Rat beschließt umfassende Änderungen

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Ein zentraler Beschluss der jüngsten Ratssitzung war die Einführung einer neuen Vergabesatzung.

Einstimmige Beschlüsse, konkrete Entlastungen für die Verwaltung und spürbare Auswirkungen für Bad Honnef: Die Ratsmitglieder setzten am Donnerstagabend klare Signale.  Im Anschluss zog Bürgermeister Philipp eine positive Bilanz und sprach von einer „sehr erfolgreichen“ Sitzung mit wichtigen Entscheidungen für die Stadt.

Ein zentraler Beschluss war die Einführung einer neuen Vergabesatzung. Damit reagiert die Stadt auf den Wegfall der bisherigen kommunalen Vergabegrundsätze durch das Land zum 1. Januar. Gleichzeitig schafft ein neuer gesetzlicher Rahmen in der Gemeindeordnung zusätzliche Handlungsspielräume für die Kommunen. „Wir gewinnen damit deutlich mehr Beinfreiheit bei der Vergabe öffentlicher Aufträge“, betonte Bürgermeister Herzog. Die Stadt setzt damit Bürokratieabbau ganz konkret und praxisnah um und beschleunigt gleichzeitig Verwaltungsabläufe.

Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt war die Änderung der sogenannten Aufgrabungsrichtlinie. Diese regelt das Aufbrechen von Verkehrsflächen für Leitungsbaumaßnahmen und legt fest, wie Oberflächen fachgerecht von beauftragten Unternehmen wiederhergestellt werden müssen. Zudem enthält sie Vorgaben zu Sicherheitsmaßnahmen sowie zum Schutz von Umwelt und Bäumen nach geltenden DIN-Normen. „Mit der Aufgrabungsrichtlinie schützen wir unser städtisches Eigentum“, so Herzog. In diesem Bereich könne Bad Honnef künftig eine Vorreiterrolle für andere Kommunen in der Region einnehmen.

Zustimmung erhielt der Rat auch für die geplanten verkaufsoffenen Sonntage im Jahr 2026. Diese sind an das Frühlingsfest „Fühl dich frühlich“, das Rosenfest sowie den Martini-Markt gekoppelt und wurden vom Veranstalter, dem Centrum e.V., beantragt. Weitere Themen der Sitzung waren die Aufhebung der Satzung zur äußeren Gestaltung baulicher Anlagen im Bereich des Bebauungsplans Nr. 1 und 1a Tallage, die Integration des Schüler-Spezialverkehrs für Grundschulen in den Linienverkehr sowie Anpassungen im Bereich der Kindertagespflege. Darüber hinaus wurden verschiedene personelle Umbesetzungen beschlossen.

Eine besondere Würdigung erhielt Ratsmitglied Peter Profittlich, der für 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit als Mitglied des Rates der Stadt Bad Honnef geehrt wurde.

Alle Informationen zur Sitzung sowie die Beschlussvorlagen sind im Bürgerinformationssystem der Stadt Bad Honnef abrufbar unter:
https://sessionnet.owl-it.de/badhonnef/bi/info.asp

Nächste Rentenberatung schon am 7. April

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Die nächste Rentenberatung der Deutschen Rentenversicherung findet schon am Dienstag, dem 7. April 2026, von 15:00 bis 17:00 Uhr im Raum Aranka des Rathauses der Stadt Bad Honnef, Rathausplatz 1, statt. Ansprechpartner ist Konrad Höffken.

Weitere Termine können unter der Telefonnummer 02224 / 184-140 vereinbart werden. Außerhalb der Sprechstunde steht der Fachdienst Soziales, Integration und Ehrenamt der Stadt Bad Honnef zur Verfügung.

Ordnungsbehördliche Verordnung über das Offenhalten von Verkaufsstellen in Bad Honnef, Stadtmitte, anlässlich von Veranstaltungen

Ordnungsbehördliche Verordnung über das Offenhalten von Verkaufsstellen in Bad Honnef, Stadtmitte, anlässlich von Veranstaltungen

Satzung über die Vergabe von Aufträgen der Stadt Bad Honnef unterhalb der Schwellenwerte gemäß § 106 GWB (Vergabesatzung)

Satzung über die Vergabe von Aufträgen der Stadt Bad Honnef unterhalb der Schwellenwerte gemäß § 106 GWB (Vergabesatzung)

„Bodyismus“-Workshop am Sibi

Stadt Bad Honnef

Peter Kronenberg und Dana Altpeter sensibilisierten die Jugendlichen für Diskriminierung aufgrund äußerlicher Merkmale.

In der vergangenen Woche stand am Siebengebirgsgymnasium Bad Honnef ein besonders wichtiges Thema im Mittelpunkt: der bewusste Umgang mit Körperbildern und gesellschaftlichen Schönheitsidealen. Vom 17. bis 20. März wurde für die gesamte Jahrgangsstufe 8 ein Workshop zum Thema „Bodyismus“ durchgeführt.

Das Projekt wurde von der Schulsozialarbeiterin des Jugendamts, Buse Özarslan, initiiert und in Zusammenarbeit mit den erfahrenen Dozent:innen Dana Altpeter und Peter Kronenberg organisiert. Ziel der mehrtägigen Veranstaltung war es, die Jugendlichen für Diskriminierung aufgrund äußerlicher Merkmale zu sensibilisieren und ein gesundes Selbstbild zu fördern.

In interaktiven Einheiten setzen sich die Jugendlichen mit Fragen wie diesen auseinander: Was ist ein „idealer Körper“? Wer bestimmt Schönheitsnormen? Welche Auswirkungen haben soziale Medien auf die eigene Wahrnehmung? Neben theoretischem Input boten praktische Übungen Raum für persönliche Reflexion und offenen Austausch.

