Ausbildungsbörse im Kurhaus

Stadt Bad Honnef

Holger Heuser, Erster Beigeordneter der Stadt Bad Honnef, Busè Özarslan, Inna Nazarenus (beide Jugendamt), Marius Nisslmüller, Vorsitzender Stadtjugendring  e. V., sowie Fulya Vatansever und Jenny Fetzer (beide Jugendamt) begrüßten die Schüler:innen.

Volles Haus im Kurhaus: Bei der Ausbildungsbörse 2025 nutzten über 400 Schüler:innen in Begleitung von rund 20 Lehrkräften die Gelegenheit, sich direkt bei 42 Ausbildungsbetrieben über vielfältige Berufsperspektiven zu informieren.

Vertreten waren in diesem Jahr Schüler:innen des Berufskollegs Siegburg, der Drachenfelsschule Königswinter, des Nell-Breuning Berufskollegs, der Stefan-Andres-Schule Unkel, des Schlosses Hagerhof, des Siebengebirgsgymnasiums und der St. Josef Gesamtschule. Von 9 bis 14.30 Uhr boten die Austeller:innen gemeinsam mit dem städtischen Jugendamt und dem Stadtjugendring e. V. ein umfassendes Informationsangebot rund um Ausbildung, duale Studiengänge und Berufseinstieg.

Zur Begrüßung erhielten die Schüler:innen das ‚Chancennotizbuch‘, in dem sie sich nicht nur während der Veranstaltung Notizen machen konnten, sondern das auch einen QR-Code enthält, der den Zugriff auf den Online-Ausbildungsatlas ermöglicht. Dort finden sich alle Informationen zu Ausbildungsstellen und -berufen in Bad Honnef und Umgebung.

„Die Ausbildungsbörse ist für viele Jugendliche ein wichtiger Schritt in Richtung Berufswahl. Hier können sie direkt mit Ausbilder:innen ins Gespräch kommen und Informationen aus erster Hand erhalten“, so Busè Özarslan vom Jugendamt der Stadt Bad Honnef, die gemeinsam mit Marius Nisslmüller, Vorstandsvorsitzender des Stadtjugendrings, die Veranstaltung federführend organisiert hat. Seit 2021 richtet die Stadt Bad Honnef die Ausbildungsbörse jährlich aus.

Auch die Stadtverwaltung präsentierte sich mit einem eigenen Stand als Ausbilderin. Die Auszubildenden selbst stellten die städtischen Ausbildungsberufe und dualen Studiengänge vor: Verwaltungsfachangestellte:r (m/w/d), Umwelttechnolog:in für Abwasserbewirtschaftung (m/w/d), Fachinformatiker:in für Systemintegration (m/w/d), Fachangestellte:r für Bäderbetriebe (m/w/d) sowie Bachelor of Laws – Kommunaler Verwaltungsdienst – Allgemeine Verwaltung (LL.B.) und Bachelor of Arts – Soziale Arbeit. Interessierte können sich auch online auf meinjob.meinbadhonnef.de darüber informieren, was die Stadt als Arbeitgeberin ihren aktuellen und zukünftigen Beschäftigten zu bieten hat.

Auch die Stadtverwaltung war mit einem eigenen Stand vertreten. Hier stellten die Auszubildenden ihre Ausbildungsberufe und die dualen Studiengänge vor.

Das breite Spektrum an Angeboten hat auch in diesem Jahr gezeigt: Der Ausbildungsstandort Bad Honnef ist attraktiv und vielfältig. „Ziel der Ausbildungsbörse ist es, jungen Menschen Perspektiven zu eröffnen und Unternehmen mit potenziellen Nachwuchskräften in Kontakt zu bringen. Dass so viele Betriebe und Schulen teilnehmen, zeigt, dass sich die Veranstaltung als wichtige Plattform für Austausch und Vernetzung erfolgreich etabliert hat“, betont Erster Beigeordneter Holger Heuser.

 

Neue Pächter für das Kurhaus

Stadt Bad Honnef

Bürgermeister Otto Neuhoff (l.) und Wolfgang Stahl (r.), geschäftsführender Gesellschafter der Kurhaus Betriebs GmbH i. G., unterzeichneten den Pachtvertrag.

Im Rahmen eines Pressetermins unterzeichneten Bürgermeister Otto Neuhoff und Wolfgang Stahl, der gemeinsam mit seinem Partner Daniel Reers ab dem 1. April 2026 den Betrieb des Kurhauses übernimmt, am Mittwoch den Pachtvertrag. Damit ist die Zukunft des traditionsreichen Hauses in der Bad Honnefer Innenstadt gesichert.

