Neuer Träger für SafeSpace

Stadt Bad Honnef

Jana Bielig (Kinderschutzbund Sankt Augustin, links) und Monja Rader (Fachberatung Jugendförderung Stadt Bad Honnef, Mitte) waren bisher für das Beratungsangebot SafeSpace verantwortlich. Fortan steht Helena Graffé (check it – Beratungsstelle Sexualität und Gesundheit, rechts) queeren Menschen sowie deren Bezugspersonen in Bad Honnef beratend zur Seite.

Queere Menschen erleben noch immer vielfach Ausgrenzung, Unsicherheit, Diskriminierung und Gewalt – nicht nur im Alltag, sondern auch dort, wo sie eigentlich Unterstützung finden sollten. So stellen klassische Beratungsangebote für Menschen, die sich  als LSBTIQ* ( lesbisch, schwul, bi*, trans*, inter*, queer) identifizieren, oft keine sicheren Orte dar: Unverständnis, fehlende Fachkenntnis oder mangelnde Sensibilität führen dazu, dass queere (junge) Menschen nicht die Unterstützung finden, die sie benötigen. Umso wichtiger sind spezialisierte, niedrigschwellige Angebote, die ihre Lebensrealität kennen und ernst nehmen.

Ein solches Angebot wurde 2023 durch die Fachberatung Jugendförderung der Stadt Bad Honnef in Kooperation mit der Anlauf- und Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch, Misshandlung und Vernachlässigung des Kinderschutzbundes Sankt Augustin eingerichtet. Dieses wurde im Beratungszentrum der Frühen Hilfen der Stadt Bad Honnef angegliedert und richtete sich an queere junge Menschen mit Gewalterfahrungen.

Da aufgrund der Umstrukturierung ihrer Stelle die zeitlichen Kapazitäten nicht mehr gegeben sind, musste die zuständige Fachberaterin Jana Bielig vom Kinderschutzbund Sankt Augustin schweren Herzens das mit ihr gegründete Projekt aufgeben. Dank bestehender Kontakte konnte jedoch schnell ein neuer Träger samt engagierter Fachkraft gefunden und somit der Fortbestand von SafeSpace gesichert werden.

Nun wird SafeSpace in Kooperation mit der check it-Beratungsstelle Sexualität und Gesundheit in Troisdorf fortgeführt. Als erfahrene Beraterin steht fortan Helena Graffé allen jungen Menschen, die sich als LSBTIQ* identifizieren oder (noch) unsicher sind, sowie deren Bezugspersonen (Familie, Freund*innen) und Fachkräften bei Fragen rund um die Themen sexuelle und geschlechtliche Vielfalt beratend und unterstützend zur Seite. Sei es ein mögliches Coming-Out, Stress in der Familie oder Beziehungsfragen – Helena Graffé bietet im Rahmen der offenen Sprechstunde einen sicheren Ort.

Die offene Sprechstunde findet erstmalig am 16. September und anschließend an jedem dritten Dienstag im Monat von 11:00 bis 13:00 Uhr im Beratungszentrum der Frühen Hilfen (Kurhaus Bad Honnef, Hauptstraße 28, Zugang über Weyermannallee) statt. Bei Bedarf kann die Beratung auch anonym und/oder online erfolgen. Schüler*innen des Städtischen Siebengebirgsgymnasiums können zusätzlich über die Schulsozialarbeiterin Busè Özarslan Zugang zur SafeSpace-Beratung erhalten.

Weitere Informationen zum Beratungsangebot SafeSpace unter: https://meinbadhonnef.de/safe-space-bad-honnef/ 

Weitere Informationen zur check it – Beratungsstelle Sexualität und Gesundheit in Troisdorf unter: https://check-it.nrw/de 

 

Café Vielfalt: Video online

Stadt Bad Honnef

Detlev Cosler, Engagementförderer bei der katholischen Kirche und Ehrenamtskoordinatorin Katja Hurrelmann bei den Dreharbeiten im Café Vielfalt

Mit der Frage, welche Kaffeesorten es denn im Café Vielfalt geben würde, zeigt Ehrenamtskoordinatorin Katja Hurrelmann, dass sie über das Konzept des Begegnungscafés erst einmal aufgeklärt werden muss. Aber genau aus diesem Grund gehen Felix Trimborn und Katja Hurrelmann zu den verschiedenen Projekten und drehen Erklärvideos.

