. Dr. Claudia Solzbacher und der Erste Beigeordnete Holger Heuser (von rechts) verfolgten mit großem Interesse den Online-Vortrag zum Thema seniorengerechte Städte.

Bad Honnef. Was ist eine seniorengerechte Stadt? Dieser Frage geht der Fachbeirat „Menschen im Alter“  der Stadt Bad Honnef systematisch nach. Zu seiner Veranstaltung im Rathaus lud er deshalb die bekannte Demografie-Expertin Karin Haist (ehemals Körber-Stiftung), zu einem Online-Vortrag ein. Diesen Überblick wollten sich auch Bürgermeister Philipp Herzog und der Erste Beigeordnete Holger Heuser nicht entgehen lassen.

„Wir sind die älteste Stadt im Rhein-Sieg Kreis“, so Herzog, „deshalb ist es ganz besonders wichtig, dass wir uns mit der Frage, wie wir auch von Seiten der Stadt und der Verwaltung hier sinnvoll und strategisch arbeiten können, besonders beschäftigen.“

Der Vortrag der Demografie-Expertin lehnte sich an die Überlegungen zu „age-friendly cities“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an. Das Ziel ist es, eine altersfreundliche Umgebung zu schaffen, die es älteren Menschen ermöglicht, ein aktives, gesundes und selbstbestimmtes Leben zu führen. Dazu gehören z. B. sichere  und gut zugängliche Verkehrswege und barrierefreie Gebäude, präventive Hilfen und Aufklärung, aber auch Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe und zum Engagement.

Einsamkeit im Alter ist ein schlimmer „Krankmacher“, so Karin Haist. Lebendige Quartiersarbeit kann alle diese  Bereiche im Blick haben und wäre deshalb ein wichtiges Strukturmoment, in dem auch Vereine und Ehrenamt eine wichtige Rolle spielen. Sogenannte „Dritte Orte“ sollten zudem zur Verfügung gestellt werden, an denen Menschen sich treffen können, so die sehr praxisorientierten Tipps.

Es wurde deutlich, dass die Stadt Bad Honnef mit den bereits umgesetzten und aktuell angedachten Eckpfeilern ihrer Seniorenpolitik, aber auch mit den vielen ehrenamtlichen Initiativen bereits einigen der Anregungen der Expertin nachkommt. Die anschließende Diskussion brachte aber auch Erkenntnisse, in welchen Bereichen noch mal nachgearbeitet werden kann.

Der Online-Vortrag lieferte reichlich Gesprächsstoff für die anschließende Diskussion.

So stellen die Menschen, die zukünftig in Rente gehen werden, die sogenannten Babyboomer, eine wichtige Klientel dar, die zukünftig auch ehrenamtliche Unterstützung für die vielfältigen Herausforderungen geben könnten. „Die Städte sind häufig arm. Wir werden auf die „Boomer-Generation“ angewiesen sein, wenn wir die Herausforderungen einer immer älter werdenden Stadt in den Griff bekommen wollen“, so Prof. Dr. Claudia Solzbacher, Vorsitzende des Fachbeirates.

Der Fachbeirat betonte, wie wichtig es ist, dass zukünftig aber nicht nur Politik für alte Menschen gemacht wird, sondern auch die fitte Boomer-Generation besonders die junge Generation unterstützen muss. Gerade im Bildungsbereich würde mehr Ehrenamt gebraucht. „Die Generationen müssen enger zusammenarbeiten, das ist in aller Interesse“, so Solzbacher. Das Ehrenamt in Bad Honnef zu stärken, sieht der Fachbeirat als eine seiner wichtigen Aufgaben an. „Ohne die professionelle Hilfe von Stadt und Verwaltung wird das aber nicht gehen“, ist sich Claudia Solzbacher mit Karin Haist einig. Deshalb bedankt sie sich für die intensive und sehr interessierte Diskussion bei Bürgermeister Herzog und dem Ersten Beigeordneten Holger Heuser.

 

Gedenken und Mahnung am Volkstrauertag

Stadt Bad Honnef

Oberst d. R. Christian Jonnas und Bürgermeister Philipp Herzog sprachen über die Bedeutung des Löwendenkmals für Bad Honnef.

