Nachhaltige Klimafolgenanpassung

Stadt Bad Honnef

Ilja Illert ist seit Jahresbeginn Klimafolgenanpassungsmanager der Stadt Bad Honnef.

Die Auswirkungen des Klimawandels sind bereits heute spürbar: Extreme Wetterereignisse wie Stürme, Starkregen und Hitzewellen treten immer häufiger und intensiver auf. Die Stadt Bad Honnef arbeitet deshalb mit Hochdruck daran, diesen entgegenzuwirken. „Wir müssen uns intensiv damit beschäftigen, wie unsere Stadt bei voranschreitendem Klimawandel in Zukunft gestaltet werden muss, damit wir trotz erhöhter Hitze- und Starkregengefahr sicher und gesund leben können“, betont Bürgermeister Otto Neuhoff.

Zu diesem Zweck soll ein Konzept zur nachhaltigen Klimaanpassung und zum natürlichen Klimaschutz entwickelt werden, das als Entscheidungshilfe und strategisches Planungsinstrument dient. Verantwortlich für das Projekt ist Ilja Illert, seit Anfang des Jahres Klimafolgenanpassungsmanager der Stadt Bad Honnef. Sowohl das Projekt als auch die auf zwei Jahre befristete Stelle werden zu 80 Prozent vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz gefördert.

Das Konzept besteht aus einer Bewertung der aktuellen und der zu erwartenden klimatischen Situation in Bad Honnef, einer Betroffenheitsanalyse und einer darauf aufbauenden Identifizierung von Hotspots mit einer hohen Betroffenheit durch Hitze oder Starkregen. Mithilfe dieser Analysen sollen eine Gesamtstrategie und ein Maßnahmenkatalog erarbeitet werden. „Wir prüfen sorgfältig, welche Anpassungsmaßnahmen gegen das sich wandelnde Klima in Bad Honnef am dringendsten und sinnvollsten sind“, erklärt Ilja Illert. „Dabei werden die unterschiedlichen Wünsche, Bedürfnisse und Sorgen der Bad Honnefer Bevölkerungsgruppen berücksichtigt und eine Vielzahl städtischer Akteure eingebunden.“

Die öffentliche Auftaktveranstaltung zum Thema Klimafolgenanpassung findet am Mittwoch, dem 2. Juli 2025, um 18 Uhr im Ratssaal statt.

HuF: Richtungsweisende Beschlüsse

Stadt Bad Honnef

Der Platz der Städtepartnerschaften auf der Insel Grafenwerth

In der Sitzung am 22. Mai 2024 haben die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses richtungsweisende Beschlüsse gefasst. Einstimmig sprachen sie sich für eine Teilnahme an der Altschuldenentlastung durch die Landesregierung aus. Hierzu soll die Antragstellung vorbereitet werden. Ebenfalls einstimmig befürworteten sie den Vorschlag des Partnerschaftskomitees Bad Honnef–Ludvika, auf der Insel Grafenwerth eine „Ludvika-Allee“ zu errichten.

Teilnahme am Entschuldungsprogramm des Landes NRW

Mit dem neuen Altschuldenentlastungsgesetz NRW (ASEG) sollen die Kommunen finanziell entlastet werden. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass das Land NRW ab dem Jahr 2025 jährlich 250 Millionen Euro bereitstellt. Um den betroffenen Städten eine Perspektive zu bieten, will das Land bis zu 50 Prozent ihrer Liquiditätskredite übernehmen.  Die Entschuldung soll über einen Zeitraum von insgesamt 30 Jahren erfolgen. Für die Stadt Bad Honnef bedeutet dies eine jährliche Summe von 150.000 Euro und insgesamt sechs Millionen Euro.

