Hausmüll vorschriftsmäßig entsorgen

Stadt Bad Honnef

Der städtische Bau- und Betriebshof stellt mit wachsender Sorge fest, dass öffentliche Straßenpapierkörbe zunehmend zweckentfremdet werden. Immer häufiger landen darin oder daneben private Haushaltsabfälle – teils in vollen Plastiktüten oder Kartons. Diese unsachgemäße Nutzung ist nicht nur rücksichtslos gegenüber dem Stadteinigungspersonal, sondern auch rechtswidrig.

Die Papierkörbe im öffentlichen Raum dienen ausschließlich der Entsorgung von Kleinabfällen wie Taschentüchern, Kaugummis, leeren Getränkebechern oder Verpackungen. Sie sind ein Angebot, um das Stadtbild sauber und gepflegt zu halten. Werden sie hingegen mit Hausmüll überfüllt, hat das direkte Auswirkungen auf die Reinigungsleistung im gesamten Stadtgebiet: Eine Stadtreinigungskraft leert täglich etwa 120 bis 140 Papierkörbe. Überfüllte Behälter oder beigestellter Hausmüll verlängern die Arbeitszeiten erheblich und führen dazu, dass andere zu reinigende Bereiche im Stadtgebiet nicht mehr angefahren werden können. Zudem stellt der zusätzliche Müll eine erhebliche körperliche Belastung für die Beschäftigten dar – insbesondere dann, wenn scharfkantiger oder schwerer Abfall die Müllsäcke beschädigt und dadurch das Verletzungsrisiko steigt.

Die rechtliche Lage ist eindeutig: Nach § 3 Abs. 1 Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) gilt alles, dessen sich jemand entledigt oder entledigen will, als Abfall. Die Entsorgung hat entsprechend den gesetzlichen und kommunalen Vorgaben zu erfolgen. Die kommunale Abfallsatzung des Rhein-Sieg-Kreises regelt dies in § 2 Abs. 3 unmissverständlich: „Abfälle sind getrennt zu halten und den für den jeweiligen Abfall gemäß dieser Satzung zugelassenen Abfallbehältern und Sammelsystemen am Anfallsort zuzuführen.“ (Quelle: Abfallsatzung des Rhein-Sieg-Kreises, § 2 Abs. 3, www.rhein-sieg-kreis.de) Daraus folgt klar: Hausmüll darf nicht über öffentliche Papierkörbe entsorgt werden. Auch das Abladen von Müll an Altkleider- und Altglascontainern ist verboten. Wer dagegen verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld rechnen.

Der Bauhof appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger: „Bitte nutzen Sie öffentliche Papierkörbe ausschließlich wie vorgesehen – für Kleinmüll unterwegs. Private Haushaltsabfälle gehören in die Mülltonnen auf dem eigenen Grundstück. Haben Sie dennoch einmal wilden Müll entdeckt? Dann melden Sie diesen gerne über die Meldoo-App.“

Briefwahlbüros sind geöffnet

Gerd Altmann Pixabay

Seit dieser Woche sind die Briefwahlbüros der Stadt Bad Honnef geöffnet. Nun haben wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Stimme bereits vor dem Wahltermin am 14. September per Briefwahl abzugeben.

Im Briefwahlbüro am Rathausplatz 10a ist dies ab Montag, 18. August, während der Öffnungszeiten des Rathauses möglich: montags und dienstags von 8 bis 12 Uhr, donnerstags von 8 bis 12 Uhr und zusätzlich nachmittags von 15 bis 17 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr.

Das Briefwahlbüro des Stadtteils Aegidienberg ist im Bürgerbüro am Aegidiusplatz ab Donnerstag, 21. August, immer dienstags von 14 bis 16 Uhr und donnerstags von 8 bis 12 Uhr geöffnet.

Zusätzlich kann in beiden Briefwahlbüros am Freitag, den 12. September, von 8 bis 12 und von 14 bis 15 Uhr gewählt werden.