Bad Honnef. Mit bewegenden Worten, eindrucksvollen musikalischen Beiträgen und stillen Momenten des Innehaltens hat die Stadt Bad Honnef am 15. und 16. November den Volkstrauertag begangen. An beiden Tagen kamen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger zusammen, um der Opfer von Krieg, Gewalt und Terror zu gedenken und zugleich ein Zeichen für Frieden, Menschlichkeit und Zusammenhalt zu setzen.

Die Gedenkfeier begann am Samstag mit der Kranzniederlegung auf dem jüdischen Friedhof und setzte sich anschließend auf dem Ehrenteil des Neuen Friedhofs fort. Der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde schuf einen würdigen musikalischen Rahmen.

In seiner Ansprache erinnerte Bürgermeister Philipp Herzog an die Worte Konrad Adenauers: „Der Frieden ist nicht ein Zustand, den man erreicht, sondern eine Aufgabe, die man immer wieder neu lösen muss.“ Herzog betonte, dass Frieden nie selbstverständlich sei, sondern durch verantwortliches Handeln, Respekt und Offenheit täglich neu entstehen müsse.

Pfarrerin Britta Beuscher hob in ihrer Rede hervor, dass der Volkstrauertag ein stiller, aber kein stummer Tag sei. Frieden bedeute, aufzustehen, Verantwortung zu übernehmen und sich jeder Form von Hass und Ausgrenzung entgegenzustellen. Sie schloss ihre Ansprache mit einem Gebet für die Opfer von Gewalt, Krieg und Terror sowie für den Frieden.

Im Anschluss erfolgten Kranzniederlegung und das Totengedenken, das Bürgermeister Herzog verlas. Danach setzte die Stadt die Gedenkfeierlichkeiten am Löwendenkmal in der Alexander-von-Humboldt-Straße fort. Dort sprachen Oberst d. R. Christian Jonnas von der Reservistenkameradschaft Drachenfels sowie Bürgermeister Herzog über die Bedeutung des Löwendenkmals für Bad Honnef und seine Bürgerinnen und Bürger. Die musikalische Begleitung übernahm der Reservisten-Musikzug Rheinland.

Am Sonntag folgte die Gedenkstunde in Aegidienberg, musikalisch gestaltet vom Gesangverein Liederkranz 1875 e. V. Bürgermeister Herzog wiederholte zentrale Gedanken seiner Rede, gefolgt von der Ansprache von Pfarrer Horst Leckner. Auch hier bildeten Kranzniederlegung und Totengedenken den Abschluss.

Mit den Gedenkveranstaltungen an beiden Tagen setzte Bad Honnef ein deutliches Zeichen: gegen das Vergessen und für den entschlossenen Einsatz für Frieden, Menschlichkeit und demokratische Werte – heute und in Zukunft.

 

Winterzeit ist eingeläutet

Stadt Bad Honnef

Zahlreiche vorweihnachtliche Veranstaltungen verwandeln die Bad Honnefer Innenstadt in ein Winterwunderland.

Bad Honnef. Glühweinduft, knisterndes Kaminfeuer, festliche Lichter und fröhliche Gesichter – so klingt und duftet die Winterzeit in Bad Honnef. Auch in diesem Jahr verwandelt sich die Innenstadt in ein kleines Winterwunderland, das mit seinen beliebten Veranstaltungen für eine stimmungsvolle Vorweihnachtszeit sorgt.

Kaminzimmer auf dem Marktplatz – der gemütlichste Platz der Stadt

Am 17. November öffnete die Einzelhandelsgemeinschaft Centrum Bad Honnef e.V. die Pforten ihres beliebten „Kaminzimmers“ auf dem Marktplatz. Nun heißt es wieder: ankommen, durchatmen und genießen – bei einem Heißgetränk in der stimmungsvollen Berghütte mitten in der City. Bis Anfang Januar lädt das Kaminzimmer täglich zum Entspannen, Plaudern und Verweilen ein – ob nach dem Einkaufsbummel oder einfach, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.

