Großer Andrang beim Klimaschutztag

Stadt Bad Honnef

Die Themenstände zu Klimaschutz, Energie, Mobilität, Klimaanpassung und Nachhaltigkeit stießen auf großes Interesse.

Nach zweijähriger Pause war die Wiederauflage des Klimaschutztags in Bad Honnef ein voller Erfolg. Über 500 Besucherinnen und Besucher strömten zum Kurhaus, um sich an den verschiedenen Themenständen umfassend über Klimaschutz, Energie, Mobilität, Klimaanpassung und Nachhaltigkeit zu informieren.

Mit von der Partie waren die Bad Honnef AG, die Ehrenamtsinitiative #WirfürsKlima, die Energieagentur Rhein-Sieg, das Netzwerk „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“, der Verkehrsverbund Rhein-Sieg, das Team des Thermografie-Projekts Climap sowie das Projektteam Mobilitätsknoten gemeinsam mit dem Planungsbüro Ulrich Hartung GmbH. Letzteres rief zur aktiven Mitgestaltung des neuen Bahnhofsvorplatzes auf.

Neben den vielfältigen Informationsangeboten luden Aktionen wie ein Mobilitätsquiz und ein Klimaspaziergang zum Mitmachen ein. Ein besonderes Highlight war der Abschlussvortrag von Robert Marc Lehmann. Der Meeresbiologe und Abenteurer referierte im voll besetzten Kurhaus über Tier-, Arten- und Umweltschutz und begeisterte die Teilnehmenden mit seinen eindrucksvollen Aufnahmen sowie seiner Botschaft.

„Der Klimaschutztag dient nicht nur der Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema, sondern verfolgt auch das Ziel, Klimaschutz als positive und motivierende Gemeinschaftsaufgabe erlebbar zu machen“, betonte der Erste Beigeordnete Holger Heuser.

Der Tag wurde von der Koordinationsstelle Klima- und Mobilitätsmanagement unter der Leitung von Klimaschutzmanager Swen Schmitz organisiert. Dieser zieht ein durchweg positives Fazit: „Der große Zuspruch zeigt, wie präsent das Thema Klimaschutz weiterhin ist. Wir nehmen viele Impulse, Zuversicht und Motivation mit, auch dank der mehrfach betonten Botschaft: ‚Die Welt ist es wert, um sie zu kämpfen.‘“

Der Klimaschutztag ist eine Maßnahme des integrierten Klimaschutzkonzepts der Stadt Bad Honnef, das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird.
Weitere Informationen zum Klimaschutz in Bad Honnef finden Interessierte online unter: https://klimaschutz.meinbadhonnef.de/

Robert Marc Lehmann, Meeresbiologe und Abenteurer, referierte im voll besetzten Kurhaus über Tier-, Arten- und Umweltschutz. (Quelle: Thomas Scheben)

Ilja Illert (Klimaanpassungsmanager), Marius Räbiger (Mobilitätsmanager) und Swen Schmitz (Klimaschutzmanager) freuen sich über die positive Resonanz beim diesjährigen Klimaschutztag.  (von links)

Standfestigkeitsprüfung von Grabmalen

Gerd Altmann/Pixabay

Zur Feststellung der Standfestigkeit der Grabmale auf den Friedhöfen der Stadt Bad Honnef führt die Firma Grabstein Inspektor GmbH Pascal Mähringer, Sachkundiger zertifizierter Grabanlagenprüfer (DENAK), ab dem 18.Oktober 2025 die erforderlichen Überprüfungen durch.

Durch Witterungseinflüsse und Materialzersetzung können Baustoffe, die zur Befestigung der Grabmale und Grabsteine bei deren Errichtung verwendet wurden, im Laufe der Jahre ihre Festigkeit verlieren. Hierdurch entsteht die Gefahr, dass die erforderliche Standfestigkeit der Grabmale nicht mehr gegeben ist.

Die Friedhofsverwaltung wird die Nutzungsberechtigten im Bedarfsfall informieren und zur Vermeidung von Unfällen darum bitten, Abhilfe zu schaffen.

Kinder wählen ihr Lieblingstier

Alexa/Pixabay

Während im Stimmbezirk 130 die Erwachsenen ihre Stimmen abgaben, stand für die jüngsten Besucherinnen und Besucher eine ganz besondere Wahl an: die Kinderwahl. Statt Parteien und Kandidatinnen oder Kandidaten ging es dabei um etwas viel Niedlicheres: die Wahl des Lieblingstiers.

