Ehrenamts-Maibaumaktion 2026 läuft

Stadt Bad Honnef

Der Startschuss für die Ehrenamts-Maibaumaktion 2026 ist gefallen. (v. l. n. r.) Nadine Batzella (Fachdienst Soziales), Dieter Schwalb (Altes Rathaus, Altes Standesamt), Felix Trimborn (Ehrenamtskoordinator der Stadt Bad Honnef), Anela Schwalb (Altes Rathaus, Altes Standesamt), Lena Klein (Edeka Klein), Holger Heuser (Erster Beigeordneter) und Laura Solzbacher (Bündnis für Familie).

Seit dem 30. April 2026 haben die Bürgerinnen und Bürger von Bad Honnef wieder die Möglichkeit, sich ihr Ehrenamt vom Baum zu pflücken. Bis zum 1. Juni werden an vier Standorten im Stadtgebiet bunt geschmückte Maibäume aufgestellt, an denen insgesamt 74 Ehrenamtsgesuche hängen. Neben fünf Fachdiensten aus der Stadtverwaltung haben insgesamt 33 Vereine, Einrichtungen und Organisationen unterschiedliche Ehrenamtsgesuche eingereicht.

Die bunt geschmückten Maibäume werden – wie bereits in den vergangenen Jahren – im EDEKA-Markt Klein, im HIT-Markt sowie im Rathaus-Foyer aufgestellt. Bei der vierten Birke handelt es sich um die Premiere eines „Outdoor-Baums“ auf dem Marktplatz. Hier fiel am 30. April mit einer Pressekonferenz auch der Startschuss für die nunmehr sechste Maibaumaktion.

„Im vergangenen Jahr haben wir auf diesem Wege 71 Ehrenämter vermitteln können“, berichtet der Erste Beigeordnete Holger Heuser. „Die Unterstützung der vielen Vereine, Einrichtungen und Organisationen, die von einem starken ehrenamtlichen Engagement getragen werden, liegt uns ganz besonders am Herzen. Mit 74 verschiedenen Ehrenamtsgesuchen haben wir in diesem Jahr sogar ein Rekordergebnis erzielt.“

Am 29. Mai laden die beiden Ehrenamtskoordinatoren Katja Hurrelmann und Felix Trimborn zu einer besonderen Standaktion am Maibaum im HIT-Markt ein. „Bei einem Ehrenamts-Quiz gibt es tolle Preise zu gewinnen – selbstverständlich hoffen wir hierbei auch auf viele interessante Kontakte. Sehr gerne beraten wir auch individuell, damit jeder Interessierte auch das passende Ehrenamt findet“, so Katja Hurrelmann und Felix Trimborn.

Holger Heuser (Erster Beigeordneter) und Laura Solzbacher (Bündnis für Familie) bringen Ehrenamtsgesuche am Maibaum auf dem Marktplatz an.

 

Maibaumaktion – so funktioniert’s:

An jedem der vier Bäume hängen 74 verschiedene Ehrenamtsgesuche. Bei Interesse wird das entsprechende Gesuch abgenommen, das beigefügte Kontaktformular ausgefüllt und in die nebenstehende Box geworfen. Wer kein passendes Ehrenamt findet, aber dennoch ein Beratungsgespräch wünscht, kann seine Kontaktdaten auch in ein Formular eintragen, das neben der Box bereitliegt. Alle Interessierten werden innerhalb von zehn Tagen angerufen, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen.
Beim Outdoor-Baum auf dem Marktplatz steht keine Box. Hier sollte man sich sein Ehrenamt einfach vom Baum zupfen. Alternativ können Interessierte eine E-Mail an ehrenamt@bad-honnef.de schreiben oder unter der Telefonnummer 02224 184 339 anrufen.

