LesBar – der Literaturtreff am Donnerstag, 26.10.2023

Zwei Bücherprofis stellen literarische Highlights und aktuelle Lieblingsbücher vor. Silke Kornstädt, neue Inhaberin der Dollendorfer Bücherstube, und Stephanie Eichhorn, Leiterin der Stadtbücherei Bad Honnef, haben ihre Lieblingshits im Gepäck. Beide laden dazu ein, in die weite, unendliche Bücherwelt abzutauchen und laden auch zum Diskutieren ein. Eine Veranstaltung der VHS Siebengebirge in Kooperation mit der Stadtbücherei Bad Honnef.

Die LesBar findet statt am Donnerstag, den 26.10.2023 um 18:00 Uhr in der Stadtbücherei Bad Honnef, Rathausplatz 1. Die Veranstaltung ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten über die VHS Siebengebirge unter (02224) 889-207 bzw. www.vhs-siebengebirge.de

Neuer Verein fordert Solidarität mit Israel

Pressemitteilung des Vereins Jüdische Vergangenheit und Gegenwart in Bad Honnef:

Der im September neu gegründete Verein „Jüdische Vergangenheit und Gegenwart in Bad Honnef“ traf sich zu seiner Vorstandssitzung am 13. Oktober 2023. Schwerpunkte der Tagesordnung waren die beiden Projekte „Zeitleiste Untere Kirchstraße“ zur Visualisierung jüdischen Lebens in Bad Honnef und „Stolpersteine 2.0“, das vor allem in Zusammenarbeit mit lokalen Schulen eine Brücke zu jungen Menschen werden soll. Außerdem ging es um den laufenden Prozess der Registrierung als gemeinnütziger Verein.

Selbstverständlich spielte auch der jüngste terroristische Angriff der Hamas auf Israel eine bedrückend überragende Rolle. „Wir können und wollen aus der Befassung mit der Gegenwart jüdischen Lebens, die im Namen des Vereins verankert ist, diese Geschehnisse nicht ausblenden. Es geschehen viele schreckliche Dinge auf der Welt, überall und immer wieder. Aber der Hass, die Mordlust und der Vernichtungswillen des Hamas-Überfalls auf unschuldige Menschen in Israel ist einzigartig. Das ist durch nichts zu relativieren oder zu rechtfertigen. Jedes „Ja, aber …“ ist inakzeptabel. Es widerspricht zutiefst allen Regelungen, die dem Schutz der Menschenwürde dienen“, sagte der Vorsitzende des Vereins, Professor Cremer. Gemeinsam mit den Honnefer Bürgerinnen und Bürgern will sich der Verein jeder Form des Antisemitismus entgegenstellen.

 

Stellungnahme des Vereins:

Wir verurteilen den terroristischen Angriff der Hamas auf Israel. Wir sind schockiert über das Ausmaß von antisemitischem Hass und Gewalt, dem hier so viele Israelis und Menschen aus aller Welt zum Opfer gefallen sind. „Dieser schreckliche Angriff ist durch nichts zu relativieren oder zu rechtfertigen. Jedes „Ja, aber …“ ist inakzeptabel. Es widerspricht zutiefst allen Regelungen, die dem Schutz der Menschenwürde dienen.“
Dass diese grausame Attacke der Hamas nun so viel Leid in Israel und in der Folge unter der palästinensischen Zivilbevölkerung verursacht sowie weltweit Angst vor ausbrechendem Antisemitismus auslöst, bedrückt uns sehr. Wir wollen uns gemeinsam für ein friedliches Miteinander und gegen jede Form des Antisemitismus auch bei uns einsetzen.

Bekanntmachung Widerspruchsrecht gegen die Datenübermittlung an das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr

Gemäß § 4 der Zweiten Bundesmeldedatenübermittlungsverordnung (2.BMeldDÜV) übermittelt die Meldebehörde gemäß § 58c Absatz 1 des Soldatengesetzes

Daten an das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr.

Zum Zwecke der Übersendung von Informationsmaterial werden jährlich zum 31.03. folgende Daten zu Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit, die im nächsten Jahr volljährig werden übermittelt:

Familienname
Vorname
gegenwärtige Anschrift

Eine Datenübermittlung unterbleibt, wenn die Betroffenen ihr nach § 36 Abs.2 des Bundesmeldegesetzes (BMG) widersprochen haben.

