#WirfürsKlima macht Lust auf Klimaschutz

Pressemitteilung der Ehrenamtsinitiative #WirfürsKlima:

 

Bad Honnefer Ehrenamtsinitiative will Menschen zum Nachmachen animieren – Teams ziehen nach einem Jahr positive Zwischenbilanz – Neue Projekte in Arbeit

Die Ehrenamtsinitiative #WirfürsKlima blickt auf ein erfolgreiches erstes Jahr ihres Bestehens zurück. Mit zahlreichen Aktionen – von Expertenvorträgen zum Heizen von morgen bis hin zu Grünpatenschaften – haben die Ehrenamtlichen aus Bad Honnef einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz in unserer Stadt geleistet. Während einer Pressekonferenz im Rathaus stellten Vertreterinnen und Vertreter der vier Klimateams die bisherigen Erfolge vor und gaben einen Ausblick auf geplante Projekte. Der Erste Beigeordnete der Stadt Bad Honnef, Holger Heuser, ordnete die Arbeit der Initiative in den Gesamtrahmen der städtischen Klimaschutz-Strategie ein.
Holger Heuser: „Der Klimawandel und seine Folgen sind Fakt. Hitze, Starkregen und eine sich verändernde Flora und Fauna erleben wir tagtäglich und zeigen uns ganz deutlich: Klimaschutz ist Daseinsvorsorge und geht uns alle an. Das klingt zunächst abstrakt: Man spürt und sieht die Notwendigkeit für mehr Klimaschutz, sieht aber gleichzeitig den Erfolg des eigenen Beitrags oft nicht. Umso wichtiger ist die Arbeit der Ehrenamtsinitiative: Sie zeigt, wie einfach Klimaschutz im Alltag sein kann. Sie vermittelt Wissen und Impulse von Bürgerinnen und Bürger an alle Bad Honnefer. Sie lädt zur Mitwirkung ein und macht Klimaschutz als Gemeinschaftsaufgabe greifbar – mit ansteckender Begeisterung. Das ist eine großartige Leistung und ich bin sehr froh darüber, dass wir als Stadt die Initiative #WirfürsKlima begleiten und unterstützen können.“

Klimaschutz beginnt schon mit ganz einfachen Maßnahmen
„Wir haben Bock auf Klimaschutz“, sagte Andreas Kadelke als Vertreter von #WirfürsKlima. „Diese Lust wollen wir den Menschen in Bad Honnef vermitteln und sie damit zum Nachmachen und Mitmachen animieren. Klimaschutz macht Spaß und beginnt schon mit ganz einfachen Maßnahmen.“ Denn wir alle können zum Klimaschutz beitragen, oft ohne großen Aufwand: mit der kleinen Wildblumenwiese vorm Haus, der Solaranlage am Balkongeländer oder dem Umstieg aufs Fahrrad.

Die Initiative #WirfürsKlima zieht nach einem Jahr Arbeit zufrieden Bilanz.

Die Ehrenamtlichen engagieren sich in vier Teams: „Energie“, „Mobilität“, „Anpassung an den Klimawandel“ und „Kreativ“.

Das Team „Energie“ will Antworten finden auf die Frage „Wie heizen wir morgen – wie gelingt die Wärmewende?”. Dazu hat das Team bereits mehrere Informationsveranstaltungen organisiert. Hier informierten Experten Honnefer Bürgerinnen und Bürger sachlich und neutral über energiesparende
Lösungen zur Gebäudeenergieversorgung und energetische Sanierung, über Chancen und Schwierigkeiten bei der Umsetzung sowie über Fördermöglichkeiten. Weitere Vorträge sind bereits in Planung.