In einem einstimmigen Vorratsbeschluss hat der Stadtrat die Verwaltung beauftragt, einen Antrag zur Teilnahme an dem Entschuldungsprogramm vorzubereiten und diesen nach Inkrafttreten des Gesetzes umgehend umzusetzen. Bürgermeister Otto Neuhoff erklärt dazu: „Die Altschuldenregelung ist ein längst überfälliger, aber leider sehr kleiner Schritt, um die gravierende finanzielle Schieflage der Kommunen zu beheben. Aufgrund steigender Ausgaben und eines hohen Investitionsbedarfs in Infrastruktur, Klimaschutz und Klimaanpassung ist weitaus mehr erforderlich, um unsere Handlungsfähigkeit langfristig zu sichern.“

Insel der Städtepartnerschaften

Nach Berck-sur-Mer und Cadenabbia soll nun auch die schwedische Partnerstadt Ludvika auf der Insel Grafenwerth ein Denkmal erhalten. Die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses begrüßten den Vorschlag des Partnerschaftskomitees Bad Honnef–Ludvika e. V. und empfahlen dem Stadtrat einstimmig, den von Bäumen gesäumten Weg zwischen dem Freibad und dem Pumphaus auf der Insel Grafenwerth in „Ludvika-Allee“ umzubenennen.

 

„Mit der Berck-sur-Mer-Brücke, der Cadenabbia-Promenade, dem Platz der Städtepartnerschaften und der Ludvika-Allee entsteht auf der Insel Grafenwerth ein Ensemble, das ein deutliches Zeichen für europäische Freundschaft und die enge Verbundenheit mit unseren Partnerstädten setzt“, betont Bürgermeister Otto Neuhoff. Endgültig entscheidet der Stadtrat voraussichtlich in seiner Sitzung am 12. Juni, ob das 25-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Bad Honnef und Ludvika durch eine Allee gekrönt wird.

Neue Folge von Bad Honnef aktiv-TV

Stadt Bad Honnef

Ehrenamtskoordinator Felix Trimborn schaut bei Proben der Laienspielgruppe des Bürgervereins Selhof e. V. hinter die Kulissen.

Mit dem Saal Kaiser dient eine „altehrwürdige“ Location als Kulisse für Folge 12 der Ehrenamts-Serie „Bad Honnef aktiv-TV“. Die Ehrenamts-Koordinatoren Katja Hurrelmann und Felix Trimborn besuchen in dieser Ausgabe die Laienspielgruppe des Bürgervereins Bad Honnef-Selhof e.V. Die ehrenamtliche Theatergruppe war mitten in den Proben ihres aktuellen Theaterstücks „Drei Mann in einem Bett.“

Schon sehr schnell erkennen die beiden Mitarbeiter der Stadtverwaltung, dass bei der Ausrichtung eines solchen Theaterstücks sehr unterschiedliches Talent gefragt ist: die Schauspieler lassen ihrer Kreativität freien Lauf „und unterstützen sich gegenseitig“, so Laienschauspielerin Karin Grünenwald. Michael Raffauf ist hingegen für den Bühnenbau verantwortlich und macht deutlich, dass auch Leute mit handwerklichem Geschick einen wesentlichen Beitrag zu einer erfolgreichen Aufführung leisten.

Dass der Selhofer Bürgerverein neben der Theatergruppe noch zahlreiche weitere Attraktionen und Veranstaltungen zu bieten hat, betont die stellvertretende Vorsitzende Anke Heindl:  „Wir sind einer der ältesten Vereine in Bad Honnef und tragen mit der Organisation von Aktionen wie dem Maiansingen, der Kirmes oder auch dem traditionellen Wiesenfest wesentlich zur Geselligkeit und zum Zusammengehörigkeitsgefühl in Selhof bei. Es gibt viele Möglichkeiten, sich bei uns ehrenamtlich zu engagieren.“

Mit dem über dreiminütigen Video über den Selhofer Bürgerverein mit seiner Laienspielgruppe macht Bad Honnef aktiv-TV mittlerweile schon das Dutzend voll.