Der Widerspruch kann schriftlich oder zur Niederschrift bei der Stadt Bad Honnef, Bürgerbüro, Rathausplatz 12, 53604 Bad Honnef eingelegt werden.

Die vorstehende Bekanntmachung ist zusätzlich auf der Internetseite der Stadt Bad Honnef unter www.meinbadhonnef.de Rubrik „Bekanntmachungen“ veröffentlicht.

Bad Honnef, den 04.10.2023

 

Stadt Bad Honnef

Der Bürgermeister

 

 

 

 

Otto Neuhoff

Bekanntmachung Pflege der Grabstätten zu den Totengedenktagen 2023

Stadt Bad Honnef                                                                                                                                                                                            28.09.2023

Der Bürgermeister

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Bekanntmachung

 

Pflege der Grabstätten zu den Totengedenktagen 2023

 

Anlässlich des Allerheiligentages am Mittwoch, den 01. November 2023 werden die Angehörigen, die für die Pflege einer Grabstätte auf einem der städtischen Friedhöfe Sorge tragen, gebeten, ihre Pflegearbeiten bis spätestens Samstag, den 28. Oktober 2023 abzuschließen.

 

Hierdurch sollen die städtischen Friedhofsgärtner Gelegenheit haben, die notwendigen Reinigungsarbeiten vor den Totengedenktagen (Allerheiligen am 01.11., Volkstrauertag am 19.11. und Totensonntag am 26.11.) erledigen zu können.

 

Die Stadt legt besonderen Wert darauf, dass die Friedhöfe an diesen Tagen einen sauberen und gepflegten Eindruck machen.

 

Gleichzeitig soll an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen werden, dass auf den Friedhöfen der Stadt aus Umweltschutzgründen ein Plastikverbot besteht. Die Bürger werden daher gebeten, sich an dieser Aktion zu beteiligen und keine Plastikpflanzen, -gestecke, -töpfe oder Gebinde mit Plastikteilen zu verwenden.

 

 

 

Otto Neuhoff

Bürgermeister

Wochenmarktverlegung aufgrund des diesjährigen Martini-Marktes

Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass die kommenden Wochenmärkte am 20.10., 24.10. und 27.10.2023 aufgrund des in Kürze stattfindenden Martini-Marktes vom Kirchplatz auf den Rathausplatz verlegt werden müssen. Der Wochenmarkt findet wie gewohnt in der Zeit von 07.00 Uhr bis 13.00 Uhr statt.

Weitere Auskünfte zum Wochenmarkt erteilt der Fachdienst Ordnung – Gewerbeangelegenheiten -, Herr Markus Bildstein, unter der Telefon 02224/184-154 oder E-Mail an markus.bildstein@bad-honnef.de.

 

Solidaritätskundgebung am Montagabend um 18 Uhr auf dem Bad Honnefer Marktplatz 

Breites Bündnis ruft zu Solidarität mit Israel auf

Solidaritätskundgebung am Montagabend um 18 Uhr auf dem Bad Honnefer Marktplatz

 

Nach dem bestialischen und menschenverachtenden Terrorangriff der Hamas auf die Menschen in Israel mit mehr als 600 Toten und tausenden Verletzten rufen die im Rat der Stadt Bad Honnef vertretenen Parteien zur Solidarität mit Israel auf. Um die gesamtgesellschaftliche Solidarität mit den Menschen in Israel zum Ausdruck zu bringen und ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt, Hass und Antisemitismus zu setzen, laden sie alle Bürgerinnen und Bürger zu einer Solidaritätskundgebung auf den Marktplatz vor der Pfarrkirche Sankt Johann Baptist am Montagabend, den 9. Oktober 2023, um 18 Uhr ein. Auch Bürgermeister Otto Neuhoff wird teilnehmen.

 

Sprechstunden der Seniorenvertretung

Die nächste Sprechstunde der Seniorenvertretung der Stadt findet am Dienstag, 10. Oktober 2023 im Raum 002 (Selhof) im Erdgeschoss des Rathauses statt. Von 11 bis 12 Uhr steht dort Dr. Gerd Pflaumer den Bürgerinnen und Bürgern für Informationen über die Arbeit der Seniorenvertretung und Anregungen für die Seniorenarbeit in der Stadt zur Verfügung.

Die Aegidienberger Mitglieder der Seniorenvertretung Anne Bialkowski, Annette Eichendorf und Ingrid Hülder bieten ihre nächste Sprechstunde am Freitag, 6. Oktober 2023 von 11 bis 12 Uhr im Bürgerbüro am Aegidiusplatz an.