„Gerade in der achten Klasse befinden sich viele Jugendliche in einer sensiblen Phase der Selbstfindung“, erklärte Busè Özarslan. „Der Workshop hat gezeigt, wie wichtig es ist, frühzeitig über Themen wie Selbstakzeptanz, Vielfalt und gegenseitigen Respekt zu sprechen.“

Die Dozent:innen gestalteten die Inhalte praxisnah und schufen eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der auch persönliche Erfahrungen geteilt werden konnten. Viele Schülerinnen und Schüler beteiligten sich aktiv an Diskussionen und brachten eigene Perspektiven ein.
Die Rückmeldungen aus der Schülerschaft fielen durchweg positiv aus. Hervorgehoben wurde insbesondere die Relevanz des Themas im schulischen Alltag sowie die nachhaltige Wirkung der Veranstaltung.

Mit Projekten wie diesem setzt das Siebengebirgsgymnasium ein klares Zeichen für ein respektvolles Miteinander und die Stärkung sozialer Kompetenzen. Auch in Zukunft sind weitere Angebote geplant, die die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler fördern sollen.

Verlegung der Wochenmärkte im April

Besucher schlendern über den Wochenmarkt auf dem Kirchplatz in Bad Honnef. Links sitzen Menschen an einem Café unter Bäumen, rechts bieten Händler regionale Bio-Produkte unter einem Zelt an.

Besucher schlendern über den Wochenmarkt auf dem Kirchplatz in Bad Honnef. Links sitzen Menschen an einem Café unter Bäumen, rechts bieten Händler regionale Bio-Produkte unter einem Zelt an.

Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass der kommende Wochenmarkt aufgrund des Feiertags am Freitag, dem 3. April 2026, auf Donnerstag, den 2. April 2026, vorverlegt wird.

Des Weiteren wird der Wochenmarkt am 10. April 2026 aufgrund der Aufbauarbeiten für die Veranstaltung „Fühl‘ dich frühlich“ vom Kirchplatz auf den Rathausplatz verlegt.

Beide Wochenmärkte finden wie gewohnt von 7:00 bis 13:00 Uhr statt.

Weitere Auskünfte zum Wochenmarkt erteilt Markus Bildstein vom Fachdienst Ordnung – Gewerbeangelegenheiten – unter der Rufnummer 02224/184-154 oder per E-Mail unter gewerbe@bad-honnef.de.

Allgemeine  Informationen rund um die Bad Honnefer Wochenmärkte finden Interessierte unter: https://meinbadhonnef.de/wochenmaerkte-bad-honnef/

 

Nächste Rentenberatung am 14. April

Die nächste Rentenberatung der Deutschen Rentenversicherung findet am Dienstag, dem 14. April 2026, von 15:00 bis 17:00 Uhr im Raum Aranka des Rathauses der Stadt Bad Honnef, Rathausplatz 1, statt. Ansprechpartner ist Konrad Höffken.

Weitere Termine können unter der Telefonnummer 02224 / 184-140 vereinbart werden. Außerhalb der Sprechstunde steht der Fachdienst Soziales, Integration und Ehrenamt der Stadt Bad Honnef zur Verfügung.

Erfolge bei „Jugend musiziert“ NRW

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Symbolbild

Mit beeindruckenden Leistungen und bei großer Konkurrenz stellten sich die Schülerinnen der Musikschule Bad Honnef, Charlotte und Katharina Bockemöhl, den kritischen Bewertungen der Jury beim 63. Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ NRW, der vom 20. bis 24. März in Dortmund stattfand. Die Musikerinnen und Musiker mit den besten Wertungen aus den Regionalwettbewerben in ganz Nordrhein-Westfalen waren dort zusammengekommen.

Charlotte Bockemöhl belegte in der Altersklasse III den ersten Platz und ihre Schwester Katharina in der Altersgruppe V den zweiten Platz. Diese Erfolge unterstreichen das hohe musikalische Niveau der Harfenklasse der Musikschule Bad Honnef. Auf die hohen Anforderungen wurden sie von ihrer Dozentin Marie-Claire Junke vorbereitet.

Jugendschutzgesetz im Fokus

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Das Ordnungsamt der Stadt Bad Honnef führt in regelmäßigen Abständen Kontrollen zur Einhaltung des Jugendschutzgesetzes durch. Im Rahmen der jüngsten Kontrolle wurden mehrere Kioske im Stadtgebiet überprüft. In drei Fällen gelang es dem minderjährigen Testkäufer, Alkohol und Tabakwaren zu erwerben, ohne dass eine Alterskontrolle durchgeführt wurde. Gegen die Verkäufer wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstoßes gegen das Jugendschutzgesetz eingeleitet.

„Wir müssen Kinder und Jugendliche konsequent schützen. Es darf nicht sein, dass gesetzliche Vorschriften beim Verkauf von Alkohol und Tabakwaren missachtet werden. Alterskontrollen sind ein unverzichtbares Instrument zum Schutz der Jugend. Sie durchzuführen, heißt Verantwortung zu übernehmen“, appelliert Bürgermeister Philipp Herzog an die Gewerbetreibenden.

„Die Ergebnisse der letzten Kontrolle zeigen deutlich, dass weiterhin Handlungsbedarf besteht“, erklärt Christoph Heck, Leiter des Ordnungsamts. „Wir werden auch künftig regelmäßig Kontrollen durchführen und Verstöße konsequent ahnden, um den Jugendschutz nachhaltig zu stärken.“