Winterleuchten – die Innenstadt im Lichterglanz

Parallel dazu erstrahlt die Innenstadt im zauberhaften Glanz des „Winterleuchtens“, das die Stadtverwaltung Bad Honnef organisiert. Vom 28. November bis 28. Dezember verwandeln kunstvolle Lichtinstallationen die Fußgängerzone in ein buntes, glitzerndes Lichtermeer. Entlang der Haupt- und Kirchstraße sowie auf dem Kirchplatz sorgen leuchtende Eiszapfen, farbenfrohe Projektionen auf historischen Fassaden und natürlich die beliebte „bunte Treppe“ wieder für magische Fotomomente und festliche Stimmung.

Besonderer Höhepunkt für dieses Jahr: Gemeinsam mit dem Frauen-Stammtisch Innenstadt e.V. fertigt die Wirtschaftsförderung zehn übergroße Leuchtsterne an, die in der Innenstadt aufgestellt werden. Der „Honnefer Sternenzauber“ leuchtet dann zusätzlich den Weg.

Das zweite Adventswochenende – Höhepunkt der Winterzeit

Ein besonderes Highlight steht am zweiten Adventswochenende bevor, wenn gleich zwei Veranstaltungen Besucherinnen und Besucher in die Innenstadt locken:

Winterkino – Weihnachtsklassiker unter freiem Himmel

Auf dem Dreiecksplatz am unteren Markt findet erneut das beliebte „Winterkino“ statt – eine Gemeinschaftsaktion von Stadtverwaltung und Centrum e. V. Von Freitag bis Sonntag können große und kleine Kinofans in warme Decken gehüllt weihnachtliche Filmklassiker auf der Großleinwand genießen – ein echtes Erlebnis unter dem Sternenhimmel. Was wann gespielt wird, wird zeitnah zur Veranstaltung veröffentlicht.

Weihnachtsplätzchen – das festliche Zelt am Kirchplatz

Zeitgleich lädt der Frauen-Stammtisch Innenstadt e. V. zum „Weihnachtsplätzchen“ auf den Kirchplatz ein. Im liebevoll geschmückten Festzelt erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm, wärmende Getränke, kulinarische Köstlichkeiten und zahlreiche Angebote für Kinder – vom Nikolausbesuch über Kinderschminken bis zur Plätzchen-Verzier-Station. Auch einige Einzelhändlerinnen und Einzelhändler öffnen an diesem Wochenende wieder länger ihre Türen.

Die offizielle Eröffnung des Weihnachtsplätzchens mit Besuch des neuen Bürgermeisters Philipp Herzog findet am 5. Dezember um 16 Uhr statt.

Stimmen der Veranstaltenden

Anna Bröhl, 1. Vorsitzende des Frauen-Stammtisch Innenstadt e. V., freut sich auf die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit: „Wir sind stolz, dass wir unser Angebot weiterentwickeln und den Besucherinnen und Besuchern erneut ein so vielseitiges Programm bieten können. Ein großer Dank gilt der Stadt Bad Honnef und allen weiteren Sponsoren, ohne deren Unterstützung diese stimmungsvolle Veranstaltung nicht möglich wäre.“

Auch Jürgen Kutter, Veranstalter des Kaminzimmers, blickt mit Vorfreude auf die kommenden Wochen: „Das Kaminzimmer ist längst zu einem festen Bestandteil der Bad Honnefer Winterzeit geworden. Zusammen mit den weiteren Events schaffen wir ein einzigartiges Erlebnis, das die Innenstadt in besonderer Weise belebt.“

Citymanagerin Miriam Brackelsberg ergänzt: „Die vier Winterevents zeigen eindrucksvoll, was unsere Innenstadtgemeinschaft gemeinsam auf die Beine stellt. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf eine warme, festliche Atmosphäre freuen, die den Zauber der Weihnachtszeit in Bad Honnef lebendig werden lässt.“

Öffnungszeiten:

Kaminzimmer (ab 17. November) und Winterleuchten (ab 28. November):
Mo – So: 16 – 22 Uhr
Weihnachtsplätzchen (2. Adventswochenende):
Fr – So: 12 – 20 Uhr
Winterkino (2. Adventswochenende):
Fr – So: 17 – 22 Uhr

 

Mehr Informationen unter:
https://meinbadhonnef.de/winter-in-bad-honnef/
https://innenstadt-bad-honnef.de/kaminzimer/
https://www.weihnachtsplaetzchen-badhonnef.de/