Stadt begrüßt Nachfolgenutzung für das KSI-Gelände

Für das ehemalige Büro- und Tagungsgebäude des Katholisch-Sozialen Instituts (KSI) in Bad Honnef ist eine Nachfolgenutzung in Sicht. Am Freitag, den 29. September, hat ein Joint Venture aus einem privaten Investor und der EARLYREAL Estate Venture mitgeteilt, in dem Gebäude bis Ende 2024 eine Psychosomatische Klinik eröffnen zu wollen.

Dazu Bürgermeister Otto Neuhoff: „Ich freue mich darüber, dass jetzt eine qualifizierte Folgenutzung der Immobilie gefunden ist, die perfekt zum Anspruch der Stadt als Gesundheitsstadt passt.“

 

Die Pressemitteilung der Investoren erhalten Sie hier als Download (PDF).

Informationsabend im Rhein-Sieg-Kreis: Geben Sie Kindern ein Zuhause und werden Sie Pflegefamilie

Plakat zur Informationsveranstaltung für Pflegeeltern und Interessierte

Kinder brauchen liebevolle und verlässliche Eltern und ein Zuhause. Wenn aber die leiblichen Eltern nicht ausreichend für ihre Kinder sorgen können, benötigen Kinder entweder zeitweise oder auf Dauer Menschen, die ihnen ein neues Zuhause geben, in dem sie Geborgenheit, Erziehung und Förderung erfahren. Dies können Paare mit oder ohne eigene Kinder und Einzelpersonen aller Kulturkreise sein. Die Kooperationsgemeinschaft Vollzeitpflege der rechtsrheinischen Jugendämter im Rhein-Sieg-Kreis sucht Interessierte, die sich vorstellen können, diese Aufgabe zu übernehmen. Am Informationsabend teilnehmen können Personen, die in den Städten Sankt Augustin, Bad Honnef, Hennef, Königswinter, Lohmar, Niederkassel, Siegburg, Troisdorf und im Bereich der Gemeinden des Kreisjugendamtes Rhein-Sieg wohnen.
Der Informationsabend bietet die Gelegenheit, sich einmal unverbindlich damit auseinander zu setzen, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und welche Unterstützung, Beratung und Qualifizierung Pflegeeltern erhalten. Auch über den Bereich der familiären Bereitschaftsbetreuung für Inobhutnahmen wird informiert.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 25.10.2023 von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr im Rathaus Sankt Augustin, Markt 1, Raum 122 (Eschenzimmer) in 53757 Sankt Augustin statt.
Interessierte können sich telefonisch unter 02241 / 234 – 538 oder per E-Mail an c.lahn-abed@sankt-augustin.de wenden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wissen, wo die Reise hingeht: Wirtschaftsförderin Johanna Liel stellte Entwurf für ein Tourismusförderkonzept mit Zielen, Strategie und deren Umsetzung vor

„Im Tourismus wird eines ganz deutlich: die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern ist für eine kleine Destination wie Bad Honnef absolut unerlässlich!“ Anfang Juni dieses Jahres hatte Wirtschaftsförderin Johanna Liel den Entwurf für ein Wirtschaftsförderungskonzept vorgestellt; im Haupt- und Finanzausschuss legte sie nun nochmals nach und stellte umfangreiche Ansätze für den Tourismus in der Stadt der Lebensfreude vor. Sie betonte dabei, wie wichtig der Tourismussektor für Bad Honnef ist, vor allem mit Blick auf die sehr begrenzten weiteren Entwicklungsmöglichkeiten im Gewerbebereich: „Der Tourismus ist eine entscheidende Nahrungsquelle für den Wohlstand in Bad Honnef. Mit den Gästen aus nah und fern bleibt unsere Innenstadt lebendig und wird auch in Zukunft ein Anziehungspunkt sein.“