 

Stadtbücherei im Rathaus wieder geöffnet

Programm Neueröffnung Stadtbücherei

Etwas mehr als ein Jahr war unsere Stadtbücherei ausquartiert und ihre Räume wurden währenddessen aufwändig und energetisch saniert. Nun ist es soweit: Sie ist wieder zurückgezogen ins Rathaus und wir freuen uns sehr, die Neueröffnung mit Ihnen/Euch gemeinsam zu feiern am:

Freitag, 08. Mai 2026

15 Uhr: Die Ausleihe öffnet.

16 Uhr: Nana Neßhöver liest aus ihrem neuen Buch: Die kleine Fledermaus Wegda macht Musik – für alle Kinder ab 4 Jahren

17 Uhr: Eröffnung mit  Bürgermeister Philipp Herzog, Harfenmusik mit Katharina und Charlotte Bockemühl

 

Herzliche Einladung!

Entdecken Sie die neue Stadtbücherei mit Konzept des „Dritten Ortes“, ansprechend, zeitgemäß und vielseitig. Übrigens: Wir sind seit dem 22. April wieder im Ausleihbetrieb.

Weitere Informationen und Veranstaltungen auf dem Veranstaltungsplakat:

Homepage: Wartungsarbeiten am 4. Mai

Stefan Schweihofer/Pixabay

Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass die städtische Homepage aufgrund von Wartungsarbeiten am Montag, dem 4. Mai, und voraussichtlich auch noch am Dienstag, dem 5. Mai, nicht erreichbar sein wird.

Die Dienststellen der Stadtverwaltung sind an diesem Tag telefonisch unter der Rufnummer 02224 184-0 erreichbar.

Wir danken für Ihr Verständnis.

Delegationsreise nach Cadenabbia

In Cadenabbia vertiefen die Bürgermeister Philipp Herzog und Pietro Ortelli den Austausch zwischen ihren Kommunen und stärken die Städtepartnerschaft.

Derzeit befindet sich Bürgermeister Philipp Herzog gemeinsam mit einer rund 50-köpfigen Delegation des Partnerschaftskomitees Bad Honnef–Griante-Cadenabbia in der italienischen Partnerstadt Griante-Cadenabbia. Die Reise steht ganz im Zeichen des kommunalen Austauschs und der lebendigen Städtepartnerschaft.

Empfangen wurde die Delegation in der historischen Villa La Collina durch Bürgermeister Pietro Ortelli. In seiner Ansprache betonte Bürgermeister Philipp Herzog die besondere Bedeutung der Begegnung: „Ein lebendiges Miteinander lebt von den Menschen, die sich mit Engagement und Leidenschaft für die Partnerschaft unserer beiden Städte einsetzen.“
Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren der Partnerschaftskomitees auf beiden Seiten, die mit großem persönlichem Engagement die Reise vorbereitet und ermöglicht haben.
Als Zeichen der Verbundenheit überreichte die Delegation zwei besondere Geschenke: eine limitierte Skulptur des ersten deutschen Bundeskanzlers Konrad Adenauer des Künstlers Prof. Ottmar Hörl sowie einen Baum – eine Zitterpappel (Populus tremula), Baum des Jahres 2026 in Deutschland.

Die Geschenke stehen symbolisch für die Partnerschaft zwischen den Städten.
Die Adenauer-Skulptur erinnert an gemeinsame europäische Werte wie Zusammenarbeit und Verständigung, während der Baum für Wachstum, Zukunft und Verwurzelung der Freundschaft steht.

Die italienischen Gastgeber zeigten sich sichtlich beeindruckt von dieser Geste. Als Ausdruck ihrer Dankbarkeit überreichten sie der Delegation eine Plakette, auf der die Kirche San Martino, Schutzpatron von Griante, abgebildet ist. Über der Kirche sind die Wappen beider Städte zu sehen, vereint unter dem Schutz des Heiligen.

Neben dem offiziellen Empfang standen weitere Programmpunkte im Mittelpunkt des Besuchs, die die Partnerschaft auf besondere Weise erlebbar machten:
So besuchte der Bürgermeister den Community Hub in Griante, ein Verein, der sich mit großem Engagement für Menschen mit Behinderung einsetzt und durch vielfältige Integrationsprojekte wichtige gesellschaftliche Arbeit leistet.

Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung der Villa Carlotta mit ihren weitläufigen und kunstvoll gestalteten Gärten. Als Zeichen der Verbundenheit wurde dem Chefgärtner eine Rosenpflanze aus Rhöndorf überreicht, die künftig in den Gärten der Villa wachsen und an die Städtepartnerschaft erinnern wird.