„Wir sind ein nettes Team von rund 15 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die jeden Montagnachmittag am Rande der Tafelausgabe alle Bürgerinnen und Bürger Bad Honnefs zu diesem Begegnungscafé einladen“, erklärt Petra Quast. Es gibt Kaffee, Tee, Wasser, gespendeten Kuchen und vieles mehr. Das Besondere ist aber: Wir setzen uns zu unseren Gästen, unterhalten uns mit Ihnen und hören ihnen zu.“

Stellt sich heraus, dass eine Person ein größeres Problem hat, wird sie zum Soziallotsenpunkt im Nachbarraum geleitet. Insgesamt acht ausgebildete ehrenamtliche Soziallotsinnen und -lotsen engagieren sich dort – eine von ihnen ist Daniela Görken-Bell: „Wir hören bei allen Problemen – wie beispielsweise Existenzsorgen, drohendem Jobverlust oder einer Suchterkrankung – erst einmal zu. Können wir nicht direkt helfen, so machen wir uns schlau und stellen einen Kontakt zur richtigen Anlaufstelle her. Beim Ausfüllen von Formularen oder dem Beantworten von Behördenbriefen helfen wir auch gerne direkt.“

Detlev Cosler, Engagementförderer bei der katholischen Kirche, betont einmal mehr, dass das Café Vielfalt in erster Linie ehrenamtlich getragen wird und für alle Bürgerinnen und Bürger von Bad Honnef geöffnet ist, nicht nur für Kunden der Tafel. „Café Vielfalt und Soziallotsenpunkt sind ein Paradebeispiel dafür, was Ehrenamt alles leisten kann. Wer bei uns mitmachen will, ist herzlich willkommen.“

Bei dem kurzen Video handelt es sich bereits um die 15. Folge von Bad Honnef aktiv-TV. Alle Folgen wurden in Kooperation mit „Honneftopia“ produziert und können im Internet – zusammen mit weiteren Informationen rund um das Thema Ehrenamt – aufgerufen werden: https://meinbadhonnef.de/soziales-familie/ehrenamt/.

Möchten auch Sie sich über die vielen Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements informieren? Dann schreiben Sie eine Mail an: ehrenamt@bad-honnef.de oder rufen Sie an: 02224 184 339.

Baubeginn für Zisterne im Schmelztal

Tom/Pixabay.com

Bad Honnef. In der kommenden Woche beginnen die Bauarbeiten für die neue Löschwasserzisterne an der L 144 im Schmelztal.
Ab dem 29. August wird die Baustelle eingerichtet. Dazu zählen unter anderem die Beschilderung und erste vorbereitende Maßnahmen.

Voraussichtlich ab dem 15. September wird die Schmelztalstraße halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird in dieser Zeit durch eine mobile Ampelanlage geregelt.

Die einseitige Verkehrsführung ist aus Sicherheitsgründen zwingend erforderlich: Aufgrund der schwierigen Bodenverhältnisse besteht bei beidseitiger Befahrung die Gefahr, dass die Böschung der Baugrube nachgibt und Teile der Fahrbahn abrutschen.

Die halbseitige Sperrung mit Ampelregelung bleibt voraussichtlich bis Freitag, den 24. Oktober bestehen. Anschließend folgen Restarbeiten an der Zisterne sowie die Wiederherstellung des Parkplatzes. Die Fertigstellung der gesamten Maßnahme ist für die erste Novemberwoche geplant.

Während der gesamten Bauzeit bleibt der Parkplatz „Reisberg“ vollständig gesperrt. Auch die gleichnamige Bushaltestelle ist vorübergehend außer Betrieb.

Die Stadt Bad Honnef, das zuständige Ingenieurbüro sowie die ausführende Tiefbaufirma sind bemüht, die Bauarbeiten zügig durchzuführen, um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

 

12. Sitzung des Ausschusses für Soziales, Familie, Generationen, Integration, Gesundheit und Inklusion

Ratssaal

Am Donnerstag, 04.09.2025, um 18:00 Uhr findet im Raum Grafenwerth des Rathauses Bad Honnef die 12. Sitzung des Ausschusses für Soziales, Familie, Generationen, Integration, Gesundheit und Inklusion, statt.