Das Team „Mobilität“ widmet sich den Schwerpunkten E-Carsharing, der Sensibilisierung für den Radverkehr in unserer Stadt und der Werbung für den Öffentlichen Nahverkehr. E-Carsharing ist ein Baustein auf dem Weg zu einer klimafreundlicheren Mobilität. Dieses Projekt wurde von der Stadt, der Bad Honnef AG, der Car-Sharing-Genossenschaft und der Genossenschaft Bürgerenergie Siebengebirge ins Leben gerufen. #WirfürsKlima stellt hierfür Ortsteilpaten, die über das E-Carsharing informieren und es so bekannter machen. Ganz aktuell hat das Team eine Vortragsreihe zum Thema „Mobilität der Zukunft“ gestartet.

Das Team „Anpassung an den Klimawandel“ setzt sich für mehr naturnahes Grün und die Artenvielfalt in unserer Stadt ein. Das Team hat bereits erfolgreich die Übernahme mehrerer Grünpatenschaften in Bad Honnef vermittelt. Zur Förderung von Maßnahmen für eine lebenswerte Stadt auch in Hitzeperioden, plant es beispielsweise Bankpatenschaften und die Errichtung von Trinkbrunnen. In regelmäßig stattfindenden Vorträgen geht es um Themen wie naturnahe Gärten und Balkone, Wildbienen und andere nützliche Insekten, resiliente Pflanzen und Gefahren durch Starkregen.

Das Team „Kreativ“ unterstützt die anderen Teams in der Kommunikation und versucht, möglichst viele Menschen in Bad Honnef zu erreichen und für das Thema zu begeistern. Mit dem Projekt der „essbaren Stadt“ will das Team zudem Lebensmittel mitten in der Stadt anbauen und Bad Honnef so ein bisschen klimaresilienter machen. Ein Pilotprojekt ist bereits weit vorangeschritten.

#WirfürsKlima unterstützen
#WirfürsKlima Bad Honnef sucht aktive Mitstreiter in allen Altersgruppen. Wer aktiv in einem der Teams mitarbeiten möchte, wendet sich bitte per Mail an ehrenamt@bad-honnef.de.
Wer die Arbeit der Initiative unterstützen möchte, kann dies gerne durch eine Spende tun. Spendende, die Namen und Kontaktdaten angeben, erhalten von der Stadt Bad Honnef eine Spendenquittung (ab 200 Euro).

Aus dem Penaten-Gelände werden die „Klinkerhöfe Rhöndorf“: Bad Honnefs Bürgermeister Otto Neuhoff übergibt Baugenehmigung an den Bauherrn Dr. Daniel Arnold

Lageplan der Klinkerhöfe Rhöndorf

Pressemitteilung der Holding TURI GmbH:

Seit rund 20 Jahren liegt eine große Fläche des ehemaligen Penaten-Geländes im Bad Honnefer Stadtteil Rhöndorf brach. Nun geht es gesichert voran: Bürgermeister Otto Neuhoff hat heute die erste Baugenehmigung für das nördliche der beiden Baufelder an Dr. Daniel Arnold, den Inhaber des Bauherren TURI Holding GmbH, übergeben. Sie betrifft die Tiefgarage, die für die weitere Bebauung im nördlichen Baufeld (von der Einfahrt gesehen) vorgesehen ist.

Dort entstehen in Kürze auf dem Areal Wohnungen und ein Ärztehaus. Daniel Arnold: „Ich freue mich sehr, dass dieser traditionsreiche Standort nun gesichert in seine neue Bestimmung überführt werden kann. Wer hier lebt, zieht in einen der attraktivsten Standorte der Region inmitten einer gewachsenen Nachbarschaft. Der gewerbliche Teil mit dem Ärztehaus verstärkt zudem die Standortqualität.“

Bürgermeister Otto Neuhoff: „Eine gute Nachricht für den Ortsteil Rhöndorf, dass nach den vielen Jahren Verzögerung endlich der dringend benötigte Wohnraum auch für Familien Wirklichkeit wird und auch die Nahversorgung verbessert wird.“

Daniel Zyla und Dr. Daniel Arnold von der TURI Holding GmbH und Bürgermeister Otto Neuhoff zeigen die Pläne für den Neubau der Klinkerhöfe in Rhöndorf.