Der Bürgermeister richtete seinen ausdrücklichen Dank an Jutta Kirberg und ihr Team, die den Betrieb des Kurhauses „in einer besonders schwierigen Zeit am Laufen gehalten haben“. In der Corona-Krise habe die Veranstaltungsbranche besonders stark unter Einbrüchen gelitten und zusätzlich unter den massiven Kostenerhöhungen bei Energie- und Lebensmittelpreisen.

Um einen reibungslosen Übergang im Frühjahr 2026 zu gewährleisten, habe der Haupt- und Finanzausschuss (HuF) frühzeitig die Weichen gestellt. Bereits jetzt liegen rund 20 Buchungsanfragen für das kommende Jahr vor, so der Bürgermeister.

Mit der sich in Gründung befindlichen Kursaal Betriebs GmbH übernimmt mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Wolfgang Stahl und Daniel Reers ein erfahrenes Duo die Verantwortung. „Wir bringen viel Erfahrung aus den Bereichen Veranstaltungsbranche und Gastronomie mit. Uns ist besonders wichtig, mit den örtlichen Vereinen und Organisationen ins Gespräch zu kommen, um für alle Seiten gute Lösungen zu schaffen“, betonte Wolfgang Stahl. Er ist Vorsitzender der traditionsreichen Bonner Karnevalsgesellschaft Wiesse Müüs und somit bestens mit den Bedürfnissen des Vereinswesens vertraut.

Das Konzept der neuen Betreiber überzeugte insbesondere durch maßgeschneiderte Angebote für Vereine. So sollen individuelle und kostengünstige Pakete geschnürt, die Haustechnik aufgewertet und durch fest installierte Technik langfristig Kosten reduziert werden. Zudem sind differenzierte Catering-Angebote geplant.

„Der Kursaal ist einzigartig in der Region. Wir möchten diesen geschichtsträchtigen Saal zu altem Glanz zurückführen und zugleich mit neuem Leben füllen“, sagt Stahl. In spätestens drei Jahren sollen dort jährlich rund 80 Veranstaltungen stattfinden, mit einem zusätzlichen Fokus auf Kulturveranstaltungen. „Unser Ziel ist es, das Kurhaus wieder zu einem lebendigen Mittelpunkt der Stadt zu machen – für Kultur, Feste, Vereine sowie Bürgerinnen und Bürger.“

Im Vorfeld habe es bereits zahlreiche Gespräche zwischen den neuen Betreibern und verschiedenen Agenturen gegeben, die durchweg positiv reagierten.
Bürgermeister Otto Neuhoff zeigte sich zuversichtlich. „Wir verstehen uns als Partner. Vor uns liegt ein gemeinsamer Weg, der gefunden und entwickelt werden muss. Es wäre schön, wenn die Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger das Kurhaus wieder neu für sich entdecken würden.“

Fördermittel für nachhaltige Stadtentwicklung

Nattanan Kanchanaprat Pixabay

Zukunftsfähig, nachhaltig und resilient – das sind die Zielvorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen für die Entwicklung seiner Städte und Gemeinden. Entsprechend fördert das Land städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen, die diese Leitlinien in die Praxis umsetzen.

Auch die Stadt Bad Honnef profitiert erneut von dieser Förderung. Auf Grundlage der „Städtebauförderrichtlinie Nordrhein-Westfalen 2023“ vom 15. Juni 2023 erhält sie weitere Zuwendungen aus Bundes- und Landesmitteln.

„Wir sind sehr dankbar für die positiven Förderbescheide, die es uns ermöglichen, unsere begonnenen Projekte für eine zukunftsfähige und nachhaltige Stadtentwicklung konsequent weiterzuführen“, betont Bürgermeister Otto Neuhoff.

Insgesamt fließen knapp 1,45 Millionen Euro in den Ausbau des Mobilitätsknotens Bad Honnef und in verschiedene Maßnahmen zur Stärkung der Innenstadt, darunter die Umgestaltung des Rathausplatzes, das Zentren-Management, ein Innenstadt-Verfügungsfonds und die Projektbegleitung. Da die Projekte über mehrere Jahre angelegt sind, erfolgt die Auszahlung der Mittel abschnittsweise und bedarfsorientiert.

Für weitere Maßnahmen – darunter der Mobilitätsknoten (Westende, Girardetallee/B42), die Aufwertung der Fußgängerzone im Rahmen des Projekts „Green the City“, die barrierefreie Verbindung vom Kirchplatz zum Rathausplatz und die Cityportale – werden zusätzliche Fördermittel erwartet.

