Weitere RSVG-Bike-Stationen in Bad Honnef

Testen die neue RSVG-Bike-Station: Erster Beigeordneter der Stadt Bad Honnef, Mobilitätsmanagerin Kathrin Schmidt und Günter Reder von der Initiative #WirfürsKlima Bad Honnef

Bad Honnef. Ab sofort gibt es in Bad Honnef fünf neue Stationen für RSVG-Bikes. Die Fahrräder können nun an der Fähre, am Kurhaus, in der Nähe der Hochschule an der bft-Tankstelle sowie am Parkplatz Menzenberger Stadion und an der Bushaltestelle am Feuerschlösschen ausgeliehen werden. Diese neuen Standorte wurden bereits von der Tiefbaukolonne der Stadt Bad Honnef markiert und seitens des Teams Straßenverkehr in die digitale Karte der Standorte eingefügt. Zum Teil werden an den Stationen neben konventionellen Fahrrädern auch E-Bikes angeboten.

„Die Nutzerzahlen entwickeln sich positiv”, fasst Holger Heuser, Erster Beigeordneter der Stadt Bad Honnef, zusammen: „Allen Beteiligten ist bewusst, dass es dauert, bis Menschen ihr gewohntes Mobilitätsverhalten ändern und neue, nachhaltige Angebote in die Planung einer Fahrt einbeziehen. Wir beobachten aber sowohl in den Nutzerzahlen als auch in den direkten Rückmeldungen von Nutzerinnen und Nutzern, dass diese Verhaltensveränderung stattfindet. Gleichzeitig entwickeln wir unser Angebot durch neue Standorte weiter, um Menschen zu begeistern und gleichzeitig den Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger mehr Möglichkeiten einzuräumen ihre Ziele zu erreichen. Mit Erfolg: allein in Aegidienberg haben sich die Nutzerzahlen im vergangenen Jahr nahezu verfünffacht.”

Ausgewählt wurden die neuen Stationen, um weitere Knotenpunkte besser zu vernetzen, sodass eine reibungslose Fahrt mit weiteren Verkehrsmitteln gesichert ist. Allerdings befinden sich die neuen Stationen noch in einer Testphase, erklärt Mobilitätsmanagerin Kathrin Schmidt: „Die Einrichtung und auch die Verlagerung von Standorten ist unkompliziert. Sollte ein weiterer Standort vermisst oder ein neuer Standort nicht genutzt werden, können wir schnell reagieren.”

Bürgerinnen und Bürger können ihre Wünsche für weitere RSVG-Bike-Stationen ab 01.07.2024 in die Ideenkarte eintragen unter https://inka.meinbadhonnef.de/ .

Bilderbuchkino fällt im Juli aus

Das monatliche Bilderbuchkino am 17.07.2024 muss leider urlaubsbedingt ausfallen. Das Nächste wird dann wieder wie gewohnt am Mittwoch, 21.08.2024 stattfinden.

Die Ausleihe ist aber noch bis Samstag, 20.07.2024, ganz normal geöffnet.

 

 

Sperrung des Ziepchensplatzes vom 03. bis 09. Juli aufgrund der Rhöndorfer Kirmes

In der Zeit vom 06. bis 08. Juli 2024 findet die diesjährige Rhöndorfer Kirmes auf dem Ziepchensplatz statt. Aus vorgenanntem Anlass sowie dem Auf-/Abbau von Fahrgeschäften und Ständen, wird der Ziepchensplatz in der Zeit vom 03. bis 09. Juli 2024 gesperrt. 

Weitere Auskünfte zur diesjährigen Rhöndorfer Kirmes erteilt der Fachdienst Ordnung – Gewerbeangelegenheiten -, Herr Bildstein, unter der Rufnummer 02224/184-154. 

Büchermarkt zur Reisezeit

Bad Honnef. Sommer, Sonne, Reisen, da fehlt eigentlich nur noch …., ja richtig, ein gutes Buch. Und dafür gibt es in der Stadtbücherei Bad Honnef ab sofort wieder einen Bücherflohmarkt. Angeboten werden Romane, Kinderbücher und Sachbücher, DVDs und CDs. Alles zu Schnäppchenpreisen.

Vom Erlös des Flohmarktes wird die Stadtbücherei dann wieder neue Medien anschaffen.

Der Flohmarkt findet statt während der Öffnungszeiten (bis zum 20.07.2024):

Dienstag, Mittwoch, Donnerstag von 10:00 – 13:00 Uhr und 15:00 – 18:00 Uhr und Samstag von 10:00 – 13:00 Uhr.