Der Antrag auf Briefwahlunterlagen kann noch bis zum 12. September, 15 Uhr, persönlich im Briefwahlbüro, schriftlich oder online gestellt werden. Für die persönliche Beantragung werden folgende Dokumente benötigt: Personalausweis/Reisepass/Identitätsausweis und/oder Wahlbenachrichtigung. Um die Antragstellung zu beschleunigen, ist es hilfreich, den Antrag auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung vorab auszufüllen und zu unterschreiben.

Die Online-Beantragung eines Wahlscheins mit Briefzustellung ist noch bis zum 9. September, 15 Uhr, möglich. Der Wahlbrief muss so rechtzeitig an die Wahlbehörde zurückgesandt werden, dass er dort spätestens am Sonntag, 14. September bis 16 Uhr, eingeht.

Alle Informationen zur Wahl finden sich unter:

https://meinbadhonnef.de/a-z-listing/wahlen-kommunalwahl-2025/

 

Bürgermeister Otto Neuhoff: „Jede Stimme zählt“

Porträtfoto

Porträtfoto

Bürgermeister Otto Neuhoff

Bürgermeister Otto Neuhoff appelliert an alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger, ihr demokratisches Mitbestimmungsrecht bei der Kommunalwahl am 14. September 2025 wahrzunehmen. In einer Videobotschaft macht er deutlich, dass Wahlen nicht nur ein Recht, sondern aus seiner Sicht eine bürgerschaftliche Verpflichtung ist.

„Unsere Demokratie lebt von der aktiven Beteiligung ihrer Menschen gerade auf der kommunalen Ebene, wo 16 jährige und auch EU-Bürger wahlberechtigt sind. Jede Stimme trägt dazu bei, den Mitgliedern des Rates Rückhalt zu geben und die Zukunft von Bad Honnef zu gestalten. Ich bitte Sie, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und damit ein starkes Zeichen für Demokratie und Gemeinschaft zu setzen“, so Neuhoff.

Die Kommunalwahl bietet allen wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, über die Zusammensetzung des Stadtrates und damit über wichtige Entscheidungen für die Entwicklung der Stadt mitzubestimmen. Die Stadtverwaltung erinnert daran, rechtzeitig die Wahlunterlagen zu prüfen und gegebenenfalls die Möglichkeit der Briefwahl zu nutzen.
Weitere Informationen zur Kommunalwahl, den Wahlzeiten und Wahlorten finden sich auf der offiziellen Internetseite der Stadt Bad Honnef unter www.meinbadhonnef.de

Die Videobotschaft von Bürgermeister Otto Neuhoff mit dem Titel „Jede Stimme zählt – gestalten Sie die Zukunft unserer Stadt mit!“ ist abrufbar unter:

https://www.youtube.com/shorts/BHZ0-i3hKhs

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Bau der Zisterne im Schmelztal beginnt

Die Feuerwehren aus Bad Honnef und Unkel, unterstützt von Bonn und Königswinter haben im September 2023 eine große Waldbrandübung durchgeführt.

Aufgrund zunehmend trockener und heißer Sommer steigt die Waldbrandgefahr deutschlandweit. Bereits jetzt ist die durch Waldbrände im Sommer 2025 zerstörte Waldfläche in Deutschland höher als sonst im Jahresmittel.

Daher hat die Verwaltung bereits im Herbst 2022 eine Studie in Auftrag gegeben, um die Löschwasserverfügbarkeit im Stadtwald zu erfassen. Dabei stellte sich heraus, dass insbesondere im zentralen Bereich des Stadtwaldes rund um die Schmelztalstraße (L144) eine Unterversorgung mit Löschwasser besteht.

In der Folge beschloss der Ausschuss für Ehrenamt, Feuerschutz, Rettungs- und Sicherheitswesen am 25. Oktober 2023, dass auf der Fläche des Parkplatzes Reisberg im Schmelztal eine unterirdische Löschwasserzisterne gebaut werden soll. Der Parkplatz liegt einerseits zentral in dem Gebiet, das nur unzureichend mit Löschwasser versorgt ist, andererseits stellt er auch den Kreuzungsbereich der Schmelztalstraße und des Stellwegs dar. Durch diese strategisch günstige Lage kann die Feuerwehr schnell Brandherde in alle Richtungen erreichen und gleichzeitig aus anderen Richtungen weiteres Löschwasser zum Nachfüllen der Zisterne heranschaffen. Nicht zu vernachlässigen ist außerdem, dass durch den Bau in einen Parkplatz das umliegende Flora-Fauna-Habitat (FFH-Gebiet) „Siebengebirge“ möglichst wenig beeinträchtigt wird.