Neben diesen Programmpunkten stehen Gespräche, Begegnungen und kulturelle Aktivitäten im Mittelpunkt des Besuchs. Der Austausch auf kommunaler Ebene sowie persönliche Kontakte, die teilweise über Jahrzehnte gepflegt werden, tragen dazu bei, die Partnerschaft zwischen den Städten weiter zu vertiefen.

Bürgermeister Herzog unterstreicht: „Unsere Städtepartnerschaft ist ein lebendiger Teil der europäischen Idee – getragen von Begegnung, Vertrauen und Freundschaft. Dass wir heute an diesem historischen Ort zusammenkommen dürfen, an dem bereits vor über 60 Jahren Konrad Adenauer europäische Geschichte mitgeprägt hat, erfüllt uns mit besonderem Stolz. Es ist uns eine Ehre, diese Verbindung in einem gemeinsamen europäischen Geist weiterzuführen.“

 

Richtiger Umgang mit Ratten

wirestock/Freepik

Die Stadt Bad Honnef verzeichnet derzeit einen Anstieg von Rattenmeldungen. Die eingehenden Hinweise werden umgehend geprüft. Bei Bedarf beauftragt die Stadt Fachunternehmen mit der Bekämpfung im öffentlichen Raum.

Ratten treten vor allem dort auf, wo sie geeignete Lebensbedingungen vorfinden. Dazu zählen insbesondere leicht zugängliche Nahrungsquellen sowie Versteckmöglichkeiten, etwa in dichter Vegetation oder bei unsachgemäß gelagertem Abfall. Mit einfachen Maßnahmen kann jede und jeder dazu beitragen, die Ausbreitung einzudämmen:

 

  • Abfälle ausschließlich in dafür vorgesehenen Behältern entsorgen und diese stets geschlossen halten
  • Keine Nahrungs- oder Futtermittel offen im Außenbereich lagern
  • Essensreste und organische Abfälle nicht über Toilette oder Spüle entsorgen
  • Haus- und Sperrmüll ordnungsgemäß entsorgen und nicht im öffentlichen Raum abstellen
  • Keine Essensreste im öffentlichen Raum hinterlassen
  • Mülltonnen nicht überfüllen und Standplätze sauber halten
  • Auf Sauberkeit im Wohnumfeld achten
  • Wildlebende Tiere nicht füttern
  • Bei Tierhaltung im Garten Futterreste vermeiden
  • Gebäudeöffnungen, Abwasserschächte und Leitungen möglichst sichern

Der städtische Bau- und Betriebshof sorgt zudem für eine regelmäßige Leerung öffentlicher Abfallbehälter.
Es ist nicht möglich, Ratten vollständig aus einem Stadtgebiet fernzuhalten. Durch konsequente Hygiene und gezielte Maßnahmen lässt sich ihr Vorkommen jedoch deutlich reduzieren.

Gesundheitliche Hinweise

Ratten können Krankheitserreger übertragen. Ein direkter Kontakt mit den Tieren sowie mit deren Ausscheidungen sollte daher vermieden werden. Allgemeine Hygieneregeln, insbesondere gründliches Händewaschen, bieten einen wirksamen Schutz.

Maßnahmen der Stadt

Die Stadt Bad Honnef führt kontinuierlich Bekämpfungsmaßnahmen im öffentlichen Raum und im Kanalnetz durch. Hierzu werden durch Fachfirmen verdeckt Köder ausgelegt. Diese sind so gesichert, dass sie für Kinder und Haustiere nicht zugänglich sind.
Bei einem Befall auf Privatgrundstücken sind die Eigentümerinnen und Eigentümer verpflichtet, geeignete Maßnahmen zu ergreifen und gegebenenfalls eine Fachfirma zu beauftragen.