Die Tagesordnung sieht folgende Punkte vor:
Öffentlicher Teil
1. Sitzungseinleitung

1.1. Feststellung der Beschlussfähigkeit

1.2. Tagesordnung

2. Anträge nach § 3 Abs. 1 der Geschäftsordnung

3. Anfragen nach § 17 Abs. 1 der Geschäftsordnung

4. Beschlussvorlagen

4.1. Einführung der Bezahlkarte für Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG)

4.2. Fortschreibung des Integrationskonzepts „Vielfalt gestalten“

5. Mitteilungen

5.1. Statement der Seniorenvertretung

5.2. Mitteilung zum Abschlussbericht „Dritte Orte und Begegnungsstätte in Bad Honnef: Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse von niederschwelligen Sozialen Angeboten“

6. Anfragen nach § 17 Abs. 2 der Geschäftsordnung

Weitere Informationen finden Sie im Bürgerinformationssystem.

13. Sitzung des Ausschusses für Ehrenamt, Feuerschutz, Rettungs- und Sicherheitswesen

Ratssaal

Am Mittwoch, den 03.09.2025, 18:00 Uhr findet im Feuerwehrgerätehaus Rhöndorf die 13. Sitzung des Ausschusses für Ehrenamt, Feuerschutz, Rettungs- und Sicherheitswesen, statt.

Die Tagesordnung sieht folgende Punkte vor:

Öffentlicher Teil
1. Sitzungseinleitung

1.1. Feststellung der Beschlussfähigkeit

2. Anträge nach § 3 Abs. 1 der Geschäftsordnung

3. Anfragen nach § 17 Abs. 1 der Geschäftsordnung

4. Beschlussvorlagen

4.1. Bonussystem Feuerwehr

4.2. Ersatzbeschaffung Feuerwehrfahrzeuge

5. Mitteilungen

6. Anfragen nach § 17 Abs. 2 der Geschäftsordnung

Weitere Informationen finden Sie im Bürgerinformationssystem.

 

Aegidius-Kirmes vom 6. bis 8. September

Alexa/Pixabay

Vom 6. bis 8. September findet die diesjährige Aegidius-Kirmes auf dem Aegidiusplatz in Bad Honnef-Aegidienberg statt.

Aus diesem Anlass sowie für den Auf- und Abbau von Schaustellergeschäften und Festzelt wird der Aegidiusplatz vom 3. bis 9. September 2025 gesperrt.

Nach Abstimmung mit der Rhein-Sieg-Abfallwirtschafts-GmbH (RSAG) werden die vorgesehenen Abfuhren im Abfuhrbezirk 4 (Aegidiusplatz/Am Kirchberg) trotzdem durchgeführt. Die Müllbehälter müssen allerdings jeweils außerhalb der Absperrung bereitgestellt werden. Entsprechende Informationen werden an die betroffenen Anlieger verteilt.

Aufgrund der Sperrung wird vom 3. bis 9. September 2025 für die Haltestelle auf dem Aegidiusplatz wieder eine Ersatzhaltestelle eingerichtet. Dies betrifft die Buslinien 560, 561 und 596.

Der Aegidienberger Wochenmarkt fällt am 4. September aufgrund der Aegidius-Kirmes aus.

Weitere Auskünfte zur diesjährigen Aegidius-Kirmes erteilt der Fachdienst Ordnung – Gewerbeangelegenheiten. Ansprechpartner ist Markus Bildstein. Er ist telefonisch unter 02224/184-154 oder per E-Mail an gewerbe@bad-honnef.de erreichbar.

Zweiter Bauabschnitt „Am Honnefer Graben” ab 4.9.

Tom/Pixabay.com

Die Straße „Am Honnefer Graben” bleibt noch bis Mittwoch, 15. Oktober, gesperrt. Grund hierfür ist die Sanierung der Stromleitung.

