Neues Gemälde für das Stadtarchiv Bad Honnef

Bad Honnef. Das Gemälde „Jahreszeiten“ hat einen neuen Besitzer. Stadtarchivar Dr. Jens Kremb konnte das Bild stellvertretend für das Stadtarchiv der Stadt Bad Honnef entgegennehmen. Die Künstlerin, die nur mit ihrem Synonym MD genannt werden möchte, hatte ihre rund 30 Gemälde unter dem Titel „Transformation“ vom 3. bis 24. November 2024 im Kunstraum Bad Honnef präsentiert.

Vor zwei Jahren war die Künstlerin vor dem Krieg aus der Ukraine geflohen. Schon in ihrer Heimat betätigte sie sich künstlerisch, und seitdem sie in Bad Honnef lebt, widmet sie sich vermehrt der Malerei, auch um ihre Gefühle und Emotionen auszudrücken. Trotz des frühen Stadiums ihrer Künstlerkarriere kann MD bereits auch international überzeugen, und belegte für Deutschland beim Wettbewerb „Golden Time Talent“ in London im Juli 2024 den dritten Platz.

Mit der Überreichung des Gemäldes zählt die Künstlerin nun zu einem lokalen Künstlerkreis: Viele Künstler, die in der städtischen Gemäldesammlung vertreten sind und in Honnef tätig waren, haben Mitte des 20. Jahrhunderts ähnliche Erfahrungen wie MD gemacht, deren Geschichte jetzt auch Teil der städtischen Gemäldesammlung und der Stadtgeschichte ist.

„Kinder im Blick“ – Elternkurs startet am 15. Januar 2025

Wie gelingt Vätern und Müttern nach der Trennung eine gute Elternschaft? Wie können Eltern ihre Kinder in dieser Zeit altersgerecht begleiten und dabei auch noch gut für sich selbst sorgen? Nur einige Fragen, die im Elternkurs „Kinder im Blick“ der gemeinsamen Familien- und Erziehungsberatungsstelle der Städte Bad Honnef und Königswinter (FEB), beantwortet werden.

Eine Trennung ist für alle Eltern eine enorme persönliche Belastung und nicht einfach zu bewältigen. Trennung geht in der Regel einher mit existentiellen Sorgen und Fragen, emotionalem Stress und ist für alle Beteiligten sehr belastend. Zusätzliche Herausforderung ist es für Eltern, in dieser Phase ebenfalls die Bedürfnisse ihrer Kinder im Blick zu behalten. Wie dies Müttern und Vätern bestmöglich gelingen kann, erfahren sie in dem Elternkurs „Kinder im Blick“, den die FEB für getrenntlebende Eltern aus dem Siebengebirge anbietet.

Schwerpunkte des Kurses sind: Wie kann ich die Beziehung zu meinem Kind positiv gestalten und seine Entwicklung fördern? Was kann ich in meiner Trennungssituation persönlich tun, um Stress zu vermeiden und abzubauen?

Wie kann ich den Kontakt und die Kommunikation zum anderen Elternteil im Sinne meines Kindes gestalten?

Der Kurs findet an 7 Abenden statt und bietet Eltern eine praxisnahe Unterstützung für die Bewältigung ihrer Trennungssituation, insbesondere mit Blick auf ihre Kinder

Darüber hinaus erleben Eltern den Austausch mit Gruppenteilnehmerinnen und -teilnehmern in einer vergleichbaren Lebenssituation als eine wertvolle Erfahrung und Ressource.

Der Flyer zum Kurs ist hier abrufbar – PDF.

Elternkurs „Kinder im Blick“
Kursstart: Mittwoch, 15. Januar 2025, 7 Termine, jeweils mittwochs von 17:30 bis 20:30 Uhr, interkommunale Familien- und Erziehungsberatungsstelle der Städte Bad Honnef und Königswinter, Schützenstraße 4, 53639 Königswinter.

Die Teilnehmer:innenzahl ist begrenzt, eine Anmeldung daher erforderlich. Per E-Mail an: feb@koenigswinter.de oder telefonisch: 02223 298 663 60.