Mithilfe der Bevölkerung

Das Ordnungsamt ist bestrebt, das Rattenaufkommen so gering wie möglich zu halten, und bittet die Bevölkerung um Unterstützung.
Rattenmeldungen nimmt die Stadt Bad Honnef entgegen unter:
Tel.: 02224 / 184-158

 

Informationen zum Schulstart

Stadt Bad Honnef

Eva Nowka (Mitte), Leiterin des Familienzentrums „St. Aegidius“, und interessierte Eltern erkunden die Lernmethode SixBricks – den Lernspaß für jedes Alter

Der Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule ist für Kinder und Eltern ein bedeutender Meilenstein. Um diesen Prozess bestmöglich zu begleiten, lud der Arbeitskreis „Kita und Grundschule“ Eltern und Sorgeberechtigte zu einer umfassenden Informationsveranstaltung ein. Nach der erfolgreichen Neuauflage im vergangenen Jahr wird das Format der Veranstaltung nun jährlich fortgeführt. Das Angebot richtet sich gezielt an alle Eltern und Sorgeberechtigten, deren Kinder zwei Jahre vor der Einschulung stehen.

Expertise für den Schulstart

In einem informativen Fachvortrag beleuchteten Carmen Probst (Leiterin der Theodor-Weinz-Grundschule), Ina Derkum (Leiterin des integrativen Montessori-Kinderhauses „Die Wolkenburg e.V.“) und Michael Profitlich (Leiter des Katholischen Kindergartens St. Martin) zentrale Aspekte der kindlichen Entwicklung.
Die Experten erläuterten, was der Schuleintritt für die Kinder emotional und kognitiv bedeutet, welche sogenannten „Vorläuferfähigkeiten“ für den Lernerfolg wichtig sind und wie diese bereits in den Kindertageseinrichtungen gezielt gefördert werden. Zudem erhielten die Eltern praxisnahe Tipps, wie sie ihre Kinder im Alltag spielerisch unterstützen können.

Begleitet wurde die Veranstaltung durch das Jugendamt der Stadt Bad Honnef. Im Anschluss an die Fragerunde nutzten viele Eltern die Gelegenheit, an verschiedenen Thementischen Spiel- und Lernmaterialien sowie kindgerechte Übungen kennenzulernen und sich über entwicklungsfördernde Alltagssituationen auszutauschen

Über den Arbeitskreis „Kita und Grundschule“

Der Arbeitskreis besteht bereits seit 1998 und setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Kindertageseinrichtungen, der städtischen Grundschulen sowie der Fachberatung für Kindertageseinrichtungen der Stadt Bad Honnef zusammen. Damit kommt das Gremium dem gesetzlichen Auftrag nach, gemeinsam die Verantwortung für die kontinuierliche Förderung der Kinder und einen reibungslosen Übergang in die Grundschule zu übernehmen (§ 30 (1) Kinderbildungsgesetz (KiBiz)).

Durch regelmäßige Treffen stellen die Fachkräfte sicher, dass aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und gesetzliche Neuerungen in die Zusammenarbeit einfließen. Die Informationsveranstaltung für Eltern, deren Kinder zwei Jahre vor der Einschulung stehen, ist dabei ein fester Bestandteil der jährlichen Planung (§ 30 (3) KiBiz).

Dass die Stadt Bad Honnef mit diesem engen Kooperationsmodell zwischen Kindertageseinrichtung, Grundschule und Jugendamt eine Vorreiterrolle einnimmt, bestätigte sich im März bei einem gemeinsamen Besuch der Bildungsmesse „Didacta“ in Köln. Vertreterinnen und Vertreter des Arbeitskreises sowie des Jugendamtes nahmen dort an einer öffentlichen Sitzung des Landesjugendhilfeausschusses zum Thema „Institutionelle Übergänge gestalten“ teil. Die dort präsentierten Fachvorträge verdeutlichten, dass die in Bad Honnef gelebte, intensive Vernetzung zwischen Kindertageseinrichtungen, Grundschulen und Jugendverwaltung über den landesweiten Standard hinausgeht. „Der fachliche Input und der kollegiale Austausch in Köln hat uns gezeigt, dass unser Arbeitskreis die erforderlichen Strukturen hat, um die kontinuierliche Förderung der Kinder sicherzustellen. Die Qualität der Zusammenarbeit ist in keinem Fall die Regel, sondern ein echtes Qualitätsmerkmal unseres Standortes“, so die Teilnehmenden des Arbeitskreises.

