Cannabis. Legal – egal? 

Gemeinsam mit der Stadtjugendring gGmbH veranstaltet die Jugendförderung der Stadt Bad Honnef am Samstag, dem 25. Mai 2024, von 10:00 bis 12:00 Uhr in der Fußgängerzone eine Aufklärungskampagne zur Cannabisprävention. Diese trägt den Titel „Cannabis. Legal – egal“ und nimmt Bezug auf das im April 2024 verabschiedete Cannabisgesetz (CanG), welches den Konsum von Cannabis in Teilen legalisiert. Im Sinne des Erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes sollen durch die Aktion insbesondere junge Menschen sowie Eltern über die Inhalte dieses Gesetzes informiert und über die möglichen Folgen des Konsums aufgeklärt werden. 

Die Mitarbeitenden der Stadtjugendring gGmbH und der städtischen Jugendförderung stehen am 25. Mai für Fragen zur Verfügung und halten Infomaterialien rund um das Thema „Cannabis“ bereit. 

 

Weitere Informationen zur Aktion erteilen:

Monja Rader
Fachberatung Jugendförderung
Rathausplatz 1
53604 Bad Honnef  

Tel.: 02224 184 161 
Mail: monja.rader@bad-honnef.de 

https://meinbadhonnef.de/a-z-listing/erzieherischer-kinder-und-jugendschutz/  

 

Stadtjugendring Bad Honnef gGmbH
Rommersdorfer Str. 78
53604 Bad Honnef

Tel.: 02224 919 499
Mail: info@sjr-honnef.de  

www.sjr-honnef.de 

Solarkampagne „Ihr Dach kann mehr“ wird in Rhöndorf fortgesetzt

Die Solarkampagne “Ihr Dach kann mehr”, die im Jahr 2023 in Selhof gestartet war, wird derzeit in Rhöndorf fortgesetzt.

Die erfolgreiche und preisprämierte Informationskampagne zum Solarpotenzial auf Bad Honnefer Dächern wird derzeit in Rhöndorf fortgesetzt. Unter dem Motto „Ihr Dach kann mehr“ werden an Wohngebäuden, deren Dächer ein gutes Potenzial zur Nutzung von Sonnenergie bietet, Türanhänger mit Informationen zum Solarpotenzial und den Beratungsangeboten in Bad Honnef hinterlassen. Im März 2023 waren die zu Kommunalen Klimascouts geschulten Auszubildenden der Stadt Bad Honnef in Selhof unterwegs, um Hauseigentümer über das Solarpotenzial zu informieren – mit Erfolg: Beratung wurde in Anspruch genommen und eine beworbene Informationsveranstaltung gemeinsam mit der EnergieAgentur Rhein-Sieg war gut besucht. Für ihre Kreativität und ihr Engagement haben die Kommunalen Klimascouts im vergangenen Jahr in Berlin einen Preis vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) erhalten.

Innenstadtfeste immer schwieriger zu finanzieren: Rosenfest mit Wein- und Genussmarkt Ende Mai muss abgesagt werden

Gemeinsame Pressemitteilung des Vereins Centrum Bad Honnef e.V. und der Stadt Bad Honnef:

 Die allgemeinen Kostensteigerungen der vergangenen Monate und deutlich gestiegene Kosten in Gewerken, die zur Durchführung von Veranstaltungen in Anspruch genommen werden, haben auch vor den Innenstadtfesten in Bad Honnef keinen Halt gemacht. Der Verein Centrum Bad Honnef e.V. und die Stadt Bad Honnef, die auch in diesem Haushaltsjahr ein Sponsoring der Innenstadtfeste in Höhe von 17.800 Euro vorgesehen und ihre unentgeltliche Unterstützung durch das Ordnungsamt und den städtischen Bau- und Betriebshof angekündigt hat, haben daher über die Zukunft der Innenstadtfeste gesprochen.

Rund drei Wochen vor dem Veranstaltungstermin zeichnet sich ab, dass die Veranstaltung Rosenfest 2024 mit Wein- und Genussmarkt für den Verein eine große finanzielle Herausforderung wäre. Der Verein muss aufgrund steigender Kosten mit einer Unterdeckung der Veranstaltungskosten im vierstelligen Bereich rechnen, erklärte Jürgen Kutter vom Vorstand des Centrum Bad Honnef e.V.: „Wir organisieren die Veranstaltungen als ehrenamtlicher Verein. Bei steigenden Kosten und rückläufiger Bereitschaft von Sponsoren entstehen bei Veranstaltungen Defizite, die wir mit unseren Mitgliedern nicht auffangen können.“

Der Vorstand hat über das wirtschaftliche Risiko für den Verein beraten und in Abstimmung mit der Stadt als Sponsorpartner der Innenstadtfeste die Absage des diesjährigen Rosenfestes und des Wein- und Genussmarktes beschlossen. „Wir bündeln unsere finanziellen und personellen Kräfte in diesem Jahr bei den Schlemmerabenden, dem Martini Markt und dem Kaminzimmer. Die Zeit bis zum Herbst wollen wir nutzen, Lösungen für die steigenden Kosten zu entwickeln“, kündigte Jürgen Kutter an.
Die Absage sei für die Innenstadt ein Verlust, bedauert Bürgermeister Otto Neuhoff: „Die Entscheidung des Vereins ist nachvollziehbar. Viele Menschen und auch der Einzelhandel haben sich auf das Fest gefreut. Umso dankbarer bin ich dem Verein dafür, dass er am Rosenfest grundsätzlich festhalten und die Zeit bis 2025 nutzen will, Lösungen für die Zukunft der Veranstaltung zu finden.“ Im Raume stehe, das Rosenfest unter Beibehaltung des traditionellen Charakters bei gleichzeitiger Reduzierung der Kosten weiterzuentwickeln, ergänzt Jürgen Kutter: „Mit der Absage für das Jahr 2024 haben wir nun Zeit, das Konzept für 2025 in Ruhe anzupassen.“

Neuer Wahlraum für Wahlbezirk 080 während der Europawahl 2024

Am 9. Juni 2024 findet in der Bundesrepublik Deutschland die Europawahl statt. Die Wählerinnen und Wähler des Wahlbezirks 080 können an diesem Tag Ihre Stimme in den Räumlichkeiten des Deutschen Roten Kreuzes, Austraße 29, 53604 Bad Honnef abgeben. Der Wahlraum ist barrierefrei.

