Achtung: Betrügerische E-Mails im Namen der Stadt Bad Honnef


Derzeit sind gefälschte E-Mails im Umlauf, die den Anschein erwecken, sie kämen von der Stadtverwaltung Bad Honnef. In diesen Nachrichten werden Unternehmen oder Selbstständige dazu aufgefordert, angebliche offene Rechnungen zu bestätigen oder laufende Zahlungen einzustellen. Diese E-Mails sind nicht echt und dienen dazu, Geld oder sensible Informationen zu erlangen.
Bitte prüfen Sie grundsätzlich kritisch, ob überhaupt eine Geschäftsbeziehung zur Stadt Bad Honnef besteht und ob die Absenderadresse wirklich zur Stadtverwaltung passt. Schon kleine Abweichungen können ein Hinweis auf einen Betrugsversuch sein.
Wichtig ist außerdem: Klicken Sie keine Links in solchen E-Mails an, öffnen Sie keine Anhänge und antworten Sie nicht auf die Nachricht. Geben Sie auf keinen Fall Zahlungsdaten, Passwörter oder andere vertrauliche Informationen preis. Häufig versuchen Betrüger die Empfänger von Betrugs-E-Mails unter Druck zu setzen, indem kurze Fristen für Reaktionen oder Zahlungen gesetzt und bei Nichtbeachtung hohe Bußgelder angedroht werden.
Wenn Sie unsicher sind oder eine solche E-Mail erhalten haben, wenden Sie sich bitte an das Infopostfach der Stadt Bad Honnef (info@bad-honnef.de). Ihre Anfrage wird an den zuständigen Mitarbeiter weitergeleitet, der sich mit Ihnen in Verbindung setzt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung sind für solche Betrugsmaschen sensibilisiert und wissen, wie in diesen Fällen vorzugehen ist. Im Zweifel können Sie sich auch an die Polizei wenden.
Zusätzlich können verdächtige Phishing-Mails an phishing@verbraucherzentrale.nrw
weitergeleitet werden, um andere zu schützen. Weitergehende Informationen zum Schutz vor Phishing und Bankbetrug durch E-Mails erhalten Sie auf der Informationsseite des Bundesamtes für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) unter dem Kurz-Link https://www.bsi.bund.de/dok/12118152 .
Kontrolle der Lkw-Parksituation in Aegidienberg
Stadt Bad Honnef
Bürgermeister Philipp Herzog begleitete das Ordnungsamt bei einer Kontrollfahrt durch Aegidienberg.
Am Dienstagabend begleitete Bürgermeister Philipp Herzog eine Kontrollfahrt des städtischen Ordnungsamts im Stadtbezirk Aegidienberg. Die Kontrollen fanden schwerpunktmäßig in den Straßen Heideweg, Vogelsbitze und Zilzkreuz statt.
Hintergrund sind unter anderem der Brand eines widerrechtlich geparkten Lkws am 11. Dezember, bei dem die Freiwillige Feuerwehr Bad Honnef zu einem mehrstündigen und komplexen Einsatz gerufen wurde, sowie zahlreiche Hinweise aus der Anwohnerschaft. Bürgermeister Herzog ist es daher ein besonderes Anliegen, sich in regelmäßigen Abständen persönlich ein Bild von der Situation vor Ort zu machen.
„Die fehlenden Lkw-Stellplätze entlang der A 3 sind eine große Herausforderung“, betont Bürgermeister Philipp Herzog. „Berufskraftfahrer, die teils unter schwierigen Bedingungen arbeiten, sind zur Einhaltung von Ruhezeiten und Fahrverboten dringend auf geeignete Parkmöglichkeiten angewiesen.“
Stichproben im vergangenen Jahr hatten gezeigt, dass in den betroffenen Straßen trotz bestehender Halteverbote regelmäßig verbotswidrig geparkt wird, selbst dann, wenn am Autohof Dachsberg noch einzelne gebührenpflichtige Lkw-Stellplätze verfügbar sind. Auch bei der aktuellen Kontrollfahrt wurden entsprechende Verstöße festgestellt.
„Gemeinsam mit dem Ordnungsamt arbeiten wir an Lösungen, die die berechtigten Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Belange der Stadt aber auch die Bedürfnisse der Berufskraftfahrer berücksichtigen.“ Die Kontrollen in den betroffenen Straßenwerden fortgesetzt.
Unsere Rhein-Sieg-Onleihe erhält ein Update!