Kontakt:

Für Fragen zur Veranstaltung oder zur Arbeit des Arbeitskreises stehen die Fachkräfte der jeweiligen Einrichtungen zur Verfügung. Zudem berät Sie das Team der Kindertagesbetreuung des Jugendamtes der Stadt Bad Honnef gerne unter: kinderbetreuung@bad-honnef.de

 

Girls’Day und Boys’Day in der Stadtverwaltung

Stadt Bad Honnef

Nadine Batzella (Fachdienstleitung Soziales) und Annette Engels (Stabstelle Strategie, Projekte und Controlling) mit Teilnehmern des Boys`Days

Die Stadtverwaltung Bad Honnef hat sich in diesem Jahr erstmals über das bundesweite Girls`Day – und Boys`Day – Portal an dem Aktionstag beteiligt – und das mit großem Erfolg.

Zum Auftakt richtete die Gleichstellungsbeauftragte Iris Schwarz einige einleitende Worte an die Teilnehmer und betonte die Bedeutung einer klischeefreien Berufsorientierung. Ziel der Veranstaltung war es, zwei Schülerinnen und zehn Schülern der 8. und 9. Klassen praxisnahe Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu ermöglichen und gleichzeitig traditionelle Rollenbilder aufzubrechen.

Im Rahmen des Girls’Days erhielten die Teilnehmerinnen spannende Einblicke in den Beruf der Umwelttechnologin für Abwasserwirtschaft auf der Kläranlage Tal. Neben einer Führung durch die Abwasserreinigung konnten die Schülerinnen selbst aktiv werden und Mikroorganismen unter dem Mikroskop untersuchen. Im Austausch mit den Mitarbeitenden des Klärwerks erfuhren sie mehr über Ausbildungswege und berufliche Perspektiven. Besonders deutlich wurde dabei das Zusammenspiel von Technik, Naturwissenschaft und Umweltschutz.

Der Boys’ Day führte die Teilnehmer ins Rathaus der Stadt Bad Honnef. Dort erhielten sie einen Blick hinter die Kulissen der Verwaltung und lernten bei einer Führung die vielfältigen Aufgabenbereiche kennen. Eine Rallye durch verschiedene Fachdienste – darunter Sozialamt, Bücherei, Feuerwehr, Bürgerbüro sowie der Bereich Klima und Mobilität – bot interaktive Einblicke in den Arbeitsalltag.

Begleitet wurden die Schüler an diesem Tag von Nadine Batzella, Fachdienstleitung Soziales, Integration und Ehrenamt, sowie von Annette Engels, Stabsstelle Strategie, Projekte und Controlling. Mitarbeitende der Stadtverwaltung standen den Teilnehmenden darüber hinaus für Fragen zur Verfügung und ermöglichten praxisnahe Einblicke. Ein gemeinsames Frühstück bot zusätzlich Raum für Austausch und Gespräche.

Die Premiere des neuen Formats stieß auf große Resonanz. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchweg positiv, und das Interesse an den vorgestellten Berufsfeldern war hoch. Die Veranstaltung hat gezeigt, wie wichtig praxisnahe Einblicke für die berufliche Orientierung junger Menschen sind.
Die Stadtverwaltung Bad Honnef plant daher, den Girls’Day und Boys’Day künftig fest im Veranstaltungskalender zu etablieren. Der nächste Termin ist bereits für den 22. April 2027 vorgesehen.

 

BürgerSolarBeratung – Infoveranstaltung am 26. Mai 2026

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Um die Verbreitung von privaten Photovoltaik-Anlagen in Bad Honnef zu fördern, startet die Stadt ein neues ehrenamtliches Beratungsangebot: die BürgerSolarBeratung. Interessierte Bürgerinnen und Bürger werden von der Stadt Bad Honnef kostenfrei geschult und können anschließend als ehrenamtliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in ihrer Nachbarschaft Informationen zur Installation von Photovoltaik-Anlagen weitergeben.