„Erfolgreiche Stadtentwicklung bedeutet, sich aktiv auf den Wandel einzustellen und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. Die Fördermittel ermöglichen es uns, Bad Honnef als zukunftsfähigen und lebenswerten Standort weiterzuentwickeln“, sagt Bürgermeister Otto Neuhoff.

Weitere Fördermittel für Stadion am Menzenberg

Stadt Bad Honnef

Bürgermeister Otto Neuhoff streute symbolisch die ersten Samen für die Rasenfläche im Stadion aus.

Wenige Tage vor dem Ende seiner Amtszeit kann Bürgermeister Otto Neuhoff gute Nachrichten aus Düsseldorf vermelden. Die Stadt Bad Honnef erhält weitere Zuwendungen aus Bundes- und Landesmitteln, um die Mehrkosten der Sanierungsmaßnahmen rund um das Stadion am Menzenberg zu decken. Grundlage hierfür ist die „Städtebauförderrichtlinie Nordrhein-Westfalen 2023” vom 15. Juni 2023.

Insgesamt fließen zusätzlich rund 1,18 Millionen Euro in die Sanierung des Stadions, den Ausbau des Parkplatzes an der Menzenberger Straße, die Pflege der Freianlagen, die Ausstattung der Leichtathletikanlage, den Austausch des Bodens sowie die Schaffung einer temporären Zuwegung.

„Wir freuen uns sehr über die zusätzlichen Fördermittel. Das Sportzentrum ist eine bedeutende Sportstätte für Vereine und Schulen und zugleich ein Ort der Begegnung für alle Generationen“, betonte Bürgermeister Otto Neuhoff und dankte dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung sowie Ministerin Ina Scharrenbach für die Unterstützung.

Im August 2022 hatte Bürgermeister Otto Neuhoff während der 1100-Jahr-Feier Ministerin Ina Scharrenbach auf die Notwendigkeit der Sanierung des Stadions und die damit verbundenen finanziellen Herausforderungen hingewiesen. Daraufhin hatte das Land Nordrhein-Westfalen in einem ersten Schritt rund 2,3 Millionen Euro übernommen, was etwa 60 Prozent der ursprünglich auf 3,82 Millionen Euro veranschlagten Gesamtkosten entspricht.

Bei einem Besuch der Ministerin im Sommer 2024 bat der Bürgermeister darum, die nicht planbaren Kostenerhöhungen für das Sportzentrum in eine Förderung einzubeziehen. „Der neue Förderbescheid sichert nun die Finanzierung des Gesamtprojekts“, freut sich Bürgermeister Otto Neuhoff. „Mit diesen zusätzlichen Mitteln wird ein erheblicher Teil der unerwarteten Kostensteigerung aufgefangen.“

Seit dem ersten Spatenstich Ende April hat die Sanierung des Stadions bereits erhebliche Fortschritte gemacht. In der kommenden Woche werden die Leuchtmittel für die Flutlichtanlage installiert. Wenn mehrere Tage in Folge trocken bleiben, kann der Rasen eingesät werden. Im November wird außerdem die Asphalttragschicht für die Laufbahnen eingebaut. Die Kunststoffarbeiten sind für Mai vorgesehen.

„Trotz kleinerer Verzögerungen, kann der Zeitplan eingehalten werden“, bestätigten die Vertreter des verantwortlichen Planungsbüros und der beauftragten Fachfirma bei einem Pressetermin vor Ort. Damit steht der geplanten Eröffnung eines hochmodernen und multifunktionalen Stadions Mitte August nichts mehr im Weg.

Mit dem symbolischen Ausstreuen des neuen Rasens gab Bürgermeister Otto Neuhoff gestern (29.10.) den Anstoß für eine neue Ära des Honnefer Sports.

Startschuss für Fahrradmietsystem Welo

Bürgermeister Otto Neuhoff und Mobilitätsmanager Marius Bauer präsentieren das neue Fahrradmietsystem Welo.

Die Mobilitätsentwicklung schreitet weiter voran: Ab sofort steht den Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen das neue Fahrradmietsystem „Welo“ zur Verfügung. Mit dem benutzerfreundlichen, appbasierten Angebot wird der Umweltverbund aus Bus, Bahn, Rad und Fuß weiter gestärkt.