Am 27.01.2026 steigen wir auf die Onleihe 3.0 um. Wir hoffen, dass die Umstellung reibungslos klappt: Neu wird unter anderem die Möglichkeit der Verlängerung sein und eine Historie der ausgeliehenen Titel.
Einfach mal ausprobieren:
weitere Infos zum Update finden Sie hier:

Gleisbauarbeiten am 13./14. Januar
Pixabay

In der Nacht von Dienstag, 13. Januar, auf Mittwoch, den 14. Januar, werden in Bad Honnef-Rhöndorf zwischen 22 und 6 Uhr Gleisbauarbeiten durchgeführt. Diese sind dringend notwendig und dienen der betriebssicheren Erhaltung der Schienenwege. Aufgrund des eng getakteten Zugverkehrs können die Arbeiten nur nachts durchgeführt werden.
Die DB InfraGO AG ist bemüht, die baubedingte Lärmbelästigung für
die Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten.
Für Nachfragen zur Baumaßnahme steht das Team der DB InfraGO AG montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr telefonisch unter 0221 / 1413730 zur Verfügung. Ansprechpartner während der Bauzeit ab 22 Uhr ist Kevin Ansel unter 0151 15718692.
Tafel der Zeitleiste „Jüdisches Leben” zerstört
JVGH