Nach langen und gründlichen Planungs- und Genehmigungsprozessen ist es Anfang September endlich soweit: Der Bau der Zisterne beginnt. Stadtförster Georg Pieper ist sehr froh, dass es endlich losgeht: „Wenn wir so heiße und trockene Phasen im Sommer haben und man die Berichte über andere Waldbrände wie in der Gohrischheide verfolgt, schläft man als leidenschaftlicher Förster schlecht. Die Sorge, dass auch im Stadtwald ein Feuer ausbricht, ist dann immer groß.“ Auch Frank Brodeßer, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Bad Honnef, zeigt sich erleichtert: „Diese Zisterne wird uns die Brandbekämpfung im Ernstfall deutlich erleichtern.“ Schon seit mehreren Jahren übt der Wehrleiter zusammen mit seinen Feuerwehrfrauen und -männern den Ernstfall von Waldbränden.

Die Zisterne im Reisbergparkplatz wird ein Volumen von 200.000 Litern haben. Ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr kann in der Regel 3000 bis 4000 Liter Wasser mitführen, sodass über 50 Fahrzeugbefüllungen aus der Zisterne möglich sind. Gleichzeitig kann die Zisterne auch parallel wieder befüllt werden, wenn mehr Wasser benötigt wird und ein Pendelverkehr mit Tankwagen aufgebaut wird. Ebenso ist es möglich, das Löschwasser aus der Zisterne mit Pumpen direkt in ein ausgerolltes Schlauchsystem zu fördern, wenn der Brand in der Nähe der Zisterne ausbricht.

Um dieses große Zisternenvolumen zu erreichen, werden unter dem Parkplatz zwei Rohre mit einem Durchmesser von 2,5 Metern und einer Länge von über 20 Metern unterirdisch verbaut. Nach Abschluss der Arbeiten wird der Parkplatz wiederhergestellt und steht den Waldbesuchern weiterhin zur Verfügung. Während des Bauzeitraums wird der Parkplatz allerdings vollständig gesperrt, da die notwendige Baugrube den gesamten Parkplatz einnehmen wird. Zudem wird die Bushaltestelle „Reisberg“ so lange außer Betrieb gesetzt. Waldbesucher können alternativ die Bushaltestelle „Servatiushof“ nutzen, um den Stadtwald mit dem ÖPNV zu erreichen. Die Veranstaltung „Autofreies Schmelztal” fällt in diesem Jahr aufgrund der Baumaßnahmen aus Sicherheitsgründen aus.

Leider ist es aufgrund der ungünstigen Bodenbeschaffenheit unvermeidlich, die Schmelztalstraße für den Zeitraum der offenen Baugrube halbseitig zu sperren und den Verkehr mit einer Ampelanlage zu regeln. Laut einem Bodengutachten ist die Gefahr, dass die Böschung der Baugrube trotz Sicherungsmaßnahmen bei Überfahrung auf der nördlichen Straßenhälfte bricht und die Schmelztalstraße in die Baugrube abrutscht, zu groß. Eine Befahrung der Straße ist daher nur im Wechselverkehr auf der der Baugrube abgewandten Straßenseite möglich.

Nach aktuellem Planungsstand wird die Baumaßnahme von Anfang September bis Anfang November durchgeführt. Dabei ist von circa Mitte September bis Ende Oktober eine halbseitige Sperrung der L144 notwendig. Die Stadtverwaltung, das Planungsbüro und die beauftragte Tiefbaufirma stimmen derzeit noch die Termine ab. „Alle Beteiligten sind sich der Beeinträchtigungen bewusst und sehr bemüht, den Sperrzeitraum so kurz wie möglich zu halten”, versichert Carolin Böhm, Leiterin des Fachdienstes Umwelt und Stadtgrün. Gleichzeitig verweist sie aber auf die langfristigen Vorteile: „Mit dieser Zisterne kann die Feuerwehr unseren Stadtwald, der in vielerlei Hinsicht, insbesondere in den Bereichen Klimaschutz, Naturschutz und Erholung, von großer Bedeutung ist, noch besser schützen.“

Die genauen Termine der Bauzeiten teilt die Stadt nach finaler Abstimmung mit.