Rückfragen zum Elternkurs beantwortet Ihnen der Leiter der FEB, Jürgen Scheidle, unter 02223 298 663 60.

 

Haupt- und Finanzausschuss hat beschlossen: Stadt übernimmt Sanierungskosten für Dach Diacor-Kita „Unterm Regenbogen“

Die Stadt Bad Honnef übernimmt Sanierungskosten in Höhe von 550.000 Euro für das Dach der Diacor-Kita „Unterm Regenbogen“, damit der Regelbetrieb zum August 2025 wieder aufgenommen werden kann. Elternbeiträge werden bis 31.07.2025 an den Interimsbetrieb angepasst

Der Plan zur Rückkehr in den Normalbetrieb für die Kindertagesstätte Unterm Regenbogen steht nun fest: die Dachkonstruktion soll repariert werden und das Gebäude zum 1. August 2025 wieder uneingeschränkt zur Verfügung stehen.

Die hierfür notwendigen Beschlüsse hat der Haupt- und Finanzausschuss des Rates am Donnerstagabend einstimmig gefasst, nachdem die Kita-Trägerin Diacor Gesellschaft für diakonische Aufgaben mbH und die Stadt Bad Honnef zuletzt am 19. November über die Optionen zur Rückkehr in den Normalbetrieb verhandelt hatten.

Dabei wurde die Stadt erstmalig informiert, dass die Wiederaufnahme des Regelbetriebs durch eine Tragwerkssanierung bereits zum 01. August 2025 möglich ist. Die Verwaltung ist nun ermächtigt, mit der Trägerin eine vertragliche Lösung zur Übernahme der Sanierungskosten zu vereinbaren und hierfür eine Förderung beim Landschaftsverband Rheinland zu beantragen.

Im Raum stehen Sanierungskosten von rund 550.000 Euro – Kosten, die die Trägerin allein nicht hätte stemmen können, fasst Bürgermeister Otto Neuhoff die intensiven Gespräche mit Diacor zusammen. Auch eine vielfach diskutierte Container-Lösung an einem anderen Standort war keine echte Option mehr: allein die Einrichtungskosten einer vorübergehenden Unterbringung in Containern hätten rund 500.000 Euro betragen, zuzüglich Betriebskosten von etwa 15.000 Euro monatlich und zuzüglich der weiterhin notwendigen Kosten der Sanierung des Bestandsgebäudes.

„Eine derartige Situation hatten wir in Bad Honnef bislang nicht“, stellt Bürgermeister Otto Neuhoff klar: „Die Stadtverwaltung und der Rat wissen, wie belastend die aktuelle Situation für berufstätige Eltern und deren Kinder ist, aber auch, wie wichtig das Angebot von ausreichenden, zuverlässigen und hochwertigen Angeboten der Kinderbetreuung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist.“

Für die Stadt Bad Honnef bedeutet dies ungeplante Mehrausgaben im kommenden Haushaltsjahr von rund 550.000 Euro. Hierzu sollen Landesfördermittel aus der „Investitionsrichtlinie Kindertagesbetreuung NRW“ beim Landschaftsverband Rheinland in Höhe von bis zu 385.000 Euro (70 Prozent) beantragt werden, sodass der städtische Eigenanteil – eine Bewilligung der Förderung vorausgesetzt – rund 165.000 Euro betragen würde. Sollte die Förderung versagt werden, müsste die Stadt die gesamten Sanierungskosten für die Kita tragen.

Zur Entlastung der Eltern hat der Ausschuss zudem den anteiligen Verzicht auf Elternbeiträge für den erwarteten Interimszeitraum von Oktober 2024 bis Juli 2025 beschlossen. Die Reduzierung orientiert sich an der bestehenden Deckungslücke im Interimsbetrieb, gemessen an den jeweiligen Buchungszeiten der betroffenen Familien für die Betreuung der Kinder im laufenden Kindergartenjahr.