Alternativ besteht die Möglichkeit Briefwahlunterlagen bei der Stadtverwaltung zu beantragen. Dies kann persönlich im Briefwahlbüro der Stadtverwaltung oder schriftlich erfolgen. Auf dem Schriftweg sind die Optionen über den Online-Wahlschein, einen Antrag auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung oder per formloser Antragstellung mittels Brief, E-Mail oder Fax möglich.

Bekanntmachung über die Erhebung von Gebühren über brandschutztechnische Leistungen

24 05 03 Satzung Gebühren Brandschau (m. BekanntmAO) und Anlage 1 Von 2024

Auftraktversanstaltung für das Netzwerk Kinderschutz

Nach Brand eines Mehrfamilienhauses in der Innenstadt: Stadt half und hilft weiter bei der Unterbringung von 39 betroffenen Personen

Nach dem Brand eines Mehrfamilienhauses in der Bismarckstraße (siehe Pressemitteilung der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Bad Honnef) gestalten sich die Aufräumarbeiten als schwierig.

Betroffen vom Brandgeschehen sind zwei Mehrfamilienhäuser, in denen 39 Personen gemeldet sind. 36 Personen wurden in der Nacht von einer Betreuungseinheit des DRK Siebengebirge während des laufenden Einsatzes in einem anderen Gebäude betreut. Da absehbar war, dass der Einsatz bis in die Morgenstunden dauern würde und zahlreiche Wohnungen durch Brandrauch vorerst nicht betreten werden können, hat das Ordnungsamt der Stadt Bad Honnef in Abstimmung mit der Freiwilligen Feuerwehr in der Nacht die Bewohnerinnen und Bewohner der beiden Häuser bei der Suche nach Ersatzunterkünften unterstützt.

Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit lokalen Hotelbetrieben bei früheren Ereignissen wurden insgesamt 16 Personen in einem nahen Hotel untergebracht. Alle weiteren Personen hatten sich um eigene Unterkünfte bei Nachbarn, Freunden oder Verwandten bemüht. Die Einrichtung einer Notunterkunft, für welche die Stadt im Falle einer größeren Anzahl von Betroffenen entsprechende Ressourcen vorhält, war daher nicht notwendig.
Noch am Abend waren Bürgermeister Otto Neuhoff und der Erste Beigeordnete Holger Heuser über das Brandereignis informiert worden. „Feuerwehr, DRK Siebengebirge und Ordnungsamt sind ein eingespieltes Team, die professionell, schnell und vorausschauend im Einsatz zusammenarbeiten –das wurde auch bei diesem Einsatz schnell deutlich, wie ich bei meinen Gesprächen heute Nacht erfahren habe“, dankte Bürgermeister Otto Neuhoff: „Zwei Personen, ein Bewohner und ein Feuerwehrmann, sind durch Rauchgase leicht verletzt worden. Mehr oder schwerer verletzte Personen gab es zum Glück nicht und die beiden Leichtverletzten konnten das Krankenhaus bereits wieder verlassen.“

Am Donnerstagmorgen fand eine Information der Bewohnerinnen und Bewohner beider Gebäude mit Feuerwehr, Ordnungsamt und dem Ersten Beigeordneten Holger Heuser statt. „Der Schreck und auch die kurze, unruhige Nacht sitzen den Betroffenen noch in den Gliedern, wenngleich die Betroffenen gefasst und auch dankbar sind, dass die Einsatzkräfte so schnell und auch fürsorglich reagiert haben.” Derzeit sind beide Gebäude stromlos und ohne Heizung. Der Brandort im Kellerbereich beider Gebäude wurde von der Kriminalpolizei übernommen. Noch am Morgen war eine Brandwache der Feuerwehr vor Ort, um den Schadensort auf Glutnester zu kontrollieren. Voraussichtlich ab Freitag werden die Ermittlungsarbeiten der Polizei beginnen. Danach kann das Brandgut aus dem Keller entfernt und mit der Reparatur von Heizung und Elektroinstallationen begonnen werden.

Da sich der Brandrauch in beiden Gebäuden ausgebreitet hatte, wurden über Nacht und am Vormittag betroffene Wohnungen gelüftet. Zwei Wohnungen in einem der beiden Gebäude sind durch den Rauchaufschlag vorerst unbewohnbar. Der zutritt zu allen weiteren Wohnungen wurde zwischenzeitlich für Bewohnerinnen und Bewohner freigegeben. „Der größte Wunsch der Betroffenen ist, bald wieder in die Wohnungen zurückzukehren, um wichtige Dokumente, Kleidung und Medikamente holen zu können. Allen Betroffenen ist aber, dass ohne Heizung und ohne Strom für die nächsten Tage andere Unterkünfte gesucht werden müssen. Zum Teil kommen Bewohner bei Bekannten oder Verwandten unter, zum Teil helfen die Hausratversicherungen bei der Unterbringung in Hotels. Wir haben allen Betroffenen unsere Unterstützung angeboten, vorübergehende Alternativen zu finden.“