Neuer Jugendamts-elternbeirat gewählt

Stadt Bad Honnef

Fulya Vatansever, Fachdienst Jugendamt der Stadt Bad Honnef, Jennifer Fussy, stellvertretende Vorsitzende Jugendamtselternbeirat, Annika Goethe, Vorsitzende Jugendamtselternbeirat, sowie Jenny Fetzer, Fachdienst Jugendamt der Stadt Bad Honnef (von links)

Am 5. November 2025 haben sich die Elternbeiräte der Kindertageseinrichtungen sowie ElternvertreterInnen der Kindertagespflege der Stadt Bad Honnef im Beratungszentrum (Kurhaus) versammelt und aus ihrer Mitte die neuen Mitglieder des Jugendamtselternbeirats der Stadt Bad Honnef für das Kindergartenjahr 2025/2026 gewählt.

Die Ämter wurden wie folgt vergeben:
Annika Goethe (Ev. Familienzentrum Unterm Regenbogen) ist als neue Vorsitzende einstimmig gewählt worden. Als Unterstützung bleibt Jennifer Fussy (Kindergarten VFE Rhöndorf e.V.) dem Gremium erhalten. Sie wurde ebenfalls einstimmig als neue stellvertretende Vorsitzende gewählt.

Fulya Vatansever und Jenny Fetzer, Fachdienst Jugendamt der Stadt Bad Honnef, gratulierten den neu gewählten Mitgliedern und freuten sich auf eine gute, konstruktive und vor allem bereichernde Zusammenarbeit im Kindergartenjahr 2025/26 zum Wohle der Kinder und deren Familien in Bad Honnef. Gleichzeitig bedankten sie sich an dieser Stelle bei der ehemaligen Vorsitzenden Franziska Faltin für ihr bisheriges Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Jugendamt im letzten Kindergartenjahr.

Seit dem Jahr 2011 gibt das Kinderbildungsgesetz NRW (KiBiz) jedes Jahr den gewählten Elternbeiräten aus den Kindertageseinrichtungen die Möglichkeit, für das jeweilige Kindergartenjahr einen Jugendamtselternbeirat zu wählen (JAEB). Der JAEB vertritt vor allem die Interessen der Eltern gegenüber dem öffentlichen Träger der Jugendhilfe (Jugendamt) und hat eine beratende Funktion unter anderem im Jugendhilfeausschuss zu wesentlichen Fragen, die die Kindertageseinrichtungen betreffen.

Als Besonderheit der Stadt Bad Honnef ist der neu gewählte JAEB automatisch Mitglied im Vorstand des Stadtelternrates.

Holzerntemaßnahme im Einsiedeltal

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Die Stadt Bad Honnef informiert darüber, dass in der zweiten Novemberhälfte eine Holzerntemaßnahme im Stadtwald unterhalb des Ausflugslokals Löwenburger Hof durchgeführt werden soll.

Aus Sicherheitsgründen muss der Weg vom Einsiedeltal zum Löwenburger Hof hierfür zeitweise gesperrt werden. Zudem kann es zu Verschmutzungen des Weges sowie kurzzeitigen Blockaden des betreffenden Weges und der Löwenburger Straße durch die Beladung von Holztransportern kommen.

Die Stadt bittet darum, die großräumig angelegten Sperrungen unbedingt zu beachten: „Durch Sperrungen an Abzweigungen oder Kreuzungen soll verhindert werden, dass Waldbesucherinnen und -besucher in eine Sackgasse laufen. Auch wenn die Motorsägen und Maschinen weit weg erscheinen, muss durch vorher durchgeführte Arbeiten jederzeit mit herunterfallenden Ästen am Weg gerechnet werden. Außerdem entstehen schnell brenzlige Situationen, wenn Spaziergänger den Maschinen oder Waldarbeitern zu nahe kommen, weil sie die Situation nicht überblicken oder falsch einschätzen“, erklärt Stadtförster Georg Pieper und empfiehlt:„Nehmen Sie besser den Schlenker über die Wehrhütte, auch diese Wege sind sehr reizvoll.“

Erfolgreicher Testlauf für den Winterdienst

Stadt Bad Honnef

Am 14. November führten der Bau- und Betriebshof sowie das Team der Straßenunterhaltung des Fachdienstes Tiefbau eine Simulation und Übung zum Winterdienst durch.