„Mit der BürgerSolarBeratung möchten wir mehr Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer dafür begeistern, auf erneuerbare Energien zu setzen und selbst aktiv zum Ausbau der Photovoltaik beizutragen“, erklärt der Erste Beigeordnete Holger Heuser. „Die ehrenamtlich Engagierten geben ihr Wissen auf nachbarschaftlicher Ebene weiter und leisten so einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz vor Ort.“

Ehrenamtlich und praxisnah beraten

Die BürgerSolarBeratung bietet eine kostenlose, neutrale und unabhängige Möglichkeit, sich über die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen von Photovoltaik-Anlagen auf Ein- und Zweifamilienhäusern zu informieren. Durch die Beratung vor Ort erhalten Interessierte praktische Tipps, die andere Beratungsangebote ergänzen und den Einstieg in die Nutzung erneuerbarer Energien erleichtern. „Mit der BürgerSolarBeratung stärkt Bad Honnef das Engagement der Bürgerschaft im Ehrenamt und schafft ein niederschwelliges, praxisnahes Beratungsangebot für eine sichere und unabhängige Energieversorgung vor Ort“, unterstreicht Klimaschutzmanager Swen Schmitz.

Informationsveranstaltung am 26. Mai 2026

Die Teilnahme an der Schulung ist kostenfrei. Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht erforderlich. Ziel ist es, eine lokal organisierte Gruppe aufzubauen, die eigenverantwortlich arbeitet. Eine Informationsveranstaltung zur Schulung findet am Dienstag, 26. Mai 2026, von 18:30 Uhr bis 21:00 Uhr online statt. Dort können Interessierte einen Überblick über Inhalte und Ablauf erhalten sowie offene Fragen klären.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Interessierte können sich bis zum 25. Mai 2026 per E-Mail an klima@bad-honnef.de anmelden. Kurz vor der Veranstaltung erhalten die angemeldeten Personen einen Zoom-Link zur Informationsveranstaltung. Dieser darf nicht an Dritte weitergegeben werden.  Berufliche Tätigkeiten oder enge Verbindungen zu Unternehmen im Bereich Photovoltaik schließen eine Teilnahme aus.

Übersicht Schulungstermine (online)

• Samstag, 20. Juni 2026, 10-14 Uhr, Einführungsworkshop (Gesamtüberblick)
• Samstag, 27. Juni 2026, 10-14 Uhr, Workshop zu Beratungsgesprächen
• Samstag, 4. Juli 2026, 10-14 Uhr, Workshop zu Berechnungen (Ertragsprognosen)
• Samstag, 11. Juli 2026, 11-13 Uhr, Workshop zu Grundlinien für BürgerSolarBerater-Gruppen

Schlagloch-Offensive: Unterstützung gewünscht

Stadt Bad Honnef

Im Rahmen der Schlagloch-Offensive nehmen Bürgermeister Philipp Herzog und Jutta Schmidt, Leiterin des Fachdienstes Tiefbau, das städtische Straßen- und Wegenetz in den Blick.

Die Stadt Bad Honnef hat auf Initiative von Bürgermeister Philipp Herzog eine Schlagloch-Offensive gestartet. Ziel ist es, mit Unterstützung des Fachdienstes Tiefbau Schäden auf Straßen, Wegen und Plätzen im Stadtgebiet noch gezielter zu erfassen, zu bewerten und dort zu beseitigen, wo die Stadt zuständig ist und kurzfristig handeln kann. Grundlage hierfür ist die bereits seit Jahren erfolgte strukturierte digitale Datenerfassung des Fachdienstes.