Die neue Folge ist ab sofort abrufbar unter: https://www.youtube.com/watch?v=XNiQwM_Xlbs

Alle zwölf bisherigen Folgen wurden in Kooperation mit „Honneftopia“ produziert und können im Internet – zusammen mit weiteren Informationen rund um das Thema Ehrenamt – aufgerufen werden: https://meinbadhonnef.de/soziales-familie/ehrenamt/.

Möchten auch Sie sich über die vielen Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements informieren? Dann schreiben Sie eine Mail an: ehrenamt@bad-honnef.de oder rufen Sie an: 02224 184 339.

18. Sitzung des Jugendhilfeausschusses am Dienstag, 03.06.2025, 18:00 Uhr

Ratssaal

Am Dienstag, 03.06.2025, 18:00 Uhr findet im Ratssaal die 18. Sitzung des Jugendhilfeausschusses, statt.

Die Tagesordnung sieht folgende Punkte vor:

Öffentlicher Teil
1. Sitzungseinleitung

1.1. Feststellung der Beschlussfähigkeit

1.2. Tagesordnung

2. Anträge nach § 3 Abs. 1 der Geschäftsordnung

3. Anfragen nach § 17 Abs. 1 der Geschäftsordnung

4. Beschlussvorlagen

4.1. 8. Satzung zur Änderung der Satzung der Stadt Bad Honnef übe die Erhebung von Elternbeiträgen für die Inanspruchnahme von Angeboten der Kindertageseinrichtungen, der Kindertagespflege und den Besuch der Offenen Ganztagsschule (OGS) vom 07.07.2016

4.2. Zweckbindung der Betreuungsplätze U3

4.3. Verteilung der Landesfördermittel für plusKiTas gem. § 44 und 45 KiBiz NRW

5. Mitteilungen

5.1. Evaluierung der Richtlinien über die Gewährung von einmaligen Beihilfen und Zuschüssen nach § 39 Sozialgesetzbuch, Achtes Buch (SGB VIII) des Jugendamtes der Stadt Bad Honnef

5.2. AG „Geschwisterkindbefreiung“

5.3. Beteiligungsverfahren Franz-Xaver-Trips-Platz „Zukunftswerkstatt“

5.4. Jahresbericht des Jugendamtes 2024

6. Anfragen nach § 17 Abs. 2 der Geschäftsordnung

Die kompletten Sitzungsunterlagen finden Sie im Bürgerinformationssystem

 

 

Gleisbauarbeiten in der Nacht 3./4. Juni

Pixabay

In der Nacht von Dienstag, 3. Juni, auf  Mittwoch, den 4. Juni, werden auf der Strecke Unkel-Rhöndorf zwischen 22 und 6 Uhr Gleisbauarbeiten durchgeführt. Diese sind dringend notwendig und dienen der betriebssicheren Erhaltung der Schienenwege. Aufgrund des eng getakteten Zugverkehrs können die Arbeiten nur nachts durchgeführt werden.

Die DB InfraGO AG ist bemüht, die baubedingte Lärmbelästigung für
die Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten.

Für Fragen zur Baumaßnahme steht die DB InfraGO AG montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 0221 / 1413730 zur Verfügung.

Ansprechpartner während der Bauzeit ab 22 Uhr ist Ibrahim Bayram unter Tel.: 0159 01614143.

 

Kurhaus LIVE: Hochkarätiges Programm

Stadt Bad Honnef

Freuen sich auf die hochkarätige Veranstaltungsreihe Kurhaus LIVE: Bürgermeister Otto Neuhoff, Bettina Montazem und Nicolas Büsch (von rechts).

Mit „Piaf à Paris – Chanson meets Varieté” feiert die neue Veranstaltungsreihe „Kurhaus LIVE” von Nicolas Büsch in Kooperation mit der Stadt Bad Honnef am 18. Juni Premiere. Keine Geringere als die Königin der Chansons, Edith Piaf, ist auserwählt, um dem prächtigen Kursaal mit ihren kraftvollen Chansons neues Leben einzuhauchen. Die Eigenproduktion des Urania Theaters unter der Regie von Bettina Montazem ist eine vielseitige Hommage an Edith Piaf und entführt das Publikum in die glamouröse Pariser Welt der 1930er-Jahre. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen.