Mit „Welo“ werden die bisherigen regionalen Mietsysteme Nextbike (Bonn), RVK e-Bike (linksrheinischer Rhein-Sieg-Kreis) und RSVG-Bikes (rechtsrheinischer Rhein-Sieg-Kreis) zusammengeführt. Auch in Bad Honnef wurden die RSVG-Bikes durch das neue „Welo“-Leihsystem ersetzt. Damit können Nutzerinnen und Nutzer nun mit nur einer App über Stadt- und Kreisgrenzen hinweg bequem Fahrräder ausleihen – von der Bundesstadt Bonn bis in den Rhein-Sieg-Kreis.

„Das neue, einheitliche System stärkt nachhaltige Mobilität in unserer Stadt“, erklärt Bürgermeister Otto Neuhoff. „Es fördert den Radverkehr und erleichtert den Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel.“

Weitere Informationen sind in der Pressemitteilung des Rhein-Sieg-Kreises unter

https://pressefotos.meinbadhonnef.de/download/pm-rsk-zu-fahrradmietsystem-welo/ oder unter https://www.welo-bike.de/de/ zu finden.

Für Rückfragen steht der Mobilitätsmanager der Stadt Bad Honnef, Marius Bauer, unter Telefon 02224/184-348 zur Verfügung

Martinus-Kirmes vom 8. bis 10. November

Alexa/Pixabay

Vom 8. bis 10. November findet die diesjährige Martinus-Kirmes in der Kapellenstraße rund um die St. Martinskapelle in Bad Honnef-Selhof statt.

Aus diesem Anlass sowie für den Auf- und Abbau von Fahrgeschäften und Ständen durch die Schausteller und Vereine wird die Kapellenstraße vom 5. bis 11. November 2025 für den Kraftfahrzeugverkehr komplett gesperrt.

Während der Umleitung wird ein Begegnungsverkehr aufgrund der geänderten Einbahnstraßenregelung in der Beueler Straße zwischen Kapellenstraße und Selhofer Straße stattfinden; ein beidseitiges Halteverbot in der Beueler Straße ist erforderlich. Die Stadtverwaltung bittet im gesamten Umleitungsbereich um erhöhte Aufmerksamkeit.

Weitere Auskünfte zur diesjährigen Martinus-Kirmes erteilt der Fachdienst Ordnung – Gewerbeangelegenheiten. Ansprechpartner ist Markus Bildstein. Er ist telefonisch unter 02224/184-154 oder per E-Mail an gewerbe@bad-honnef.de erreichbar.

 

Lesenacht in der Stadtbücherei am Freitag, 21.11.2025

Aushang Lesenacht Stadtbücherei

„Von Hexen, Zauberern und magischen Wesen“ – Lesenacht in der Stadtbücherei Bad Honnef

 

Die Stadtbücherei Bad Honnef veranstaltet passend zum Bundeweiten Vorlesetag wieder eine Lesenacht für lesebegeisterte Kinder, und zwar am Freitag, 21. November 2025.

An verschiedenen Stationen werden spannende, magische Bücher vorgestellt, dabei werden Rätsel geknackt und auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Dunkelausleihe.

Teilnehmen können 25 Kinder im Alter von 8 bis 10 Jahren. Die Kinder werden dabei in kleine Gruppen aufgeteilt.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Förderverein der Stadtbücherei statt.

Los geht es am 21.11.2025 um 18:30 Uhr im Rathaus, Raum Grafenwerth (001), das Ende ist für 21:30 Uhr geplant.

Anmeldeformulare gibt es in der Stadtbücherei oder hier. Die Eintrittskarten gibt es dann bei Abgabe des Formulars in der Stadtbücherei gegen einen Unkostenbeitrag von 5,- €.

Aushang Lesenacht Stadtbücherei

 

 

Austausch mit Menschen aus der Türkei

Die Stadt Bad Honnef lädt für Mittwoch, den 12. November um 18 Uhr zur fünften Veranstaltung der Gesprächsreihe „Einfach mal miteinander reden“ in das Foyer des Rathauses ein. Das Thema des Abends lautet: „Im Austausch mit Menschen aus der Türkei“.

Jeweils zwei Männer und zwei Frauen aus der Türkei werden im Rahmen eines Kurzinterviews mit dem Moderator Klaus-Jürgen Hütten ihre Lebensgeschichte erzählen – hierbei steht ein Vergleich ihres Herkunftslandes mit ihrer neuen Heimat im Mittelpunkt.
Die vier Hauptakteure dieses Abends haben in der Vorbereitung einen Themenschwerpunkt gewählt, über den sie gezielt informieren möchten. Gleichwohl sind sie bereit, „Rede und Antwort“ zu Fragen rund um die unterschiedlichen Kulturen, Religionen, Gewohnheiten etc. zu stehen.