In zwei Mehrfamilienhäusern entstehen 56 klimafreundliche Wohnungen mit einer Gesamtfläche von rund 4.600 Quadratmetern. Die Gebäude werden in der Effizienzhaus-Stufe 40 der KFW errichtet und verfügen über drei beziehungsweise vier Vollgeschosse sowie ein Staffelgeschoss. Die zum großen Teil familiengeeigneten 3- und 4-Zimmer-Wohnungen bieten Wohnflächen von 55 bis 125 Quadratmetern. Sämtliche Wohnungen werden vermietet.

Das Ärztehaus bietet 900 Quadratmeter gewerbliche Fläche und verfügt über drei Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss, in dem zwei Ärztewohnungen eingeplant sind.

Alle neuen Gebäude werden verklinkert. Unter ihnen befindet sich eine zusammenhängende Tiefgarage mit zwei Untergeschossen, die Platz für 112 Fahrzeuge bereithält. Oberirdisch werden zudem 33 Stellplätze errichtet.

Die Vermarktung für das Ärztehaus hat bereits begonnen und wird von Gesterkamp Immobilien Marketing aus Düsseldorf ausgeführt. Die Vermietung der Wohnungen übernimmt der Bauherr in Eigenregie. Begonnen wird dieser Prozess rund sechs Monate vor Fertigstellung des ersten Teilstücks des neuen Stadtquartiers.

Die Bauarbeiten sind mitten in der Planung und beginnen in Kürze. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich 18 bis 24 Monate, so dass von der Fertigstellung zum Jahreswechsel 2025/2026 ausgegangen werden kann.

Aus dem Archiv – Welttag des Buches

Mit dem ersten Blogbeitrag zum Welttag des Buches am 23.4.2024 startet das Stadtarchiv Bad Honnef die Rubrik Aus dem Archiv. In kurzen Artikeln wird in unregelmäßigen Abständen informatives, historisches oder auch kurioses aus dem Bestand des Archivs und zur Stadtgeschichte von Bad Honnef veröffentlicht.

Der Welttag des Buches wird zum Anlass genommen sich besonderen Beispielen aus dem Buchbestand des Stadtarchivs zu widmen.

Sind Bücher an sich schon so etwas wie kleine mobile Archive, weil in ihnen Ideen, vor allem aber Wissen niedergeschrieben und gespeichert, und somit verwahrt wird, stellen sie auch auf zweierlei Arten einen nicht unerheblichen Teil des Bestandes eines Archivs dar. Zum einen als Teil der sich ständig erweiternden Präsenzbibliothek, die den BesucherInnen des Archivs vor Ort für ihre Forschung zur Verfügung steht, zum anderen als Archivalien selbst. Dabei werden sie unter dem Begriff Rara (lat. rarus ‚selten‘, ‚vereinzelt‘) von der Präsenzbibliothek gesondert verwahrt und im Bestand verzeichnet. Bei den Büchern unter dem Begriff Rara handelt es sich meist um besonders alte oder seltene Bücher, sowie Erstausgaben bestimmter Publikationen.

Im Bestand des Stadtarchivs Bad Honnef befinden sich eine Reihe von Erstausgaben des Dichters und Philologen Karl Simrock (1802-1876), die vor kurzem aus der Stadtbücherei ins Archiv übergeben worden sind. In Bonn geboren, wurde Simrock nach seinem Jurastudium an der Bonner Universität vor allem wegen seiner Übertragung mittelalterlicher Texte und Gedichte aus dem Mittelhochdeutschen ins Neuhochdeutsche, sowie der Nacherzählung nordischer Mythen bekannt. Nach dem Tod seines Vaters erbte er einige Ländereien, zu denen auch das Weingut am Menzenberg in Selhof gehörte. Dies nutzte er als Sommerresidenz und baute dort 1840 sein eigenes Wohnhaus, das aufgrund Simrocks Übersetzung des Nibelungenliedes als Haus Parzival bezeichnet wird. Simrock empfing dort viele bekannte Persönlichkeiten, zum Beispiel die Brüder Jakob und Wilhelm Grimm.