 

Einfach mal vorbeischauen!

 

Stadtbücherei Bad Honnef, Rathausplatz 1, Tel. (02224) 184-172

Bücherflohmarkt in der Stadtbücherei

Startschuss für das neue Mobilitätskonzept: Ihre Meinung zur Mobilität der Zukunft ist gefragt

Die Stadt Bad Honnef stellt ein neues integriertes Mobilitätkonzept auf. Erster Beigeordneter Holger Heuser und Mobilitätsmanagerin Kathrin Schmidt werben für die Bürgerbeteiligung.

Bad Honnef. Nichts ist so beständig wie der Wandel. Das gilt insbesondere für die Mobilität im Stadtgebiet von Bad Honnef. In den vergangenen Jahren wurde sowohl in den Ausbau des ÖPNV-Angebots als auch in die Steigerung der Attraktivität des Radverkehrs investiert. Aufbauend auf den vielen großen und kleinen Verbesserungen bei den Angeboten der nachhaltigen Mobilität soll nun der Kurs für die Mobilität der Zukunft der Stadt bestimmt werden. Hierzu stellt die Stadt Bad Honnef ein neues integriertes Mobilitätkonzept auf.

Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ist zentrales Element des neuen Konzepts: Ab 1. Juli 2024 sind alle in Bad Honnef aufgerufen, Ihre Wünsche, Ideen und Anregungen zur Veränderung und Verbesserung der Mobilität im Stadtgebiet einzubringen. “ Mobilität ist einer der größten Verursacher für Treibhausgasemissionen im Stadtgebiet. Wir müssen – das ist auch klarer Auftrag aus dem vom Rat beschlossenen Klimaschutzkonzept – Treibhausgasemissionen im Stadtgebiet einsparen. Dieser Auftrag bietet Chancen, die wir gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern identifizieren und entwickeln wollen”, betont Holger Heuser, Erster Beigeordneter der Stadt Bad Honnef: “Im Idealfall finden wir Lösungen für Quartiere, Stadtteile oder die gesamte Stadt, die sowohl komfortabel, sicher und bezahlbar als auch klimaschonend und bei den Nutzerinnen und Nutzern akzeptiert sind. Daher lade ich alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich aktiv in die Erstellung des neuen Mobilitätskonzepts einzubringen.”

Mit Unterstützung der externen Beratung durch das “büro stadtVerkehr” wird das neue Konzept in den kommenden zwölf Monaten von der Stadtverwaltung erarbeitet und vom Rat der Stadt Bad Honnef beraten und beschlossen. Im Mittelpunkt stehen neben der Weiterentwicklung der Mobilität, vor allem die Förderung der umweltfreundlichen Verkehrsmittel und -angebote und die Verknüpfung der Siedlungsschwerpunkte am Rhein und in Aegidienberg.

Mobilitätsmanagerin Kathrin Schmidt erklärt das weitere Vorgehen: “Zu Beginn der Konzeptarbeit gilt es eine umfangreiche Bestandsanalyse durchzuführen. Hier haben alle Bürgerinnen und Bürger sowie alle relevanten Gruppen und Akteure die Möglichkeit sich stark einzubringen. Jeder kann seine Wege und Aufenthaltsorte aus dem Alltag in die Online-Beteiligung einbringen. Die sogenannte “INKA-Plattform” bietet eine interaktive Mängel- und Ideenkarte an. Hier können Orte mit positiver wie negativer Kritik, Wünschen, Ideen oder Verbesserungsvorschlägen benannt werden.”

Die Entwicklung einer umfangreichen Mobilitätsstrategie soll die Stadt weiterhin als attraktiven Lebens- und Arbeitsstandort sichern und stärken.

 

Eine Teilnahme ist in der Zeit vom 01.07.2024 bis zum 31.08.2024 möglich.

Umfassendere Informationen zum Projekt erhalten Interessierte auf der Internetseite der Stadt Bad Honnef (www.meinbadhonnef.de).