Zur Auswahl standen fünf tierische Bekannte aus der Nachbarschaft: Hund, Pferd, Igel, Katze und Hase. Diese Tiere wurden bewusst ausgewählt, da sie den Kindern aus dem Bezirk vertraut sind und dort regelmäßig für Freude sorgen.

Mit großem Eifer beteiligten sich rund 30 Kinder an der Wahl und stimmten fleißig ab. Nach Auszählung aller Stimmen ergab sich folgendes Ergebnis:

 

Igel:       29,4 %
Hund:   23,5 %
Pferd:   17,6 %
Katze:   17,6 %
Hase:     11,7 %

 

Damit steht fest: Das Lieblingstier der Kinder im Stimmbezirk 130 ist der Igel!

Der kleine Stachelträger hat mit seinem Charme offensichtlich die Herzen der jungen Wählerinnen und Wähler erobert.

Die Stadt möchte dieses Ergebnis würdigen und plant, den Igel künftig auch im Rathaus sichtbar zu machen.

So zeigt die Kinderwahl einmal mehr: Demokratie kann nicht nur spannend, sondern auch richtig niedlich sein und manchmal hat sie sogar Stacheln.

Issa’s Bienenkorb:  Ausverkauf vom 10.10. bis 31.10.

Issa’s Bienenkorb bietet vom 10.10. bis 31.10. einen Ausverkauf. Es gibt bis zu 10 Prozent Rabatt auf ausgewählte Bienenhonigprodukte, zum Beispiel Kosmetik. In diesem Zeitraum ist der Stand auch dienstags auf dem Kirchplatz für Sie da.

Denkwerkstatt zu ganztägiger Bildung

Stadt Bad Honnef

Holger Heuser, Erster Beigeordneter der Stadt Bad Honnef, im Gespräch mit Sönke Grunwald, stellvertretende Leitung Theodor-Weinz-Grundschule

Wie kann die ganztägige Bildung an den Grundschulen in Bad Honnef nachhaltig gestärkt und zukunftsfähig gestaltet werden? Mit dieser Leitfrage kamen Vertreterinnen und Vertreter aller Bad Honnefer Grundschulen und ihrer Offenen Ganztagsschulen (OGS) sowie Fachkräfte und Träger zu einer ganztägigen Denkwerkstatt zusammen. Die Veranstaltung wurde von der Stadt Bad Honnef initiiert und von der Unternehmensberatung Brands for Good organisiert und moderiert.

Im Zentrum stand die Entwicklung gemeinsamer Strategien für Qualität und Vernetzung: Welche Strukturen sind notwendig, um Kindern ein verlässliches, förderndes und attraktives Bildungs- und Betreuungsangebot zu bieten? Wie können Schulen, OGS und Stadtverwaltung noch enger zusammenarbeiten, um den ab dem 1. August 2026 geltenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter aktiv zu gestalten?

In Workshops und Diskussionsrunden wurden Erfahrungen ausgetauscht, Bedarfe formuliert und erste konkrete Ansätze entwickelt. Dabei wurde deutlich, wie wichtig der Blick aus unterschiedlichen Perspektiven ist: Schulleitungen, Lehrkräfte, OGS-Teams und Verwaltung trugen gleichermaßen dazu bei, ein gemeinsames Verständnis von guter ganztägiger Bildung zu entwickeln. Das Ziel besteht in der Entwicklung eines gemeinsamen Qualitätsstandards, auf dessen Basis sich auch künftige Kosten besser kalkulieren und argumentieren lassen.

Frank Lose und Michael Hoppe von Brands for Good

„Mit der Denkwerkstatt haben wir einen wichtigen, langfristig angelegten Prozess angestoßen. Unser Ziel ist es, die Qualität im Offenen Ganztag zu sichern und weiterzuentwickeln, indem wir alle Beteiligten frühzeitig einbinden und gemeinsam Strategien erarbeiten. Das ist ein starkes Signal für die Zukunft unserer Schulen“, betonte Holger Heuser, Erster Beigeordneter der Stadt Bad Honnef. Er begleitete den Tag gemeinsam mit mehreren Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung. „Auch das Thema Raum und die nötigen baulichen Maßnahmen wurden besprochen. Hierzu muss man verstehen, dass es zwar einen aufwachsenden Rechtsanspruch geben wird, jedoch keine Finanzierung durch Bund oder Land für die Realisierung dieses Anspruchs vor Ort in unseren Schulen“, so Heuser mit Nachdruck.