Der erste Bauabschnitt zwischen Linzer Straße und Limbicher Weg verlängert sich bis Mittwoch, 3. September:

 

Der zweite Bauabschnitt zwischen Limbicher Weg und Hagerhof (Reiterhof) beginnt erst am Donnerstag, 4. September.

Glasfasernetz: Ausbauquote erreicht

Alexander Fox/Pixabay

Viele Bürgerinnen und Bürger in Aegidienberg und Retscheid, Bad Honnef und Selhof, Rottbitze und Himberg haben sich für den Anschluss an das Glasfasernetz und damit für die Zukunftstechnologie entschieden.

„Es hat sich gelohnt, in die Verlängerung zu gehen. Viele Bürgerinnen und Bürger haben diese zweite Chance genutzt. Mit Erreichen der Ausbauquote sind wir einen wichtigen Schritt in Richtung Ausbau des Netzes in Bad Honnef gegangen. Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit der Kommune und der entsprechend hohen Anzahl der bislang bei uns eingegangenen Verträge möchten wir das Glasfaser-Projekt sehr gerne realisieren“, sagt Serpil Durmaz, Projektleiterin FTTH bei Deutsche Glasfaser.

„Begleitend zur Wirtschaftlichkeitsprüfung starten wir die Verhandlung mit möglichen Baupartnern und prüfen im Detail, wie wir den Netzausbau unter den aktuellen Marktbedingungen realisieren können“, so Serpil Durmaz weiter.
Nach einer umfassenden Detailprüfung der Umsetzbarkeit des Netzausbaus in Bad Honnef, insbesondere der Baukosten und Baukapazitäten, wird Deutsche Glasfaser die nächsten Schritte im geplanten Ausbauprozess bekannt geben können. Dazu werden dann auch alle Kundinnen und Kunden entsprechend informiert.

Spätentschlossene Bürgerinnen und Bürger vor Ort haben während der laufenden Prüfungsphase weiterhin die Chance, von vergünstigten Konditionen zu profitieren und Ausbaukosten in Höhe von 1.500 Euro einzusparen.

Zusätzlich stehen folgende Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung:
Es können individuelle Beratungstermine in den eigenen vier Wänden unter der Telefonnummer 02861 8133269 vereinbart werden.

Alle Informationen über Deutsche Glasfaser und die buchbaren Produkte sind online unter www.deutsche-glasfaser.de/bad-honnef verfügbar.

Stadtradeln geht in die nächste Runde

Stadt Bad Honnef

Vom 10. bis 30. September 2025 beteiligt sich die Stadt Bad Honnef wieder an der internationalen Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnis. Ziel ist es, möglichst viele Radkilometer zu sammeln und damit ein Zeichen für Klimaschutz und nachhaltige Mobilität zu setzen. Mitmachen können alle, die in Bad Honnef wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder Mitglied in einem Verein sind.

Bürgermeister Otto Neuhoff, selbst leidenschaftlicher Radfahrer, betont: „Beim Wettbewerb STADTRADELN geht es um Freude am Radfahren und darum, möglichst viele Menschen zum Umstieg aufs Fahrrad im Alltag zu motivieren. Jeder Kilometer verbessert die eigene Gesundheit und trägt zum Klimaschutz bei.“

Mitmachen ist einfach

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer kann ein Team gründen, einer bestehenden Gruppe beitreten oder als Einzelperson radeln. Parallel läuft das Schulradeln: Schülerinnen und Schüler der Grund- und weiterführenden Schulen treten vom 10. bis 30. September für ihre Klassen oder Schulen an. Gesucht wird die fahrradaktivste Schule. Auch Eltern und Lehrkräfte dürfen Kilometer beisteuern, denn: Jeder gefahrene Kilometer zählt, ob auf dem Schulweg oder in der Freizeit. Am unkompliziertesten ist die Teilnahme über die Stadtradeln-App, die kostenlos in den App-Stores erhältlich ist und die Kilometer automatisch erfasst. Für die Sieger winken attraktive Preise.