Karl Simrock, Deutsche Volksbücher, Verlag Heinrich Ludwig Brönner Frankfurt a.M. 1864

Seine Übersetzungen veröffentlichte Simrock auch in Form einer 13-bändigen Reihe, den Deutschen Volkbüchern. Im Stadtarchiv Bad Honnef befindet sich eine besondere Variante der Erstausgabe der deutschen Volksbücher aus dem Jahr 1864. Wie auf dem Foto zu erkennen, sind die Exemplare in einem einfachen blauen Einband gebunden. Dies ist ein sogenannter Interims-Einband, ein vorläufiger Einband, durch den die KäuferInnen die Möglichkeit hatten, die Bände nach ihrem eigenen Geschmack (z.B. passend zu den anderen Büchern ihrer Bibliothek) binden zu lassen. Aus diesem Grund sind auch die Seiten der Bücher am oberen Ende, dem Oberschnitt, noch nicht aufgeschnitten. Da für Bücher immer größere Papierbögen bedruckt werden, die durch zusammenfalten dann den Buchblock bilden, müssen die Seiten eines Buches nach der Bindung aufgeschnitten werden, sodass sich einzelne Seiten ergeben. Bei der Erstausgabe der Volksbücher im Stadtarchiv handelt es sich demnach noch um ein Zwischen-, und nicht um das Endprodukt.

Karl Simrock, Lieder der Minnesinger, Verlag R. L. Friderichs, Elberfeld 1857

Wie ein Buch als Endprodukt zur Zeit von Simrock ausgesehen hat, veranschaulicht die Erstausgabe der Lieder der Minnesänger von 1857. Die Vergoldung des Unter-, Vorder-, und Oberschnitts des Buches, sowie die vergoldete Bildprägung auf dem Vorderdeckel machen es zu einem besonderen Exemplar von hoher Qualität.

Benedictus Arias Montanus, David, Virtvtis Exercitatissmiae probatum Deo spectaculum […], 1597, Ausgabe von 1671.

Das älteste Buch im Rara-Bestand des Stadtarchivs ist eine Ausgabe ausgewählter Geschichten aus dem Leben des alttestamentarischen Königs David von 1671. Das Buch mit dem langen lateinischen Titel David, Virtvtis Exercitatissmiae probatum Deo spectaculum, ex Dauidis, Pastoris, Militis Ducis Exsulis ac Prophetae exemplis wurde bereits 1597 von dem spanischen Theologen und Orientalist Benedictus Arias Montanus (1527-1598) verfasst. Die Ausgabe im Stadtarchiv stammt aus der Bibliothek des Pfarrers, Bibliothekar und Historikers Franz Xaver Trips (1630-1696). Dieser war ab 1670 Pfarrer in Honnef und für die Stadtgeschichte von besonderer Bedeutung. 1673 gelang es Trips eine Verwüstung Honnefs durch französische Truppen im sogenannten Holländischen Krieg durch geschickte Verhandlungen abzuwenden. Ob er sich für diese Verhandlungen an den Geschichten des Königs David orientierte, ist nicht bekannt. David wird aber nicht nur der Mut zum Kampf nachgesagt, wie es die Geschichte des Kampfes gegen den Riesen Goliath verdeutlicht, sondern er soll auch in der Lage gewesen sein aufgrund seines Talentes im Singen Menschen und sogar wilde Tiere beeinflussen zu können. Bevor Franz Xaver Trips die Franzosen dazu überreden konnte die Stadt Honnef zu verschonen, wurde er jedoch von ihnen misshandelt und große Teile seiner Bibliothek und Schriften wurden verbrannt. Umso erstaunlicher ist der gute Erhaltungszustand des Buches aus der Bibliothek von Trips. Einzig der Ledereinband mit aufgedrucktem kleinem Medaillon, umrahmendem Flechtband mit Palmetten in den Ecken und Lilien auf dem Buchrücken, hat im Laufe der Zeit durch klimatische Einflüsse zu einer leichten Verwerfung des Buches geführt.