Auf rd. 134.000 Übernachtungen kam Bad Honnef im vergangenen Jahr, rd. 20.000 Gäste strömten aus dem Ausland an den Rhein. Vielversprechend sind die Zahlen auch bei den Nutzern der Bad Honnefer Internetseiten im Bereich Tourismus: rd. 14.000 Besucher informierten sich auf den städtischen Internetseiten (www.meinbadhonnef.de) über touristische Angebote. Liel stellt damit im Ausschuss fest: „Bei den Übernachtungszahlen sind wir nahezu wieder auf dem Niveau von 2019 vor Corona. Das stimmt uns optimistisch“.
Der Dreiklang von Natur und Kultur, Innenstadt mit Flair und die Ausrichtung als Tagungs- und Gesundheitsstadt: Liel hob die Standortvorteile der Destination deutlich hervor. Gleichwohl beleuchtete sie in dem Zusammenhang auch die Schwächen wie beispielsweise die erforderliche Aufwertung der Stadteingänge oder Abgrenzung zu Bonn: „Hier gilt es, die Alleinstellungsmerkmale Bad Honnefs hervorzuheben und über eigene Themen, beispielsweise Adenauer und das Kurhaus, besondere Impulse zu setzen.“

Wie beim Wirtschaftsförderungskonzept sei auch hier die Stärkung der Infrastruktur ein wichtiger Aspekt. Konkret werden hier bereits Projekte und Maßnahmen umgesetzt, wie beispielsweise das Beschilderungssystem für Fußgänger und Radfahrer oder die Umgestaltung der Bahnhofsumfelder, insbesondere mit Verlegung des Haltepunktes Bad Honnef an die Endhaltestelle der Linie 66. Diese Beispiele für kleine und große Projekte sind entscheidend, um den Tourismus in die Innenstadt zu lenken und die Ziele dort auf klimafreundlichem Weg zu erreichen.
Zum Erfolg führe zudem die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern. So sei der Aufwärtstrend bei den Übernachtungen auch darauf zurückzuführen, dass die Zusammenarbeit mit dem Rhein-Sieg-Kreis insbesondere zum Thema Naturpark intensiviert und die Kooperation mit neuen Partnern aus der Region initiiert worden sei. Weitere Projekte sind in Vorbereitung und werden in den kommenden Jahren interkommunal umgesetzt (z.B. Tor zum Mittelrhein).

Zukunftsthemen seien zudem Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Tourismusbereich: „Innerhalb dieser Themenbereiche sind eine ganze Menge einzelner Bausteine umzusetzen, die zum großen Ganzen und zum Erfolg führen“. Wandern im Siebengebirge oder der Besuch der Insel Grafenwerth mit der Familie, Radfahren, Wellness und Bildungsangebote, Museen und Galerien sowie ein attraktives gastronomisches Angebot mit regional geprägter Küche – der Aufschlag im Ausschuss ging auch der Frage nach, welche Reisenden das Erholungs- und Urlaubsziel Bad Honnef ansteuern, welche Angebote Kurzreisende, Natur- und Kultururlauber sowie Tagesausflügler und Besucher von Veranstaltungen vorfinden.

Als Stadt, die wiederholt mit dem Prädikat „Erholungsort“ ausgezeichnet wurde, stehen aktuell einige Maßnahmen an, die eine Steigerung der Qualität für die Besucherinnen und Besucher bedeuten werden. So ist die Zertifizierung der Stadtinformation zu einer Serviceeinrichtung ebenso geplant wie der Ausbau der analogen und digitalen Angebote. Ziel ist es, den Besucher möglichst frühzeitig für die Reise nach Bad Honnef zu gewinnen.
Einen Schwerpunkt, den Bad Honnef mit der Ansiedlung der Oberberg-Klinik im ehemaligen KSI weiter ausbauen möchte, ist der Gesundheitsbereich. Die Synergien zum Tourismus beispielsweise durch Angehörige, die Patientinnen und Patienten besuchen, bietet viel Potential. Um dieser Klientel ein attraktives Angebot zu machen, sollen unter anderem kulturelle und kulinarische Ideen verwirklicht werden.
„Um weitere Ideen umzusetzen, mit denen Bad Honnef bei den Besucherinnen und Besuchern der verschiedenen Zielgruppen punkten kann, bedarf es gemeinsamer Anstrengungen“, fasst Johanna Liel zusammen. Auch die finanziellen Möglichkeiten spielten dabei eine gewichtige Rolle.
Das in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses gesondert vorgestellte Konzept für den Tourismusbereich fließt in das Gesamtkonzept der Wirtschaftsförderung ein, das ebenfalls in der Sitzung eingebracht wurde. Im November dieses Jahres sollen die Eckpunkte beschlossen werden.

 

Die Präsentation kann unter dem folgenden Link heruntergeladen werden: https://sessionnet.krz.de/badhonnef/bi/si0057.asp?__ksinr=1361