Alle vier haben eine grundlegend unterschiedliche Lebensgeschichte: Zwei von ihnen zählen zur zweiten oder dritten Generation türkischer Einwanderer, die seit geraumer Zeit hier leben. Die beiden anderen Personen sind vor wenigen Jahren mit einem Asylantrag nach Deutschland gekommen.

„Nach dem ‚Intro‘ wollen wir an diesem Abend sehr schnell in Kleingruppen in den direkten Austausch gehen und miteinander ins Gespräch kommen“, so Hütten. „Hierbei soll auch auf sachlicher Basis gerne kontrovers diskutiert werden.“
„Ich freue mich über die Fortsetzung des erfolgreichen Formats ‚einfach mal miteinander reden‘ und hoffe auf eine rege Beteiligung“, so Nadine Batzella, Fachdienstleiterin Soziales, Integration und Ehrenamt. „Mehr voneinander zu erfahren, um Vorurteile und Missverständnisse auszuschließen und um sich letztendlich besser zu verstehen, ist ein wichtiger Baustein in der Integration.“

Anmeldungen bitte bis zum 7. November 2025 per Mail an ehrenamt@bad-honnef.de.

 

 

 

Siegerehrung Stadt- und Schulradeln

Stadt Bad Honnef

Bei der Siegerehrung zum Stadt- und Schulradeln im Rathaus gratuliert Bürgermeister Otto Neuhoff (r.) dem Sieger Leonard Heinrich (l.) und dem Drittplatzierten Wolfgang Brück. Der Zweitplatzierte, Dr. Tilman Geikowski, fehlt auf dem Foto.

In diesem Jahr beteiligten sich stolze 328 Teams an der kreisweiten Aktion Stadtradeln. Insgesamt stiegen 7.174 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus zahlreichen Städten und Gemeinden des Rhein-Sieg-Kreises aufs Rad. Im vergangenen Jahr waren es mit 339 Teams und 8.115 Teilnehmenden deutlich mehr. „In diesem Jahr hatten wir mit einer kalten und nassen Wetterperiode zu kämpfen“, so der Veranstalter, der angesichts dessen mit dem kreisweiten Gesamtergebnis „sehr zufrieden“ ist.

Mit insgesamt 1.128.839 geradelten Kilometern wurde zum vierten Mal die Marke von einer Million Kilometern übertroffen. Und auch die CO₂-Bilanz kann sich erneut sehen lassen: Die Radfahrerinnen und Radfahrer haben – im Vergleich zum Auto – 185 Tonnen des schädlichen Gases eingespart. Im Jahr 2021 lag dieser Wert bei 158 Tonnen, wie der Rhein-Sieg-Kreis mitteilt.

Auch in Bad Honnef wurde im Wettbewerbszeitraum vom 10. bis 30. September aktiv in die Pedale getreten: Insgesamt erradelten 153 aktive Velo-Fans knapp 22.000 Kilometer. Das ist nahezu eine Verdoppelung zu 2021 und ähnlich wie im letzten Jahr. Sportliche 9.434 Kilometer steuerte allein das Team „SIBI“ zum Gesamtergebnis bei und hatte so die Nase beim diesjährigen Schulradeln vorne. Den zweiten Platz beim Schulradeln konnte sich das Nell-Breuning-Berufskolleg mit 3.104 Kilometern erkämpfen.

Bürgermeister Neuhoff freut sich, dass die Kampagne gerade von den Schulen so toll angenommen wird und würdigte die Leistungen der Stadtradel-Fans bei der Siegerehrung im Rathaus. Freuen konnten sich die SiegerInnen dieses Jahr über schicke Fahrradtaschen für den Gepäckträger sowie Gutscheine für ein Sportgeschäft.

Als bester Einzelradler hat Leonard Heinrich mit stolzen 867 erradelten Kilometern gewonnen, gefolgt von Dr. Tilmann Geikowski mit 599 Kilometern. Den dritten Platz erreichte dieses Jahr Wolfgang Brück mit 572 Kilometern.

Rauf aufs Fahrrad!

Beim STADTRADELN geht es darum, 21 Tage lang möglichst viele Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen. Das motiviert viele Menschen öfter auf das Rad umzusteigen und leistet einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz. Die Aktion stellt den Spaß am Radfahren in den Vordergrund, möchte aber auch auf die Belange der Radelnden aufmerksam machen. Für 2026 ist bereits eine Fortsetzung geplant.