 

 

 

 

 

 

 

Förderprogramm Innenstadt: am 30. November eröffnet mit Amiras Nähwerkstatt in der Hauptstraße 65 eine weitere Neuansiedlung

Wirtschaftsförderin Miriam Brackelsberg und Amira Itani freuen sich über die erfolgreiche Nutzung des Förderprogramm “Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren”.

Die nunmehr vierte von sechs möglichen geförderten Neuansiedlungen ist unter Dach und Fach: am 30. November wird Amiras Nähwerkstatt von Amira Itani in der Hauptstraße 65 in den Räumen eines früheren Blumenstudios eröffnen. „Damit sind auf dem Weg vom Leerstand zum Vollstand einen Schritt weitergekommen“, resümiert Miriam Brackelsberg, Leiterin der Wirtschaftsförderung: „Und weitere Interessenten für eine geförderte Neuansiedlung stehe bereits in den Startlöchern.“

Amira Itani ist seit 2013 selbstständige Schneiderin. Seit 2017 wirkt sie am Aufbau und der Weiterentwicklung der „Nähwerkstatt Köln“ mit. Im Familienzentrum der Villa Kunterbunt Bad Honnef bietet sie seit 2013 fortlaufende Nähkurse an. Mit „Amiras Nähwerkstatt“ wird in die Hauptstraße 65 ein Konzept mit umfangreichem Sortiment an Stoffen, Nähzubehör und handgemachten Produkten einziehen. Zudem sind fortlaufende Nähkurse für Kinder und Erwachsene geplant. Auch die Möglichkeit, Kindergeburtstage, Baby-Partys und Junggesellinnenabschiede auszurichten sowie an Projekttagen für Schulklassen und Jugendgruppen teilzunehmen, sind Teil ihres Konzepts. „Am 30. November legen wir los. Ich freue mich auf jeden Besucher, der sich ab 10 Uhr bis open end zur großen Eröffnung bei uns einfindet,“ so Itani.

Unterstützung bei der Neuansiedlung erhält die Schneiderin durch die Stadt Bad Honnef und das Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren“ des Landes Nordrhein-Westfalen. Durch die Förderung fließen bis Ende 2026 rund 415.000,- € in die Steigerung der Aufenthaltsqualität der Bad Honnefer Innenstadt. „Ich freue mich sehr, dass meine Bewerbung für das Förderprogramm überzeugen konnte und mir jetzt beim Start des Geschäfts unter die Arme gegriffen wird,“ so Amira Itani. Auch viele Freunde und Bekannte stehen ihr zur Seite und helfen zum Beispiel bei der Renovierung. Der Elektro-Fachbetrieb Jäger-Nemitz aus Bad Honnef schenkt zur Unterstützung die Elektroarbeiten. Für das Marketing ist das Unternehmen „Hazel“ von Bianca Wengenroth aus Bad Honnef verantwortlich. Informationen zur Neuansiedlung gibt es auch unter www.amiras-naehkurse.de

Bei Schnee und Glätte: Winterdienst des Bau- und Betriebshof bereitet sich auf erste Einsätze vor

Bad Honnef. Die Wetterdienste haben für die kommenden Tage die ersten Vorboten des Winters vorausgesagt. Im Bau- und Betriebshof der Stadt Bad Honnef, der mit Räum- und Streufahrzeugen ausgestattet ist und bei Bedarf auch Handkolonnen einsetzt, ist man auf den Winterdienst vorbereitet. Welche Straße zuerst geräumt oder gestreut wird, bestimmt eine Prioritätenliste: je frequentierter und wichtiger die Straße ist, desto schneller und häufiger wird sie geräumt.