In der vergangenen Woche kam es erneut zu Vandalismus an der Zeitleiste „Jüdisches Leben in Bad Honnef” am Annapfad. Dabei wurde die Informationstafel zum Jahr 1666 mit dem Titel „Jüdischer Friedhof” zerstört. Nach zwei kurz aufeinanderfolgenden Anschlägen im Sommer 2025 ist dies bereits der dritte Vorfall dieser Art.
„Wir verurteilen diese Tat aufs Schärfste und hoffen, dass die Polizei die Täter, die bei ihrer Tat beobachtet wurden, ermitteln kann. Jeder Form von Antisemitismus treten wir mit klarer Haltung entschieden entgegen“, erklärt Bürgermeister Philipp Herzog.
Auch der Verein „Jüdische Vergangenheit und Gegenwart in Bad Honnef“ (JVGH) zeigt sich tief betroffen. Mitglieder des Vereins hatten nach langer Vorbereitung im Juli 2025 die Zeitleiste öffentlich vorgestellt und damit die über Jahrhunderte bestehende Teilhabe jüdischer Bürger in der Stadt zu einem Teil der Honnefer Geschichtswege gemacht. „Es ist bedrückend zu erleben“, sagt der Vorsitzende des Vereins JVGH, Professor Rolf D. Cremer, „dass es Menschen mitten unter uns gibt, die ihren Hass und ihre Unzufriedenheit immer wieder an jüdischen Einrichtungen und Orten des Erinnerns, des Mahnens und des Respekts durch feiges, sinnloses Zerstören auslassen. Wir sind als Gemeinschaft aufgerufen, unseren jüdischen Mitbürgern heute zu zeigen, dass wir öffentlich und zuverlässig gegen jede Art von Antisemitismus vorgehen.“
Der Verein JVGH hat Anzeige erstattet und ein Strafverfahren eingeleitet. Zudem wurde die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Nordrhein-Westfalen (RIAS NRW) über den Vorfall informiert.
Der im September 2023 gegründete Verein setzt sich dafür ein, das vergangene und gegenwärtige jüdische Leben in Bad Honnef sichtbar und erlebbar zu machen und damit ein klares Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen.
Sternsinger bringen Segen ins Rathaus
Stadt Bad Honnef
Am 2. Januar empfing Bürgermeister Philipp Herzog die Sternsingerinnen und Sternsinger im Rathaus.
Zu Beginn des neuen Jahres empfing Bürgermeister Philipp Herzog die Sternsinger aus den Bad Honnefer Ortsteilen im Rathaus. Kinder und Jugendliche aus den Gemeinden St. Mariä Heimsuchung, St. Johann Baptist, St. Martin und St. Aegidius waren der Einladung gefolgt und sorgten mit ihren Liedern, Segenswünschen und ihrem großen Engagement für eine besondere Atmosphäre im Rathaus.
So viele Sternsinger wie in diesem Jahr waren schon lange nicht mehr dabei. Dies ist ein starkes Zeichen für gelebte Solidarität und den großen Einsatz der Kinder, Jugendlichen und ihrer Begleiterinnen und Begleiter. Trotz eisiger Temperaturen ziehen sie in diesen Tagen durch die Stadt, bringen den traditionellen Segen in die Häuser und machen auf die Anliegen der diesjährigen Aktion aufmerksam.
Die Sternsingeraktion 2026 steht in Bad Honnef wie auch bundesweit unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf Bangladesch als Partnerland. Mit den gesammelten Spenden werden Kinder unterstützt, die aus ausbeuterischer Arbeit befreit werden sollen. Ziel ist es, ihnen den Zugang zu Bildung zu ermöglichen und sie mit Schuhen, Kleidung sowie notwendigen Materialien auszustatten. Zudem werden Schutzzentren gefördert, die Kindern Sicherheit und neue Perspektiven geben.
Auch in Bad Honnef sind die Sternsinger wie jedes Jahr in den Stadtteilen unterwegs, besuchen Haushalte, Einrichtungen und das Rathaus. Gleichzeitig weisen die katholischen Pfarreien darauf hin, dass für die laufende Aktion noch Kinder und begleitende Erwachsene herzlich willkommen sind, die sich engagieren und ein Zeichen gegen Kinderarbeit setzen möchten.
Bürgermeister Philipp Herzog zeigte sich beim Empfang sichtlich bewegt und dankbar: „Ich danke allen Sternsingerinnen und Sternsingern von Herzen für ihren großartigen Einsatz. Ihr sammelt für einen guten Zweck, macht auf das wichtige Thema Kinderarbeit aufmerksam und trotzt dabei sogar den eisigen Temperaturen. Dieses Engagement ist alles andere als selbstverständlich und ein starkes Zeichen der Mitmenschlichkeit.“
Nächste Rentenberatung am 13. Januar


Die nächste Rentenberatung der Deutschen Rentenversicherung findet am Dienstag, dem 13. Januar 2026, von 15:00 bis 17:00 Uhr im Raum Aranka des Rathauses der Stadt Bad Honnef, Rathausplatz 1, statt. Ansprechpartner ist Konrad Höffken.
Außerhalb der Sprechstunde steht der Fachdienst Soziales, Integration und Ehrenamt der Stadt Bad Honnef zur Verfügung.
Neujahrsansprache von Bürgermeister Philipp Herzog
Stadt Bad Honnef