Zugleich ruft die Verwaltung die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, auffällige Straßenschäden und Schlaglöcher zu melden. „Schäden auf Straßen und Wegen sind für viele Menschen im Alltag unmittelbar spürbar – gerade für Autofahrer, vor allem aber auch für Fahrradfahrer und Fußgänger. Daher habe ich dem Fachdienst Tiefbau zusätzliche Ressourcen angeboten, sodass wir in die schnelle Beseitigung der Problemstellen gehen können“, so Bürgermeister Philipp Herzog. „Anhand der Meldungen aus der Bevölkerung, der bereits weitestgehend digitalen Datenbasis im Fachdienst und kurzfristigen Prüfungen des Straßenzustands wollen wir neu priorisieren und notwendige Maßnahmen konsequent umsetzen.“

Dabei ist wichtig: Die Stadt Bad Honnef ist nicht erst jetzt aktiv. Der Fachdienst Tiefbau arbeitet bereits seit Jahren kontinuierlich an der Unterhaltung und Instandsetzung der städtischen und in einigen Teilen auch viele Jahrzehnte alten Verkehrsflächen. Jährlich werden rund 2.000 Schäden unterschiedlichster Art und Größenordnung erfasst. Etwa 600 bis 800 Schadensfälle können pro Jahr durch die Mitarbeitenden des Fachdienstes Tiefbau bearbeitet werden – teils mit Unterstützung externer Dienstleister. Für die Unterhaltung von Straßen, Wegen und Plätzen stellt die Stadt im kommunalen Haushalt jährlich rund 250.000 Euro bereit.

Neben den laufenden Unterhaltungs- und Reparaturmaßnahmen setzt die Stadt auch größere Sanierungsprojekte um. Aktuell laufen unter anderem der Ausbau des ersten Bauabschnitts der Rommersdorfer Straße zwischen Bergstraße und Bismarckstraße sowie der Ausbau der Klosterstraße zwischen Aegidienberger Straße und Am Kirchberg. Weitere Ausbaumaßnahmen sind bereits in Vorbereitung.

Mit der nun gestarteten Schlagloch-Offensive wird der Fokus zusätzlich auf besonders auffällige Schadensstellen gelegt. Nach Eingang einer Meldung wird jede einzelne Stelle durch die Stadt überprüft. Die sogenannte Stadtpatrouille untersucht den Zustand vor Ort und bewertet, welche Maßnahmen technisch sinnvoll und mit welcher Priorität sie umzusetzen sind. Auf dieser Grundlage wird gemeinsam mit der Verwaltungsspitze festgelegt, wo und wie Beschädigungen schnellstmöglich instandgesetzt werden.

Denn nicht jeder Straßenschaden lässt sich mit demselben Verfahren beheben. In vielen Fällen kann eine punktuelle Reparatur schnell und wirksam helfen. Ist jedoch der Unterbau einer Straße nicht mehr tragfähig, bereits stark geschädigt oder durch intensive Nutzung verschlissen, wäre eine rein oberflächliche Ausbesserung oft nur eine kurzfristige kosmetische Lösung. In solchen Fällen muss die Verwaltung sorgfältig prüfen, welche Maßnahme nachhaltig und wirtschaftlich sinnvoll ist.

Zugleich weist die Stadt Bad Honnef darauf hin, dass zahlreiche Straßen im Stadtgebiet nicht in städtischer Zuständigkeit liegen. Für diese Straßen ist der Landesbetrieb Straßen.NRW verantwortlich. Das betrifft oftmals auch jene Straßen, die von Bürgerinnen und Bürgern immer wieder wegen Schlaglöchern oder eines insgesamt schlechten Zustands gemeldet werden. Die Stadt kann dort nicht selbst tätig werden, steht aber im Austausch mit dem zuständigen Landesbetrieb und leitet entsprechende Hinweise weiter.

Umso wichtiger ist der Blick auf die Straßen, Wege und Plätze, für die Bad Honnef selbst verantwortlich ist. Hier bittet die Stadtverwaltung die Bürgerinnen und Bürger ausdrücklich um Unterstützung. Schäden können über die Meldoo-App oder per E-Mail an schlagloch@bad-honnef.de gemeldet werden“, wirbt Bürgermeister Philipp Herzog um Unterstützung: „Jede Meldung hilft dabei, das städtische Straßen- und Wegenetz noch genauer in den Blick zu nehmen und auch klar kommunizieren zu können, wann und wie ein Schlagloch oder ein Straßenschaden saniert wird.“

200 Adenauer-Skulpturen auf dem Kirchplatz

Bad Honnef lädt am 23. Mai 2026 zu einem besonderen kulturellen Highlight ein: Auf dem Kirchplatz erwartet Besucherinnen und Besucher von 11:00 bis 18:00 Uhr eine außergewöhnliche Kunstinstallation des renommierten Künstlers Ottmar Hörl. Anlässlich des 150. Geburtstags von Konrad Adenauer werden insgesamt 200 Skulpturen des ersten Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland präsentiert – in eindrucksvoller Gestaltung in Gold und Blau.