Am vergangenen Freitag führten der Bau- und Betriebshof sowie das Team der Straßenunterhaltung des Fachdienstes Tiefbau Simulation und Übung zum Winterdienst durch. Ziel der Aktion war es, den neuen Kolleginnen und Kollegen insbesondere den Dienstbeginn um 5 Uhr, die Strecken und Touren sowie das Verhalten der Winterdienstfahrzeuge näherzubringen.

Mit den sinkenden Temperaturen in dieser Woche ist der Bau- und Betriebshof startklar für den Winterdienst. Eine Aufgabe, die das Team durch die gesamte dunkle Jahreszeit begleitet und fordert.

Welche Straße zuerst geräumt oder gestreut wird, ist in einer Prioritätenliste festgelegt. Je wichtiger und stärker befahren eine Straße ist, desto früher und häufiger wird sie geräumt oder gestreut.
Dass die Fahrzeuge der Stadt auf einigen großen und möglicherweise glatten Straßen kein Streugut ausbringen, liegt an klar geregelten Zuständigkeiten, wie Philip da Silva Artmann, der Leiter des städtischen Bau- und Betriebshofs, erklärt: „Die Schmelztalstraße (L144), die Aegidienberger Straße von Rottbitze nach Oberpleis (L143), Teile der Menzenberger Straße, der Linzer Straße, der Hauptstraße, der Mülheimer Straße, die Bundesstraße 42 und weitere wichtige Verkehrsadern in der Stadt werden durch den Landesbetrieb Straßen.NRW unterhalten, geräumt und gestreut.“

Auch für private Grundstückszufahrten, Gehwege oder Parkplätze von Einzelhändlern ist der städtische Bau- und Betriebshof nicht zuständig.Er weist außerdem auf die Straßenreinigungssatzung hin und bittet alle Verkehrsteilnehmenden, sich den Wetterverhältnissen anzupassen und gegenüber Winterdienstfahrzeugen Geduld zu zeigen.

Durch die Straßenreinigungssatzung der Stadt Bad Honnef ist in § 4 geregelt:

(1) Die Gehwege sind in einer für den Fußgängerverkehr erforderlichen Breite von Schnee freizuhalten; Hydranten und Wasserleitungsschieber sind von Schnee und Eis zu befreien. Ist ein Gehweg nicht vorhanden, erstreckt sich der Winterdienst auf einen Streifen von 1,50 m längs der Grundstücksgrenze.
(2) Auf Gehwegen ist bei Eis- und Schneeglätte durch Einsatz von abstumpfenden Mitteln zu streuen, wobei die Verwendung von Salz oder sonstigen auftauenden Stoffen grundsätzlich verboten ist; ihre Verwendung ist nur erlaubt
a) in besonderen klimatischen Ausnahmefällen (z. B. Eisregen), in denen durch Einsatz von abstumpfenden Mitteln keine hinreichende Streuwirkung zu erzielen ist,
b) an gefährlichen Stellen an Gehwegen, wie z. B. Treppen, Rampen, Brückenauf- oder -abgängen, starkem Gefälle, bzw. Steigungsstrecken oder ähnlichen Gehwegabschnitten. Baumscheiben und begrünte Flächen dürfen nicht mit Salz oder
sonstigen auftauenden Materialien bestreut, salzhaltige oder sonstige auftauende Mittel enthaltender Schnee darf auf ihnen nicht gelagert werden.
(3) In der Zeit von 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte sind unverzüglich nach Beendigung des Schneefalles bzw. nach dem Entstehen der Glätte zu beseitigen. Nach 20:00 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte sind
werktags bis 7:00 Uhr, sonn- und feiertags bis 9:00 Uhr des folgenden Tages zu beseitigen.
(4) An Haltestellen für öffentliche Verkehrsmittel oder Schulbusse müssen die Gehwege so von Schnee freigehalten und bei Glätte bestreut werden, dass ein möglichst gefahrloser Zu- und Abgang gewährleistet ist.
(5) Der Schnee ist auf dem an die Fahrbahn grenzenden Teil des Gehweges oder – wo dies nicht möglich ist – auf dem Fahrbahnrand so zu lagern, dass der Fahr- und Fußgängerverkehr nicht mehr als unvermeidbar gefährdet oder behindert wird. Die Einläufe in Entwässerungsanlagen, die Hydranten sowie andere Schalt- und Absperrvorrichtungen für öffentliche Versorgungsleitungen sind von Eis- und Schneeablagerungen freizuhalten. Schnee und Eis von Grundstücken dürfen nicht auf den Gehweg und die Fahrbahn geschafft werden.