Die Veranstaltungsreihe „Kurhaus LIVE” soll das Kurhaus beleben und das kulturelle Leben in Bad Honnef nachhaltig bereichern. „Wir möchten die wunderbare Aura des Saales mit einem vielfältigen und attraktiven Programm zur Geltung bringen”, erklärte Bürgermeister Otto Neuhoff bei der Vorstellung der Veranstaltungsreihe. „Der Kursaal besitzt eine enorme Strahlkraft und verdient es, in der Region noch mehr Anerkennung zu finden.“

Nicolas Büsch, der die Organisation von Kurhaus LIVE zunächst für ein Jahr übernimmt, betont: „Unser Ziel ist es, den Saal vielseitig für alle zu bespielen. Das Programm wird abwechslungsreich mit verschiedenen Sparten gestaltet, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Wir probieren aus und sehen, was funktioniert.“

In dieses Konzept fügt sich die Philosophie des Urania Theaters nahtlos ein: „Wir möchten ein niedrigschwelliges Kulturangebot für ein breites Publikum schaffen,“ erklärt Bettina Montazem und fügt hinzu: „Das Kurhaus ist ein unglaublich schönes Haus und bietet eine gute Chance für unser Programm.“

Unter dem Titel „Die Goldene Generation – ein Babyboomer packt aus“ führt Kabarettist Christoph Brüske, auch bekannt als der „Verbaltaifun aus dem Rheinland“, am 2. Juli um 20 Uhr mit viel Charme, Wortwitz und mitreißenden Liedern in die Welt der „Goldenen Generation“ ein.

Ein weiteres Highlight ist das Benefizkonzert „NEK – Nit esu kniestich“, das nach erfolgreichen Jahren in Königswinter und Linz am Rhein am 7. November in Bad Honnef Premiere feiert. Das Organisations- und Gründerteam, bestehend aus Miriam Brackelsberg, Ralph Müllenschläder und Norbert Schmitz, verspricht ein musikalisches Feuerwerk. „Mit unseren Benefizkonzerten haben wir bisher rund 30.000 Euro für wohltätige Zwecke gesammelt“, berichtet Miriam Brackelsberg. „Das Kurhaus bietet dafür einen fantastischen Rahmen.“

Passend zum Nikolaustag verzaubern „Christmas Moments – Unplugged und hautnah“ am 6. Dezember die Zuschauer mit winterlicher Magie. Das Konzert bietet mehr als traditionelle Weihnachtslieder, Christmas-Classics, Pop und Gospel. Es verbindet auf besondere Weise Musik und Poesie.

In der dunklen Jahreszeit, am 13. Dezember, vertreiben Pasquale Aleardi (bekannt als Kommissar Dupin) & Die Phonauten mit ihrer „Antidepressionsmusik”, einer mitreißenden Mischung aus Charts, Chansons und Musikkabarett, garantiert schlechte Laune.

 

Bürgermeister Otto Neuhoff zeigt sich optimistisch: „Wir sind zuversichtlich, dass das Konzept aufgeht und der Saal mit zahlreichen Gästen aus Bad Honnef, der Region und darüber hinaus gefüllt wird. Das Kurhaus soll als lebendiger Ort für Kultur und Gemeinschaft für die Lebensfreude in unserer Stadt werben!“

Weitere Termine für dieses Jahr sind in Planung. Informationen zu den Veranstaltungen und Tickets sind unter www.kurhaus-live.de zu finden.