Link zur Ideenkarte: inka.meinbadhonnef.de

 

Solare Energie erleben: großer Andrang bei Informationsabend, Ausstellung und Austausch

Austausch und Ausstellung zu Photovoltaik-Anlagen in Bad Honnef

1090 Photovoltaik-Anlagen produzieren Strom in Bad Honnef – die älteste bekannte Anlage tut dies seit mindestens 24 Jahren erfolgreich. Von einfachen Balkonkraftwerken bis hin zur Anlage auf dem eigenen Dach oder den Freiflächenanlagen – es ist alles dabei. Damit es künftig noch mehr werden, hatten die Stadt Bad Honnef und die ehrenamtliche Klimaschutzinitiative #WirfürsKlima am Freitag, dem 7. Juni zu einem Messe- und Informationsabend eingeladen. Im Rathaus gab es neben einem informativen Austausch auch eine Ausstellung von Beratungs- und Informationsangeboten rund um das Thema Photovoltaik. Die regionalen Aussteller mit der Bad Honnef AG, HoffmannHaus, Solaris and more, GD-Solar und BENZSOLAR, sowie ProSolarTec und Sun Collector präsentierten ihre Produkte. Rund 100 Bürgerinnen und Bürger konnten sich hier informieren, unverbindlich Fragen stellen und sich die verschiedenen Module und Modelle kennenlernen.

Einen Vortrag zum Thema Photovoltaik und was sich seit den letzten Gesetzgebungen geändert hat, hielt Thorsten Schmidt, Leiter der Energieagentur Rhein-Sieg. Der Solarbotschafter im Kreis Neuwied, Dr. Ignatio Campino erzählte aus eigener Erfahrung, wie auch kleine Solaranlagen einen Nutzen bringen können. Ergänzend referierten Andreas Hoffmann von HoffmannHaus aus Bad Honnef sowie der Geschäftsführer der Solaris and more GmbH, Markus Bolle. Insgesamt gaben die Vorträge einen umfangreichen Überblick in den Bereichen Technik, Finanzierung, Herausforderungen und Erfahrungen. Die Fragen der Teilnehmenden wurden ausführlich beantwortet und boten Raum für konstruktive Diskussionen.

Zum aktuellen Stand in Bad Honnef gab Swen Schmitz von der Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität einen kurzen Einblick: „Als Teil-Baustein des Klimaneutralitätsszenario bis 2045 muss die PV-Leistung in Bad Honnef verzehnfacht werden. Das Potenzial für mehr als eine Verzehnfachung ist vorhanden, es muss allerdings genutzt werden. Die letzten paar Jahre zeigen aber einen Trend an, der in die richtige Richtung geht.“ Im vergangenen Jahr gingen 293 neue Anlagen in Betrieb. „Das ist ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu 2022“, betonte Schmitz. Die Veranstaltung wurde als Kooperation zwischen der Stadt Bad Honnef, der Energieagentur Rhein-Sieg und unserem Ehrenamt #WirFürsKlima organisiert.

Fundsachen des Monats Februar warten auf Abholung

Bad Honnef. In den Monaten April und Mai 2024 wurden bei der Stadt Bad Honnef folgende Fundsachen abgegeben:

2 Brillen
5 Schlüssel
1 Jacke
1 Paar Kinder-Rollerblades
1 Kinderhelm
1 Uhr
1 Handtasche mit Inhalt
1 Schal
1 Sportbeutel mit Inhalt.

Die Eigentümer können sich während der Dienstzeiten im Bürgerbüro/Fundbüro der Stadt Bad Honnef, Rathausplatz 12, Zimmer Nr. 003, 53604 Bad Honnef, nach vorheriger Terminabsprache melden.

Im „virtuellen Fundbüro“ unter der Adresse www.meinbadhonnef.de sind die Fundsachen aufgelistet.

 

Verlustmeldungen können per Mail aufgegeben werden.

Bürgerbüro/Fundbüro
Rathausplatz 12, Telefon: 02224 / 184-251, E-Mail: fundbuero@bad-honnef.de, www.meinbadhonnef.de

Dank Schenkung: Brahms-Relief des Künstlers Karl Betz ziert nun das Kurhaus 

Bürgermeister Otto Neuhoff (von rechts) dankte den Nachkommen des Künstlers Karl Betz, Artur Betz und Diana Immel mit Maximilian Karl und Theodor Artur für die Schenkung des Reliefs. Neben dem Relief wird Julia Olry, bei der Stadt im Fachdienst Bauordnung zuständig für Denkmalschutz, eine Informationstafel zum Relief und zum Künstler anbringen.