 

Lesefest Käpt’n Book weckt Lesefreude

Stadt Bad Honnef

Die Autorin Isabel Pin las aus ihrem neuen Buch „Ada Blackjack. Überleben auf der Bäreninsel“ in der Martinus-Grundschule.

Am 6. und 7. November machte das Lesefest Käpt’n Book auch Station in Bad Honnef und brachte junge Literatur direkt zu den Kindern. Zwei renommierte Autoren sorgten für Begeisterung, Neugier und jede Menge Lesefreude.

Der Berliner Schriftsteller Martin Muser las in der Stadtbücherei für die Kinder der Löwenburg- und der Montessorischule aus seinen Kinderbüchern  „Kannawoniwasein! Manchmal muss man einfach verduften“ und „Die Schurkenschnapp-AG“. Beide Bücher kamen bei den Kindern sehr gut an, sie wollten immer mehr von der Geschichte hören. Muser las lebendig, begeisterte zwischendurch mit Berliner Dialekt und viel Gespür für seine jungen Zuhörerinnen und Zuhörer. „Die Kinder waren ganz gebannt und haben toll mitgemacht“, berichtete Edith Schulz vom Förderverein der Stadtbücherei im Anschluss an die Lesung.

Der Berliner Schriftsteller Martin Muser begeisterte die Kinder der Löwenburg- und der Montessorischule in der Stadtbücherei.

Eine ganz andere, aber nicht minder fesselnde Geschichte brachte Isabel Pin in die Martinus-Grundschule. Sie las aus ihrem neuen Buch „Ada Blackjack. Überleben auf der Bäreninsel“ und nahm die Kinder mit auf eine Reise in die eisige Arktis. Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten: 1921 bricht die junge Iñupiaq-Frau Ada Blackjack zu einer Expedition auf, um Geld für die Behandlung ihres kranken Sohnes zu verdienen. Als das Unternehmen scheitert, kämpft Ada zwei Jahre lang allein ums Überleben – nur begleitet von einer kleinen Katze. Pin erzählte eindrucksvoll von Mut, Hoffnung und der Stärke einer Frau, die allen Widrigkeiten trotzt. Die Schülerinnen und Schüler lauschten gebannt und lernten viel über das Leben in Alaska, die Tiere der Arktis und die Arbeit einer Autorin.

Möglich gemacht wurden die Lesungen durch die Fördervereine der beteiligten Schulen sowie den Förderverein der Stadtbücherei Bad Honnef, die sich erneut für Leseförderung und kulturelle Bildung starkmachten. Mit Spannung, Wissen und starken Vorbildern bewies das Lesefest Käpt’n Book auch in diesem Jahr, dass Lesen weit mehr ist als Unterricht – es ist eine Einladung zum Träumen, Staunen und Mitfühlen.

Energie-Detektive in Aktion

Theodor-Weinz-Grundschule

Viertklässler der TWS Aegidienberg mit BHAG- Projektleiterin Maria-Elisabeth Loevenich

Die Bad Honnef AG (BHAG) ist Trinkwasser- und Energieversorger in Aegidienberg. Als verlässlicher Bildungspartner im Netzwerk „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ nimmt das Querverbundversorgungsunternehmen daher regelmäßig seine Aufgabe wahr, junge Menschen für einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen und Energie zu sensibilisieren.