In seiner ersten Jahresansprache als Bürgermeister von Bad Honnef blickt Philipp Herzog auf das ereignisreiche Jahr 2025 zurück. Mit Dankbarkeit und Demut habe er Anfang November das Amt des Bürgermeisters seiner Heimatstadt übernommen.
In seiner Rede betont er die Bedeutung seines Engagements für Bad Honnef, das für ihn weit mehr als nur eine politische Aufgabe ist, „ es ist eine Lebensaufgabe, der ich mich mit ganzer Kraft und aus Liebe zu Bad Honnef widme“.
Herzog hebt den starken Gemeinschaftsgeist und das außergewöhnliche bürgerschaftliche Engagement in der Stadt hervor. Besonders das Ehrenamt, das in den vielen Vereinen, bei der Freiwilligen Feuerwehr und in den Hilfsorganisationen so lebendig ist, nimmt einen besonderen Platz in seiner Ansprache ein.
Der Bürgermeister bedankt sich bei allen, die sich tagtäglich für die Gemeinschaft einsetzen und betont, wie wichtig ihm der persönliche Austausch mit den Menschen vor Ort ist.
Im Ausblick auf das neue Jahr 2026 stellt er eine noch lebenswertere Zukunft von Bad Honnef in den Mittelpunkt. Mit Fokus auf eine starke Wirtschaft, eine weltoffene und generationenübergreifende Stadt sowie den Ausbau der Bildung, des Sports und der Kultur ist er überzeugt, dass Bad Honnef auch die Herausforderungen der Zukunft meistern wird.
Die Videoansprache von Bürgermeister Philipp Herzog ist abrufbar unter: https://youtu.be/UjHoAyZQRDk
Friedhofskapellen instand gesetzt
Stadt Bad Honnef
Pünktlich zum Beginn des Adenauer-Jahres 2026 sind die Arbeiten auf dem Waldfriedhof nahezu abgeschlossen. (Archivbild)
Die Arbeiten an den beiden Friedhofskapellen auf dem Rhöndorfer Waldfriedhof sind nahezu abgeschlossen:
Der Abschluss der Arbeiten erfolgt pünktlich zum Beginn des Adenauerjahres 2026 mit dem offiziellen Auftakt am 5. Januar 2026 mit dem Gedenken an den 150. Geburtstag des ehemaligen Bundeskanzlers Dr. Konrad Adenauer in seinem Heimatort Rhöndorf. Zu diesem besonderen Anlass werden zahlreiche Gäste in Rhöndorf erwartet, weshalb es an diesem Tag zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf der Zufahrt zum Waldfriedhof sowie rund um den Ziepchensplatz kommen wird.
Die beiden zuletzt sanierungsbedürftigen Friedhofskapellen sind inzwischen umfassend instand gesetzt und für die Nutzung im Rahmen von Trauer- und Gedenkveranstaltungen hergerichtet worden. Insbesondere für die jüngere, 1968 errichtete Friedhofskapelle war der Sanierungsaufwand groß: Aufgrund einer mangelhaften Bauwerksabdichtung konnte über Jahrzehnte hinweg das vom Hang drückende Grund- und Oberflächenwasser in das Gebäude eindringen und große Schäden verursachen. 2017 wurde die Friedhofskapelle für die Nutzung gesperrt. Die Arbeiten im Gebäude sind zwischenzeitlich abgeschlossen worden. Auch die seit 2017 gesperrte Toilettenanlage steht nach einer umfassenden Sanierung nun wieder zur Verfügung.
In den kommenden Tagen werden zudem die von Bürgerinnen und Bürgern gestifteten Stühle in die Kapelle einziehen. Parallel dazu werden die Zuwege gereinigt und aufbereitet. Die durch die Bauarbeiten in Mitleidenschaft gezogenen Wiesen neben der Kapelle werden im Frühjahr begrünt.
Bürgermeister Philipp Herzog: „Es war unser Ziel, dass die Arbeiten an der Friedhofskapelle, einem historischen und bedeutenden Ort, unbedingt noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Ich freue mich, dass in den vergangenen Tagen und Wochen alle Fachdienste unserer Verwaltung und die beauftragten Unternehmen an einem Strang gezogen haben, um die Kapelle für das bevorstehende Jahr und die erwarteten Gäste wieder nutzbar zu machen. Wir freuen uns nun auf das Adenauerjahr 2026.“