Nächstes Bilderbuchkino am 20. August

Stadt Bad Honnef

Stephanie Eichhorn macht mit Rabe Socke Lust aufs Lesen

Die Stadtbücherei lädt alle Kinder ab drei Jahren zu einem  Bilderbuchkino ein. Los geht es am Mittwoch, 20.08.2025 um 16:00 Uhr.

Diesmal erzählt Julia Olry die Geschichte vom Pups-Prinz. Prinz Emil hat Geburtstag und bekommt leider nur langweilige Geschenke. Doch dafür machen sich die Knallerbsen bemerkbar, die er zum Frühstück gegessen hat und er muss nun ganz gewaltig pupsen. Und was dann passiert, erfahren die Kinder am nächsten Mittwoch.

Der Eintritt ist frei! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bitte beachten: Die Stadtbücherei Bad Honnef ist jetzt in der Arboretum-Passage zu finden, Hauptstr. 63d+e.

Klimaspaziergänge geben praktische Impulse

Klimaanpassungsmanager Ilja Illert lädt an drei Abenden zu Klimaspaziergängen ein.

Überflutete Keller, vertrocknete Grünstreifen und drückende Sommerhitze – auch Bad Honnef spürt die Folgen des Klimawandels immer deutlicher. Viele Bürgerinnen und Bürger haben deshalb bereits Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel ergriffen und ihr Zuhause besser gegen extreme Wetterereignisse gewappnet.

„Auch diesen Sommer zeigt sich der Klimawandel in Bad Honnef deutlich“, erläutert Ilja Illert, Klimaanpassungsmanager der Stadt Bad Honnef. „Ohne den Klimawandel hätten wir in unserer Region durchschnittlich sechs Tage mit Temperaturen über 30 Grad Celsius pro Jahr. Diese sechs Tage haben wir für das Jahr 2025 bereits hinter uns – und der Sommer ist noch nicht vorbei. Extreme Hitzewellen wie Anfang Juli mit rund 38 °C werden künftig immer häufiger Teil unseres Sommers sein.“

Bei einem Klimaspaziergang durch die Stadt, der auf einem Konzept der Verbraucherzentrale NRW e.V. basiert, zeigt Ilja Illert konkrete Maßnahmen, mit denen sich die Stadt sowie Bürgerinnen und Bürger auf die Herausforderungen des Klimawandels einstellen. Anhand gelungener Beispiele erfahren die Teilnehmenden, wie sie ihr eigenes Haus oder Grundstück gegen Hitze und Starkregen schützen können. „Viele sehr gute Beispiele wurden von den Bürgerinnen und Bürgern selbst umgesetzt. Dazu zählen eine Dachbegrünung oder die Entsiegelung einer Einfahrt. Aber auch wir als Kommune setzen bereits zahlreiche Maßnahmen um.“

Insgesamt werden drei Klimaspaziergänge am frühen Abend angeboten:
•    Donnerstag, 21. August um 18 Uhr in der Innenstadt
•    Mittwoch, 3. September um 18 Uhr in Rhöndorf
•    Mittwoch, 17. September um 17.30 Uhr in Selhof

Die Touren dauern jeweils etwa 90 Minuten. Die Teilnahme ist kostenlos. Es können maximal 18 Personen teilnehmen. Mindestens fünf Personen müssen angemeldet sein, damit ein Termin stattfindet.

Weitere Informationen sowie die Anmeldung zu allen drei Veranstaltungen sind unter https://beteiligung.nrw.de/portal/badhonnef/beteiligung/themen zu finden. Ansprechpartner ist Ilja Illert, Telefon: 02224-184356.

Online-Beteiligung noch bis zum 17. August

Noch bis zum 17. August 2025 haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, eigene Erfahrungen mit den Folgen des Klimawandels, etwa durch Hitze oder Starkregen, zu schildern und Vorschläge zur Klimaanpassung einzureichen: https://beteiligung.nrw.de/portal/badhonnef/beteiligung/themen/1015375