Ende Oktober und Anfang November 2025 finden für alle Viertklässler der Theodor-Weinz-Schule (TWS) Aegidienberg daher spannende Energie-Detektiv-Workshops statt. Die Workshops knüpfen an den Sachunterricht an und bieten den Kindern die Gelegenheit, ihren modernen Lebensstil im Hinblick auf wirkungsvolle Klimaschutzaktivitäten zu hinterfragen. Der Workshop nimmt Bezug auf die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs). Konkret werden die SDGs 4 (Hochwertige Bildung), 7 (Bezahlbare und saubere Energie), 11 (Nachhaltige Städte und Gemeinden), 12 (Nachhaltiger Konsum und Produktion) sowie 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz) behandelt.

Die Grundschulkinder erleben unter Anleitung von BHAG-Projektleiterin Maria-Elisabeth Loevenich nicht nur beim Kräftemessen, dass Energie die Kraft und die Fähigkeit ist, Arbeit zu verrichten. „Energie kommt in verschiedenen Formen vor, beispielsweise als Wärme, Licht, elektrische oder chemische Energie. Sie kann von einer Form in eine andere umgewandelt oder von einem Körper auf einen anderen übertragen werden“, erläutert Loevenich. Beim nachfolgenden Vergleich unterschiedlicher Kraftwerksarten zur Stromerzeugung werden den interessierten Kindern die Besonderheiten, Vorteile und Nachteile von fossilen und erneuerbaren Energien deutlich gemacht.

Mithilfe einer Geschichte stellen die Schülerinnen und Schüler ihr neu erworbenes Wissen in den Kontext von Lebensstilfragen unterschiedlicher Länder. Dabei merken sie schnell, wie wichtig es für ein friedliches Zusammenleben ist, frühzeitig Klimaschutzmaßnahmen zu ergreifen. An energiegeladenen Lernstationen setzen sie sich mit den Themen Magnetismus, Energieumwandlung und Photovoltaik auseinander.

Der Fachbereich Klimaschutz, Klimaanpassung und Mobilität der Stadt Bad Honnef hat für die Öffentlichkeitsarbeit eine Klimawaage nachgebaut. Diese verhilft Kindern dazu, über ihre Selbstwirksamkeit im Umgang mit Energie im Alltag nachzudenken. Die Waage macht Einspareffekte beim CO2-Ausstoß deutlich und regt die Kinder zu Aktivitäten im Bereich Klimaschutz an. Denn jede Dose steht für eine gute Sache! Die Kinder erachten die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs auf dem Schulweg, die Bildung von Fahrgemeinschaften zum Sporttraining, die Wiederverwendung von Kleidung und das Trennen von Müll als besonders wirksam.

Die Schülerinnen und Schüler der Bad Honnefer Netzwerkschulen werden bereits seit 17 Jahren von ihren Netzwerkpartnern mit nachhaltigen und besonders lebensnahen Bildungsworkshops dabei unterstützt, sich im Sinne des „Whole School Approach“ als Lernorte der Nachhaltigkeit zu entwickeln. Sie sind auf einem vorbildhaften Weg. Die TWS und alle anderen Netzwerkschulen sind darüber hinaus dazu eingeladen, das Bad Honnefer Klimaversprechen zu unterzeichnen und sich damit selbst zu mehr Klimaschutz vor Ort zu verpflichten.

Abschließend bedanken sich die Kinder und ihre Lehrkräfte bei der BHAG für die spannenden und lehrreichen Vormittage. In ihren Ranzen nehmen die Kinder ihren Forscherausweis und das BHAG-Maskottchen „Eny“ oder „Bulby“ mit nach Hause. Sie sollen sie noch lange an die erarbeiteten Klimaschutzmaßnahmen erinnern.

Nächstes Bilderbuchkino am 19. November

Die Stadtbücherei lädt alle Kinder ab drei Jahren zu einem  Bilderbuchkino ein. Los geht es am Mittwoch, 19.11.2025 um 16:00 Uhr.

Sarah Meinert liest diesmal eine Geschichte von Dr. Brumm: Sein schönes Haus hat der Sturm zerlegt, nun baut er sich ein neues. Das ist doch wohl ganz einfach, oder etwa doch nicht? Vielleicht können ihm ja die anderen Tiere helfen.

Der Eintritt ist frei! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bitte beachten: Die Stadtbücherei Bad Honnef ist jetzt in der Arboretum-Passage zu finden, Hauptstr. 63d+e.

Weitere Infos unter Tel. 02224 / 184-172 oder stadtbuecherei@bad-honnef.de