 

Reisedokumente rechtzeitig beantragen

Andreas Lischka Pixabay

In Nordrhein-Westfalen beginnen am 14. Juli 2025 die Sommerferien. Damit die Urlaubsfreude nicht schon am Flughafen oder der Grenzkontrolle endet, sollten Reisedokumente schon heute auf ihre Gültigkeit hin überprüft werden.

Bei Reisen innerhalb der EU genügt der Personalausweis, für Reiseziele außerhalb der EU wird in den meisten Fällen ein Reisepass benötigt, was seit dem 01.01.2024 ebenfalls für Kinder gilt.  Kinderreisepässe können seit dem 01.01.2024 weder neu beantragt, noch verlängert werden.

Zur Beantragung neuer Dokumente empfiehlt das Team des Bürgerbüros, sich zeitnah einen Termin zu buchen, da es vor der Ferienzeit zu längeren Bearbeitungszeiten kommen kann. Terminbuchungen für das Bürgerbüro können Sie bequem über meinbadhonnef.de/online-termine/ erledigen. Informationen zum Antragsverfahren und den Gebühren finden Sie im Internet unter: meinbadhonnef.de/digitales-rathaus/

Wichtig: Gerade bei kurzfristigen Ausstellungen kann es zu Problemen kommen, wenn die Antragsunterlagen nicht komplett sind. Ein Reiseantritt könnte dadurch gefährdet werden. Beachten Sie bitte, dass das PointID System der Bundesdruckerei derzeit noch nicht im Einsatz ist und digitale Fotos ausschließlich bei Fotografinnen und Fotografen (Ringfoto-Fotoverbund) oder einer DM-Filiale erstellt werden können.

Papiergebundene, biometrische Fotos, die vor dem 01.05.2025 aufgenommen wurden, können bis zum 31.07.2025 ausnahmsweise genutzt werden. Reise- und Sicherheitshinweise für Ihr Urlaubsland finden Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes: www.auswaertiges-amt.de

 

Internationales Mütter-Väter-Café

Stadt Bad Honnef

Freuen sich über die Kooperation: (v.l.n.r.) Marion Kramer (Netzwerkkoordinatorin Frühe Hilfen/Präventiver Kinderschutz), Mareike Alef (Leiterin des Internationalen Mütter-Väter-Cafés), Alin-Dumitru Sturze (Einrichtungsleiter), Andrea Fuchs (Jugendamtsleiterin) und Manuel Sahin (Leiter des Sozialen Dienstes der Einrichtung)

Durch eine Übergangslösung kann Raum für Neues entstehen, in diesem Fall eine neue Form der Zusammenarbeit. Hierzu haben die Senioreneinrichtung Haus Drachenfels, das Internationale Mütter-Väter-Café des Bonner Instituts für Migration und die Netzwerkkoordinationsstelle Frühe Hilfen/Präventiver Kinderschutz der Stadt Bad Honnef nun eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel ist es, das Miteinander der Familien des Mütter-Väter-Cafés sowie der Seniorinnen und Senioren durch ein gemeinsames Freizeitprogramm zu fördern.

Im September 2024 musste das Café die Räume im Bunten Haus aufgrund einer baulichen Maßnahme räumen. Der neue Standort in der Cafeteria der Einrichtung Haus Drachenfels ermöglicht in Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst neue Erfahrungen für Jung und Alt in vertrautem Umfeld.

Seit 2011 ist das Internationale Mütter-Väter-Café ein Ort der Begegnung für Schwangere und Familien mit Kindern von null bis sechs Jahren mit unterschiedlichen nationalen und kulturellen Wurzeln. Es bietet die ganzheitliche Vermittlung von Informationen, Beratung zu gesundheitlichen und erzieherischen Fragen sowie Unterstützung über das Netzwerk Frühe Hilfen.