ADFC Bonn/Rhein-Sieg unterstützt das STADTRADELN
Während des Aktionszeitraums ist die Teilnahme an allen Tagestouren des ADFC Bonn/Rhein-Sieg kostenlos. Das attraktive Tourenprogramm bietet zusätzliche Anreize, gemeinsam aktiv zu werden.
Hier finden Sie Infos zum attraktiven Tourenprogramm:

https://touren-termine.adfc.de/

Anmeldung
Interessierte können sich ab sofort registrieren unter: www.stadtradeln.de/bad-honnef

Aus dem Archiv – Ansichten von St. Josef

Pünktlich zum 125jährigen Jubiläum der Gesamtschule St. Josef erreichte das Stadtarchiv Bad Honnef eine kleine Sammlung von historischen Ansichtskarten des Schulgebäudes von St. Josef. Die Zusendung kam überraschend von privat aus dem Ort Kesternich bei Simmerath, der rund 100 Kilometer von Bad Honnef entfernt im Städtekreis Aachen liegt. Bei der kleinen Sammlung von insgesamt 11 Ansichtskarten handelt es sich um ungelaufene Ansichtskarten. Acht Stück stammen von dem Kunst- und Landschaftsfotografen Hermann Hubert Wilhelm Gross (1853-1943) aus Bonn.

Ansicht von St. Josef von der Bismarckstraße aus

Über den Fotografen Hermann Gross ist bisher wenig geschrieben worden. Sein Lebensweg kann jedoch relativ gut nachvollzogen werden. So war Gross ursprünglich Schneidermeister und trat erst ab 1904 als Fotograf in Erscheinung. Die Qualität seiner Fotografien wurde früh erkannt, und er erhielt Auszeichnungen und wurde für öffentliche Aufträge engagiert.[1]

Ansicht der ehemaligen Villa Thelen, die auch Teil von St. Josef ist

Ein solcher Auftrag wird auch die Fotodokumentation von St. Josef gewesen sein. So zeigen die Aufnahmen das Schulgebäude von außen, die Gartenanlage, als auch Innenansichten, wie das Treppenhaus, den Speise-, und den Studiensaal, und die Kapelle. Diese Ansichten geben einen seltenen Einblick in die längst vergangene Zeit von St. Josef. Die Anschriftseiten der Ansichtskarten sind mit der Bezeichnung „Pensionat, Lyzeum und Frauenschule“ versehen. Das macht eine zeitliche Einordung zwischen 1917 und 1939, als die Mädchenschule von den Nationalsozialisten geschlossen wurde, möglich.

Blick in den Garten von St. Josef

Detailansicht des Gartens von St. Josef

Blick in das Treppenhaus von St. Josef

Blick in den Speisesaal von St. Josef

Der Studiensaal von St. Josef

Innenansicht der Kapelle von St. Josef

Drei weitere Fotografien aus dem kleinen Konvolut, die ebenfalls als Ansichtskarten gestaltet sind, weisen auf der Anschriftseite eine handschriftliche Datierung 1918/ 19 auf. Diese drei Ansichtskarten unterscheiden sich aber in Qualität und Gestaltung von denen von Gross, sodass es nicht klar ist, ob diese Fotografien auch von ihm stammen könnten.

Zu sehen sind ein Gruppenbild von Schülerinnen im Hofbereich von St. Josef, sowie eine Ansicht eines Flurs und ein Einblick in den Schlafsaal.

Gruppenbild mit Schülerinnen im Hof von St. Josef

Blick in einen der Flure von St. Josef

Einblick in den Schlafsaal von St. Josef

Dieses kleine Konvolut stellt nicht nur eine interessante bildliche Quelle für St. Josef aus der Zeit dar, als dort neben der Höheren Töchterschule (Lyzeum), auch eine Frauenschule untergebracht war. Die erhaltenen Ansichtskarten ergänzen ebenso wunderbar das Œuvre des Fotografen Hermann Gross, von dem im Stadtarchiv Bonn und im Fotoarchiv des LVR-Amts für Denkmalpflege im Rheinland in Brauweiler Fotos und Ansichtskarten verwahrt werden.

[1] https://www.bonn.de/themen-entdecken/bildung-lernen/zeitfenster/zeitfenster.php [22.8.2025]. Dort der Beitrag „April 2023: 80. Todestag des Bonner Fotografen Hermann Gross“.

© Stadtarchiv Bad Honnef