Gerade dieses Beispiel aus dem Bestand des Stadtarchivs verdeutlicht, wie wichtig Archive sind, damit die Geschichte(n) nicht verloren geht/ gehen. Durch das Zusammenspiel von Objekten, wie beispielsweise der Bücher, und dem Wissen, das in den Archiven für folgende Generationen bewahrt und an sie weitergegeben wird, bleibt die Vergangenheit lebendig.

© Stadtarchiv Bad Honnef

Nach Öl-Eintritt in die Kanalisation: Drosselung der Kläranlage ist aufgehoben, keine nennenswerten Beeinträchtigungen mehr feststellbar

Eine Woche nachdem am Mittwoch, den 10. April größere Mengen Öl von einem Unternehmensgelände in das städtische Kanalnetz und zur Kläranlage im Tal gelangt war, sind keine nennenswerten Beeinträchtigungen im Betrieb der Kläranlage mehr feststellbar.

Seit dem Ereignis sind rund 200 Kubikmeter Öl-Wasser-Gemisch aus dem Zulauf der Kläranlage abgesaugt und fachgerecht entsorgt worden.

Derzeit wird untersucht, ob Spuren des Öls auch im Klärschlamm der Kläranlage nachweisbar sind. Mit einem Ergebnis ist in rund vier bis sechs Wochen zu rechnen. Das Ergebnis wird über die Art der Klärschlammentsorgung und die damit verbundenen Entsorgungskosten entscheiden.

Unklar ist weiterhin, ob eine Reinigung der Kanalisation zwischen dem Eintrittsort des Öls und der Kläranlage notwendig ist. Martin Leischner, stellvertretender Leiter des Abwasserwerks, erklärt dazu: „Wir sind zu diesen und anderen Themen weiter im engen Kontakt mit den Überwachungsbehörden, führend an der Kläranlage engmaschige Kontrollen durch und prüfen, ob und wieviel Öl nach dem nun einsetzenden Regenwetter und den sich füllenden Kanälen bei uns ankommt.“ Die Drosselung des Zulaufs zur Kläranlage ist zwischenzeitlich wieder geöffnet worden. Über verfahrenstechnische Anpassungen wird in den nächsten Tagen sichergestellt, dass unerwartet ankommende Ölmengen schnell erkannt und entsorgt werden können.

Die Kosten für die Entsorgung des Öls aus dem Kanalnetz stehen noch nicht fest und sind auch von der Prüfung des Klärschlamms in den kommenden vier bis sechs Wochen abhängig. Nach Feststellung der Kosten werden diese dem Verursacher in Rechnung gestellt. Eine Mehrbelastung für Zahler der Abwassergebühren findet nicht statt.

Handwerksbericht

Handwerksbericht

Handwerksbericht der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für die Jahre 2022 und 2023 vorgelegt

Ministerin Neubaur: Land, Bund und EU unterstützen das nordrhein-westfälische Handwerk bei der Transformation

Mit rund 1,1 Millionen Beschäftigten in fast 200.000 Unternehmen ist das Handwerk eine wichtige Säule der Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Geothermie

Geothermie

Stabile Energiepreise, Klimaschutz und Versorgungssicherheit: Nordrhein-Westfalen legt als erstes Bundesland Strategie für Nutzung von Geothermie vor

Ministerin Neubaur: Bis 2045 wollen wir bis zu 20 Prozent des Wärmebedarfs klimaneutral mit Erdwärme decken

Nordrhein-Westfalen bietet beste Voraussetzungen für die Nutzung von Geothermie als zuverlässige und klimaneutrale Wärmequelle.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Netzwerktag

Netzwerktag

#240424: Neues Event bringt regionale Wirtschaft zusammen

Erster Netzwerktag mit rund 30 wirtschaftsnahen Netzwerken am 24. April

10.04.2024

Kontakte in der Wirtschaft knüpfen und regionale Netzwerke kennenlernen: Das bietet der Netzwerktag für Bonn/Rhein-Sieg, den der Industrie- und Handelsclub (IHC) Bonn e. V., die Wirtschaftsjunioren (WJ) Bonn/Rhein-Sieg e. V. und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg am Mittwoch, 24. April, zum ersten Mal ausrichten.