Das Kurhaus mit seiner Historie in Kunst und Kultur ist um ein besonderes Werk reicher: seit wenigen Tagen ziert ein massives Relief des deutschen Komponisten, Pianisten und Dirigenten Johannes Brahms (1833 – 1897) das Foyer des Kurhauses. Geschaffen hat das Relief der bekannte Bildhauer Karl Betz, der in diesem Jahr  100 Jahre alt geworden wäre. Sein Sohn, der Bad Honnefer Geigenbauer und Musiklehrer, Artur Betz, überreichte nun der Stadt Bad Honnef das Relief aus dem Nachlass seines Vaters.   

„In der Geschichte unserer Stadt haben einige der heute weltbekannten Kunstschaffenden kleinere und größere Spuren hinterlassen. Das gilt auch für Johannes Brahms, der unsere Stadt mehrfach besucht hat. An den Künstler und sein Schaffen erinnert uns und die Gäste unseres Kurhauses fortan das Relief von Karl Betz, das selbst ein wertvolles Werk ist”, erklärt Bürgermeister Otto Neuhoff: “Kurhaus und Relief haben zueinander gefunden – das freut mich sehr und ich danke Artur Betz, der unserer Stadt das Relief geschenkt hat, und Torsten Schreiber, der als Kulturförderer und guter Geist im Hintergrund die Schenkung angestoßen hat.”
Torsten Schreiber freut sich, dass mit dem Relief an Brahms wirken in Bad Honnef erinnert wird: der in Hamburg geborene und in Wien gestorbene Komponist hatte zu Lebzeiten Freunde in Bad Honnef besucht, genauer gesagt auf dem Hagerhof. Auch pflegte Brahms Kontakt zu Clara Schumann. Als die Pianistin und Komponistin im Mai 1896 verstarb, kam Brahms erneut nach Bad Honnef, um der Beisetzung seiner Freundin auf dem Alten Friedhof in Bonn beizuwohnen. Ihr zu Ehren spielte er das erste Mal auf dem Hagerhof einen Tag später seine „4 ernste Gesänge, no. 121“, die er kurz zuvor vollendet hatte.  

Die ersten Gäste im Kurhaus, die das neue Relief sehen, werden am heutigen Dienstagabend erwartet: bis zum 29. Juni findet das Festival Pro Pace unter künstlerischer Leitung von Prof. Mihaela Martin mit Konzerten im Kursaal der Stadt Bad Honnef und im Beethovenhaus Bonn statt. https://meinbadhonnef.de/event/festival-pro-pace-19-rolandseck-festival/  

 

 

Im Foyer des Kurhauses wurde ein neues Relief des Komponisten und Pianisten Johannes Brahms angebracht, das vom Bad Honnefer Künstler Karl Betz erstellt worden war.

Zum Künstler Karl Betz
(1924-2021)

Geboren 1924 in der Wolgarepublik, Niedermonjou, studierte Karl Betz Oboe in der Musik- und Kunsthochschule Engels in Saratow. Im Jahr 1941 wurde er nach Sibirien in ein Arbeitslager unter Stalin verbannt. Nach seiner Freilassung lebte er in Temirtau, Kasachstan, wo er als Kunst- und Musiklehrer an einer Schule arbeitete und mit seinen Schülern Preise in Skulpturenwettbewerben der Region gewann. In Sibirien lernte er seine Frau Emilia kennen, mit der er über 50 Jahre zusammenlebte und fünf Kinder, drei Töchter und zwei Söhne zu Berufsmusikern erzogen hat. Von Sibirien zog die Familie nach Kasachstan, später siedelten sie nach Kirgisien um, bevor sie 1977 in die Bundesrepublik Deutschland auswanderten.
Karl Betz arbeitete als Instrumentenmeister einer Musikhochschule und später an der Musikschule in Bonn. Als handwerklich begabter Künstler und Musiker widmete sich Karl Betz der Kunst zunächst von der musikalischen Seite, dann später in all ihren Facetten; er stimmte und restaurierte Klaviere und Flügel, fertigte später auch Gemälde an und widmete sich immer wieder seiner Lieblingsbeschäftigung, berühmte Künstlerportraits aus Wurzelholz anzufertigen.  Seine Werke wurden in renommierten Einrichtungen ausgestellt, darunter das Museum in Siegburg, das Beethoven-Haus, das Konrad-Adenauer-Haus, das Museum Bvrd in Nürnberg, das Museum in Detmold sowie in Nischni Nowgorod. Zudem engagierte er sich im Heimatverein Königswinter.  