Die Farben sind mit Bedacht gewählt erklärt Annegret Kramp-Karrenbauer, Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung: „Die Farben der Skulpturen erinnern uns an den Mut der Männer und Frauen, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs aus einem zerstörten Kontinent ein geeintes Europa zu erschaffen. Gleichzeitig mahnen sie uns, gerade jetzt den Weg der Einigung fortzusetzen und im Sinne Konrad Adenauers für die Freiheit, den Frieden und die Rechtsstaatlichkeit einzustehen.“

Die Installation verbindet Kunst, Geschichte und öffentlichen Raum auf einzigartige Weise und steht exemplarisch für Hörls unverwechselbaren Stil, Kunst aus dem Museum in den öffentlichen Raum zu holen und für alle erlebbar zu machen. Die Vielzahl identischer Figuren erzeugt dabei ein faszinierendes Gesamtbild und lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, sich auf neue Weise mit der historischen Persönlichkeit Konrad Adenauers auseinanderzusetzen.

„Wir freuen uns sehr, dieses besondere Kunstprojekt anlässlich des 150. Geburtstags von Konrad Adenauer in Bad Honnef präsentieren zu können. Die Installation verbindet auf eindrucksvolle Weise Kunst, Geschichte und öffentliche Begegnung und macht die Adenauer-Stadt Bad Honnef einmal mehr zu einem lebendigen Ort der Kultur“, betont Philipp Herzog, Bürgermeister der Stadt Bad Honnef.

Auch Konrad Adenauer, Enkel des ersten Bundeskanzlers, begrüßt die Erinnerung an seinen Großvater: „Mein Großvater, Konrad Adenauer war nicht nur der Gründungskanzler der Bundesrepublik Deutschland, sondern auch über drei Jahrzehnte ein Bad Honnefer Bürger. Hier lebte er bis zu seinem Tod und war den Menschen vor Ort eng verbunden, ich selbst bin in Bad Honnef geboren. Dass die Erinnerung an Adenauer in Bad Honnef sichtbar bleibt und so vielfältig wie lebendig gepflegt wird, freut mich sehr.“

Ein besonderes Highlight: Die ausgestellten Skulpturen können im Anschluss an die Installation käuflich erworben werden. Für 90 Euro haben Interessierte die Möglichkeit, ein Stück dieser außergewöhnlichen Aktion mit nach Hause zu nehmen. Vorbestellungen sind bereits im Vorfeld per E-Mail an lebensfreude@bad-honnef.de möglich.

Organisiert wird die Veranstaltung gemeinschaftlich von der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Stadt Bad Honnef. Gemeinsam setzen die Veranstalter ein Zeichen für kulturelle Vielfalt und lebendige Erinnerungskultur. „Konrad Adenauers Wirken für die junge Demokratie, die europäische Einigung und die Aussöhnung mit den Nachbarn prägt unser Land bis in die Gegenwart. Adenauers Erbe fordert uns heraus, Geschichte zu reflektieren und über unsere Demokratie nachzudenken“, unterstreicht Dr. Stefan Vesper, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus.

Abgerundet wird der Tag durch ein stimmungsvolles Straßenmusikfestival von 14:00 bis 18:00 Uhr. An vier verschiedenen Standorten in der Innenstadt sorgen Musikerinnen und Musiker mit einem abwechslungsreichen Programm aus unterschiedlichen Genres für eine mitreißende Atmosphäre. So wird der Besuch der Kunstinstallation zu einem rundum inspirierenden Erlebnis für die ganze Familie.
Die Veranstalter freuen sich auf zahlreiche Gäste und laden herzlich dazu ein, Kunst und Musik in besonderer Umgebung zu genießen und gemeinsam das Jubiläum Konrad Adenauers zu feiern.