Weitere Informationen finden Sei hier.

 

Otto Neuhoff ist neuer Sprecher der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Kreis

 

Rhein-Sieg-Kreis (an) – Als Sprecher der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Rhein-Sieg-Kreis folgt Otto Neuhoff aus Bad Honnef dem ehemaligen Niederkasseler Bürgermeister Stephan Vehresschild, der im vergangenen Jahr aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand gegangen ist. Stellvertretende Sprecherin der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister ist weiterhin Petra Kalkbrenner aus Swisttal.

 

„Die Städte und Gemeinden beider Rheinseiten bleiben damit gleichwertig vertreten“, freut sich Landrat Sebastian Schuster. „Wichtige Aufgaben, die den Kreis als Ganzes betreffen, können wir nur gemeinsam angehen!“

 

Dem schließt sich Bürgermeister Otto Neuhoff an: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit unserem Landrat Sebastian Schuster in der neuen Rolle als Sprecher der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Rhein-Sieg-Kreises. Gerade in dieser Zeit der außerordentlichen Belastung der kommunalen Finanzen und anderen Krisen ist es von besonderer Bedeutung, dass Kommunen und Kreis gut abgestimmt die komplexen Herausforderungen zum Wohle der Bürger angehen.“

 

Der Sprecher der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie seine Stellvertreterin sind über ihr Amt hinaus auch in verschiedenen überregionalen Gremien vertreten, in denen sie für ihre Kolleginnen und Kollegen aus dem Rhein-Sieg-Kreis sprechen. Ein wichtiges Beispiel ist der Städte- und Gemeindebund NRW, der kreisangehörige Kommunen gegenüber dem Land vertritt.

 

Landrat Sebastian Schustre und Bürgermeister Otto Neuhoff

Foto: Rhein-Sieg-Kreis

 

Nachtrag zum Öl im Kanalnetz: Öl-Absaugung wird fortgesetzt und Zulauf der Kläranlage wird schrittweise geöffnet

Im Labor der Kläranlage wird das ankommende Abwasser untersucht. Gut zu erkennen ist die oben aufschwimmende Ölschicht und der hohe Anteil des Öls einer Probe aus den ersten Stunden nach dem Eintrag des Öls ins Kanalnetz.

Nach der Freisetzung von Öl auf einem Unternehmensgelände an der Lohfelder Straße waren am Mittwochabend größere Mengen Öl ins städtische Kanalnetz gelangt. Durch die schnelle Reaktion aller Beteiligter und die aktivierten Notfallpläne im Abwasserwerk konnten die Kläranlage geschützt, der Zulauf der Kläranlage gestoppt und das ankommende Öl im städtischen Kanalnetz zurückgehalten werden (siehe Mitteilung von Donnerstag, 11.04.).

Stand jetzt (Freitag, 12.04.2024 um 15 Uhr) ist die Lage stabil. Die Absaugung des Öl-Wasser-Gemischs im Zulauf der Kläranlage wird fortgesetzt. Es ist weiterhin Öl auf der Oberfläche des Abwassers sichtbar, jedoch nicht mehr in den Mengen, die am Mittwochabend und im Verlauf des Donnerstags gemessen wurden. Das Abwasserwerk hat den Zulauf ein stückweit geöffnet, um allmählich mit der Klärung des im Kanalnetz angestauten Abwassers beginnen zu können. Zum Schutz der biologischen Reinigungsstufe, in der lebende Organismen das Abwasser klären, wird derzeit nur eines der beiden biologischen Klärbecken genutzt. Das in Nutzung befindliche Klärbecken wird zum Schutz der biologischen Reinigungsstufe weiterhin engmaschig und rund um die Uhr überwacht.

Weiterhin unklar ist, ob und wie umfangreich nach Absaugung des Öls aus dem Kanalnetz eine Reinigung der Kanalisation von Ölrückständen notwendig ist.