Die Denkwerkstatt hat deutlich gemacht: Bad Honnef hat die Chance, durch enge Vernetzung und gemeinsame Qualitätsentwicklung zu einem Modell für gute ganztägige Bildung zu werden. Auf Basis der erarbeiteten Ergebnisse soll nun ein Qualitätszirkel gegründet werden. Weitere Schritte werden folgen, um die Betreuung und Förderung der Kinder kontinuierlich zu verbessern – getragen vom Willen, gemeinsam Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen.

Hille Staß, pädagogische Leitung Stadtjugendring, und Laura Solzbacher, Geschäftsführung Stadtjugendring (von links)

Wochenmarkt schon am 2. Oktober

Besucher schlendern über den Wochenmarkt auf dem Kirchplatz in Bad Honnef. Links sitzen Menschen an einem Café unter Bäumen, rechts bieten Händler regionale Bio-Produkte unter einem Zelt an.

Besucher schlendern über den Wochenmarkt auf dem Kirchplatz in Bad Honnef. Links sitzen Menschen an einem Café unter Bäumen, rechts bieten Händler regionale Bio-Produkte unter einem Zelt an.

Der Wochenmarkt findet ausnahmsweise am Donnerstag in der Zeit von 7 bis 13 Uhr statt.

Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass der Wochenmarkt aufgrund des bevorstehenden Feiertags am Freitag, dem 3. Oktober 2025, auf Donnerstag, den 2. Oktober 2025, vorverlegt wird.

Der Wochenmarkt findet wie gewohnt in der Zeit von 7 bis 13 Uhr auf dem Kirchplatz statt.

Weitere Auskünfte zum Wochenmarkt erteilt der Fachdienst Ordnung – Gewerbeangelegenheiten. Ansprechpartner ist Markus Bildstein. Er ist telefonisch unter 02224/184-154 sowie per E-Mail unter gewerbe@bad-honnef.de erreichbar.

100-jähriges Jubiläum der Stadtbahn

Stadt Bad Honnef

Bürgermeister Otto Neuhoff (vorne rechts) blickt auf die Eröffnung des Teilstreckenabschnitts der damaligen Siebengebirgsbahn vor 100 Jahren zurück.

Am 26. September jährt sich die Eröffnung des Teilstreckenabschnitts der damaligen Siebengebirgsbahn nach Bad Honnef zum hundertsten Mal. Aus diesem Anlass würdigten Bürgermeister Otto Neuhoff und Landrat Sebastian Schuster am vergangenen Freitag in einer Feierstunde in der ehemaligen Wartehalle und dem heutigen Restaurant Le Jardin an der Endhaltestelle, dieses bahnbrechende Ereignis gemeinsam mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung.

„Dieses Jubiläum steht für ein Jahrhundert erfolgreicher Mobilität, die unsere Stadt auf besondere Weise mit der Region verbindet.“ Mit diesen Worten begrüßte Bürgermeister Otto Neuhoff die geladenen Gäste. Die Anbindung Bad Honnefs im Jahr 1925 sei in der damaligen schwierigen Zeit eine „mutige Entscheidung“ gewesen, die nicht nur einen „riesigen Fortschritt“ für Bad Honnef, sondern auch einen „Booster für die Ökonomie“ bedeutet habe. Die Entscheidung, 100 Jahre später an derselben Stelle einen zukunftsweisenden Mobilitätsknoten zu planen, stehe ganz in der Tradition der Visionäre von damals. „Von Bildung und Infrastruktur hängt der Wohlstand unserer Region ab. Mit dem Mobilitätsknoten stellen wir die Weichen auf Zukunft, läuten die Verkehrswende ein, leisten einen Beitrag zum Klimaschutz und stärken den Standort Bad Honnef als Tagungs- und Erholungsort“, so Neuhoff.