Entsprechend dem Kinderschutzgesetz möchte die Koordinationsstelle der Frühen Hilfen im Jugendamt der Stadt Bad Honnef ein präventives Angebot vorhalten, das von Eltern bei allen Themen rund um Schwangerschaft, Geburt und Erziehung ohne großen Aufwand genutzt werden kann und somit niederschwellige Hilfe und Unterstützung anbietet. Anregungen zum Familienalltag, angeleitete Spiel- und Bastelangebote sowie ein lockeres Miteinander zu verschiedenen Themen der Eltern bilden einen bunten Mix.

Die Weiterverfolgung dieses Ansatzes ist auch in Zukunft, gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der Weiterentwicklung der kommunalen Präventionskette, ein erklärtes Ziel der Netzwerkkoordinationsstelle Frühe Hilfen/Präventiver Kinderschutz.

Spiel dich raus – Nachbarschaft spielt

Stadt Bad Honnef

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ruft vom 26. Mai bis 1. Juni 2025 zur bundesweiten Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ auf. Die Bad Honnefer Initiative „gemeinsam statt einsam“ (gse) greift diesen Impuls auf – mit einer kreativen und niedrigschwelligen Aktion unter dem Titel „Spiel dich raus – Nachbarschaft spielt!“.

Ziel ist es, Einsamkeit nicht nur anzusprechen, sondern ganz praktisch zu durchbrechen: durch Spiel, Begegnung und Gemeinschaft – direkt vor der eigenen Haustür.

Vom 29. Mai bis 1. Juni 2025 verwandelt sich Bad Honnef in ein offenes Spielfeld. Überall in der Stadt laden Nachbarn, Familien, Vereine und Gruppen dazu ein, mitzuspielen, mitzulachen und sich zu begegnen.

Herzstück der Aktion ist das „Hier wird gespielt“-Plakat, das signalisiert: Hier ist jede und jeder willkommen! Wer das Plakat zusammen mit bunten Luftballons im Zeitraum vom 26. Mai bis  1. Juni 2025 sichtbar aufhängt – am Zaun, an der Haustür oder im Garten – zeigt: Hier darf gespielt werden, wir freuen uns auf Gesellschaft.

Das Plakat steht ab sofort zum Download bereit:

https://meinbadhonnef.de/spiel-dich-raus-nachbarschaft-spielt-bad-honnef-gegen-einsamkeit/

Alternativ kann es gemeinsam mit Luftballons kostenlos im Rathaus abgeholt werden – während der Öffnungszeiten, solange der Vorrat reicht.

Die Aktion lebt von der Vielfalt und Offenheit der Teilnehmenden. Ob Brettspiel, Kartenspiel oder spontane Kreativideen – erlaubt ist, was verbindet. Jeder kann mitmachen – als Gastgeber eines Spieltischs oder einfach beim Spielspaziergang durch die Nachbarschaft.

Ein besonderer Höhepunkt findet am Samstag, 31. Mai 2025 von 10 bis 17 Uhr statt:
An drei zentralen Spielpunkten in der Innenstadt – Kirchplatz, Dreiecksplatz und Brunnen vor dem Brunnencafé – wird gemeinsam gespielt, geredet und gelacht. Parallel findet im Foyer des Rathauses ein offenes Bingo-Angebot statt – ganztägig, barrierearm, offen für alle Generationen.

Gemeinsam gegen Einsamkeit – mit Herz, Spiel und Luftballons

Die Initiative gse möchte mit dieser Aktion ein sichtbares und spürbares Zeichen setzen: Einsamkeit betrifft viele, aber gemeinsam kann ihr begegnet werden. Spielen baut Brücken, senkt Schwellen und bringt Menschen unkompliziert miteinander in Kontakt – generationenübergreifend, offen und herzlich.

Die Aktion ist Teil eines wachsenden Netzwerks für Teilhabe und soziale Nähe in Bad Honnef – getragen von der gse und unterstützt von lokalen Gruppen, Einrichtungen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern.

Jetzt mitmachen!

Wer Teil der Aktion werden möchte – mit einem Spieltisch, einer Idee oder einfach als Mitspielender – ist herzlich eingeladen.