 

 

Betreuung von Kindern im Vorschulalter ab dem Kindergartenjahr 2024/2025

In der letzten Sitzung des Jugendhilfeausschusses berichtete die Verwaltung zur aktuellen Betreuungssituation in Bad Honnef: Die derzeitige Nachfrage nach Betreuungsplätzen für das kommende Kindergartenjahr übersteigt das aktuell vorhandene Platzangebot in den Kindertageseinrichtungen. Der gegenwärtige Mehrbedarf liegt bei rund 77 Plätzen. Daher ist es leider momentan nicht möglich, allen Kindern einen Betreuungsplatz anzubieten. Der Stadt Bad Honnef ist bewusst, dass damit persönliche, berufliche und existenzielle Belastungen für die Erziehungsberechtigten verbunden sind und ein Betreuungsplatz, auch im Sinne eines Kindes, wichtig ist.

Der geschilderte Mehrbedarf an Betreuungsplätzen ergibt sich aus verschiedenen Faktoren, die seitens der Kommune kaum beeinflusst werden können. Positiv ist zunächst der aktuelle Zuzug von jungen Familien mit Kindern nach Bad Honnef zu vermerken. Aufgrund vermehrter Schulrückstellungen und insgesamt weniger schulpflichtiger Kinder in diesem Sommer werden jedoch auch weniger Betreuungsplätze in den Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen frei. Hinzu kommt eine gestiegene Anzahl von Kindern mit Förderbedarf, was zu einer Reduzierung der Gruppengrößen führt, da in diesen Fällen jeweils zwei Plätze angerechnet werden.

Ziel der Stadt Bad Honnef ist es, schnell auf die steigende Nachfrage zu reagieren und ein bedarfsgerechtes Platzangebot in der Kindertagesbetreuung bereitzustellen. Daher sollen in Kooperation mit den freien Trägern weitere Betreuungsplätze durch Erweiterungen in bestehenden Einrichtungen im Stadtgebiet erfolgen, sodass zwei weitere Gruppen mit max. 50 Betreuungsplätzen eingerichtet werden können. In der Ausschusssitzung kündigte die Verwaltung zudem ein Interessenbekundungsverfahren für die Errichtung und den Betrieb einer Kindertageseinrichtung im Baugebiet „Rederscheider Weg“ in Aegidienberg mit bis zu 80 Plätzen an. Zur kurzfristigen Entlastung der Situation erfolgt fortlaufend die Akquise und Fortbildung potenzieller Kindertagespflegepersonen in Bad Honnef.
Das Verfahren zur Anmeldung für einen Betreuungsplatz startet bereits im September des Vorjahres, indem Eltern im Rahmen von persönlichen Gesprächen oder Tagen der offenen Tür die Einrichtungen persönlich kennenlernen. Anschließend können die Eltern ab dem 01. November ihren Betreuungsbedarf über das Onlineportal „Little Bird“ zum Start des Kindergartenjahres am 01. August des Folgejahres anzeigen. Der maßgebliche Betreuungsbedarf für das Kindergartenjahr wird von der Verwaltung zu Beginn eines Kalenderjahres über „Little Bird“, also rund ein halbes Jahr vor dem tatsächlichen Start des Kita-Jahres, ermittelt.

Die Vergabe der Betreuungsplätze obliegt nicht der Stadt, da die Kindertageseinrichtungen in Bad Honnef alle in freier Trägerschaft geführt werden. Für die Vergabe der Betreuungsplätze empfiehlt die Verwaltung die Beachtung verschiedener Kriterien, wie beispielsweise das Antragsdatum oder die besonderen Bedarfe der Kinder und Familien (alleinerziehende Elternteile, Kinder mit Förderbedarf, Kinder im Schutzkonzept, Integration). Letztlich entscheidet aber der Träger der jeweiligen Einrichtung über die Aufnahme eines Kindes. Das Jugendamt nimmt Anfragen für einen Betreuungsplatz entgegen und leitet diese an die Einrichtungen weiter. Kommt trotz einer Bedarfsanzeige der Eltern kein Betreuungsvertrag zu Stande, können sich die Erziehungsberechtigten erneut an das Jugendamt wenden, welches im ständigen Austausch mit den Einrichtungen steht. So können auch unterjährig freiwerdende Plätze schnellstmöglich wieder vermittelt werden. Das Jugendamt der Stadt unterstützt im Rahmen einer ständig laufenden Abstimmung mit den freien Trägern die Eltern bei der Suche nach einem Betreuungsplatz.