In seiner Rückschau auf die Geschichte der Stadtbahn erinnerte Landrat Sebastian Schuster daran, dass diese ursprünglich zur touristischen Erschließung der Region gedacht war und somit eine wichtige Funktion für die Naherholung erfüllt hätte. „Die Erfolgsgeschichte der Stadtbahn zeigt eindrucksvoll, wie Verkehr, Stadtentwicklung und Lebensqualität zusammenhängen“, betonte er. Heute sei die Linie 66 mit rund 10.000 Fahrgästen pro Tag ein „unverzichtbarer Bestandteil des Nahverkehrs in der Region“.

Die Glückwünsche der Stadt Bonn überbrachte Gabi Mayer, Bürgermeisterin der Bundesstadt. Mit der Anbindung an die Bahnstrecke sei Bad Honnef das „Tor zur Region“ geworden, zum Siebengebirge, das bereits in den 1920er-Jahren ein beliebtes Ausflugsziel gewesen sei, sagte sie und fügte hinzu: „ÖPNV ist der Schlüssel für Klimaschutz und Lebensqualität der Menschen in der Region. Die Linie 66 ist die Lebensader, die Bonn mit der Umgebung verbindet.“

Die Fotografie stellt die bisher älteste bekannte Aufnahme der Endhaltestelle Honnef dar. Sie stammt aus dem Jahr 1932.

André Seppelt, Geschäftsführer der Elektrischen Bahnen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises (SSB), bezeichnete die Bahn als „Stück unserer Identität“. Sie sei weit mehr als nur ein Verkehrsmittel: „Die Bahn begleitet Menschen zur Schule oder zum ersten Date. Sie bringt Menschen zusammen, die miteinander ins Gespräch kommen.“ Er hob den Erlebnischarakter hervor, der durch die neuen Wagen mit mehr Sitzplätzen künftig noch gesteigert werde.

Mit Blick auf die geplante Verknüpfung verschiedener Verkehrsmittel zu einem Mobilitätsknoten innerhalb der nächsten zwei Jahre lobte Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer von go.Rheinland, die enge regionale Zusammenarbeit als „besondere Leistung“, die die multimodale und umweltverträgliche Mobilität in Bad Honnef maßgeblich vorantreibe.

Die umfassende Sanierung von Flächennetz, Stellwerken und Bahnhöfen thematisierte Kai Rossmann, Bahnhofsmanager der Deutschen Bahn für den Raum Köln/Bonn. Die DB werde viele Bahnhöfe modernisieren und sie kundenfreundlicher sowie zukunftsfähig gestalten. So werde der Bahnhof von Bad Honnef an einen zentralen Ort der Bad Honnefer Verkehrsinfrastruktur verlegt. „Hier entsteht ein Mobilitätsknoten ‚par excellence‘, ein Musterbeispiel zukunftsweisender Mobilität, der verschiedene Verkehrsträger an einem Ort bündelt“, erklärte Rossmann.

Günter Reder vom Team Mobilität der Bad Honnefer Ehrenamtsinitiative #WirfürsKlima stellte den Flyer „Ein Netz voller Möglichkeiten“ mit Plänen des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) für Alltag und Freizeit vor. „Wir möchten die Menschen in der Region dazu bewegen, das Angebot von Bus und Bahn besser kennenzulernen und häufiger zu nutzen“, sagte er.

Mit der Anbindung an die Siebengebirgsbahn, dem späteren Bau des Park-and-Ride-Parkplatzes in den frühen Sechzigerjahren, dem Bau des Zwischenhalts „Am Spitzenbach“ Anfang der 1990er-Jahre und der Ausstattung mit Hochbahnsteigen 1994 habe man schrittweise ein komfortables Alternativangebot für die Menschen in der Region geschaffen, so Neuhoff. „Damals wie heute kommt es darauf an, die Bürgerinnen und Bürger zum Umstieg zu bewegen, damit sie das vielfältige Angebot klimafreundlicher Mobilität auch annehmen“, appellierte er.

Während der Feierstunde lud die Präsentation von Stadtarchivar Dr. Jens Kremb dazu ein, sich anhand historischer Aufnahmen und Dokumente auf eine Zeitreise durch ein Jahrhundert Bahnromantik zu begeben.

Die Präsentation ist online abrufbar unter: https://meinbadhonnef.de/aus-dem-archiv-von-der-siebengebirgsbahn-zur-stadtbahn-100-jahre-haltestelle-bad-honnef/