Ansprechpartnerin ist  Nadine Batzella. Sie ist telefonisch unter 02224 – 184194 erreichbar oder per Mail an  nadine.batzella@bad-honnef.de.

Kinder gut auf die Schule vorbereiten

Stadt Bad Honnef

Gestalteten einen informativen Abend: Ina Derkum (Fachberatung Kindertageseinrichtungen Stadt Bad Honnef, l.), die Referenten Carmen Probst (Schulleiterin Theodor-Weinz-Schule Aegidienberg, 5.v.r.) und Michael Profitlich (Leiter Kita St. Martin, 4.v.r.) sowie Mitglieder des Arbeitskreises Kita und Grundschule

Der Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule ist für Kinder und Eltern ein wichtiger Schritt. Um diesen Übergang bestmöglich zu begleiten, organisierte der Arbeitskreis Kita und Grundschule kürzlich im Rathaus eine Informationsveranstaltung für Eltern. „Die Übergangsphase ist eine herausfordernde Zeit, die eine enge Zusammenarbeit zwischen Kindertageseinrichtungen und Grundschulen erfordert“, betonte Andrea Fuchs, Leiterin des Jugendamtes.

In einem informativen Vortrag erläuterten Carmen Probst, Leiterin der Theodor-Weinz-Grundschule in Aegidienberg, und Michael Profitlich, Leiter des Katholischen Kindergartens St. Martin, zentrale Aspekte der kindlichen Entwicklung im Vorschulalter. Sie erklärten, was der Schuleintritt für die Kinder bedeutet, welche „Vorläuferfähigkeiten“ sie mitbringen sollten und wie diese in den Kindertageseinrichtungen gefördert werden können. Darüber hinaus gaben sie den Eltern wertvolle Tipps, wie sie ihre Kinder zu Hause unterstützen können.

Ina Derkum, Fachberatung für Kindertageseinrichtungen der Stadt Bad Honnef, moderierte die Veranstaltung. Nach einer anschließenden Fragerunde hatten die Eltern an verschiedenen Thementischen die Gelegenheit, Spiel- und Lernmaterialien sowie kindgerechte Übungen kennen zu lernen und sich über entwicklungsfördernde Alltagssituationen in der Kita auszutauschen.

„Wir möchten Eltern ermutigen, die Entwicklung ihrer Kinder im Kindergarten bewusst, aber auch mit dem nötigen Vertrauen und der nötigen Gelassenheit zu begleiten“, betonte Inna Nazarenus, Teamleiterin Fachberatung und Jugendhilfeplanung.

Über den Arbeitskreis

Der Arbeitskreis Kita und Grundschule besteht seit 1998 und setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern von Kindertageseinrichtungen und Grundschulen sowie der Fachberatung für Kindertageseinrichtungen der Stadt Bad Honnef zusammen. Er kommt damit dem gesetzlichen Auftrag nach, gemeinsam die Verantwortung für die beständige Förderung des Kindes und seinen Übergang in die Grundschule zu übernehmen (§30 (1) KiBiz).

Die langjährige Erfahrung der Fachkräfte verfolgt seit jeher das Ziel, die Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen zu stärken und den Übergang für die Kinder so reibungslos wie möglich zu gestalten. Dazu finden regelmäßige Treffen statt, sodass unter anderem aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen sowie Veränderungen von gesetzlichen Vorgaben Berücksichtigung finden.

Die Informationsveranstaltung wird jedes Jahr durchgeführt und richtet sich jeweils an die Eltern von Kindern zwei Jahre vor der Einschulung (§30 (3) KiBiz).
Ansprechpartner für Fragen zu dieser Veranstaltung oder dem Arbeitskreis sind die Fachkräfte aus den Kindertageseinrichtungen und Grundschulen. Interessierte können sich aber auch gerne an das Team der Kindertagesbetreuung des Jugendamtes der Stadt Bad Honnef wenden: kinderbetreuung@bad-honnef.de