Dass die städtischen Fahrzeuge auf einigen großen und eventuell glatten Straßen kein Streugut verteilen, liegt an klar geregelten Zuständigkeiten, erklärt Philip da Silva Artmann, Fachdienstleiter des städtischen Bau- und Betriebshofs: „Die Schmelztalstraße (L144), die Aegienberger Straße von Rottbitze nach Oberpleis (L143), Teile der Menzenberger Straße, der Linzer Straße, der Hauptstraße, der Mülheimer Straße, die Bundesstraße 42 und andere wichtige Verkehrsadern der Stadt werden durch den Landesbetrieb Straßen.NRW unterhalten, geräumt und gestreut.“

Auch für private Grundstückszufahrten, Bürgersteige oder Parkplätze von Einzelhändlern ist der städtische Bau- und Betriebshof nicht zuständig, betont der Fachdienstleiter.

Durch die Straßenreinigungssatzung der Stadt Bad Honnef ist in § 4 geregelt:

(1) Die Gehwege sind in einer für den Fußgängerverkehr erforderlichen Breite von Schnee freizuhalten; Hydranten und Wasserleitungsschieber sind von Schnee und Eis zu befreien. Ist ein Gehweg nicht vorhanden, erstreckt sich der Winterdienst auf einen Streifen von 1,50 m längs der Grundstücksgrenze.

(2) Auf Gehwegen ist bei Eis- und Schneeglätte durch Einsatz von abstumpfenden Mitteln zu streuen, wobei die Verwendung von Salz oder sonstigen auftauenden Stoffen grundsätzlich verboten ist; ihre Verwendung ist nur erlaubt

a) in besonderen klimatischen Ausnahmefällen (z. B. Eisregen), in denen durch Einsatz von abstumpfenden Mitteln keine hinreichende Streuwirkung zu erzielen ist,

b) an gefährlichen Stellen an Gehwegen, wie z. B. Treppen, Rampen, Brückenauf- oder -abgängen, starkem Gefälle, bzw. Steigungsstrecken oder ähnlichen Gehwegabschnitten. Baumscheiben und begrünte Flächen dürfen nicht mit Salz oder
sonstigen auftauenden Materialien bestreut, salzhaltige oder sonstige auftauende Mittel enthaltender Schnee darf auf ihnen nicht gelagert werden.

(3) In der Zeit von 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte sind unverzüglich nach Beendigung des Schneefalles bzw. nach dem Entstehen der Glätte zu beseitigen. Nach 20:00 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte sind
werktags bis 7:00 Uhr, sonn- und feiertags bis 9:00 Uhr des folgenden Tages zu beseitigen.

(4) An Haltestellen für öffentliche Verkehrsmittel oder Schulbusse müssen die Gehwege so von Schnee freigehalten und bei Glätte bestreut werden, dass ein möglichst gefahrloser Zu- und Abgang gewährleistet ist.

(5) Der Schnee ist auf dem an die Fahrbahn grenzenden Teil des Gehweges oder – wo dies nicht möglich ist – auf dem Fahrbahnrand so zu lagern, dass der Fahr- und Fußgängerverkehr nicht mehr als unvermeidbar gefährdet oder behindert wird. Die Einläufe in Entwässerungsanlagen, die Hydranten sowie andere Schalt- und Absperrvorrichtungen für öffentliche Versorgungsleitungen sind von Eis- und Schneeablagerungen freizuhalten. Schnee und Eis von Grundstücken dürfen nicht auf den Gehweg und die Fahrbahn geschafft werden.

Erfolgreiche Teilnahme am ZWK-Demografiedialog

Berlin. Anfang November war die Stadt Bad Honnef als eine von 40 Kommunen beim „ZWK-Demografiedialog – eine Bilanz für die Zukunft“ in Berlin vertreten. Holger Heuser, Erster Beigeordneter der Stadt, nahm die Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme Bad Honnefs am Modellprojekt „Zukunftswerkstatt Kommunen – Attraktiv im Wandel“ (ZWK) entgegen. Das vierjährige Projekt, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, unserer Stadt die Chance, verschiedene demografische Herausforderungen aufzugreifen und innovative Lösungsansätze zu entwickeln.

Im Rahmen des Modellprojekts hat Bad Honnef mehrere bedeutende Initiativen gestartet, die nicht nur auf aktuelle Herausforderungen eingehen, sondern auch die Stadt für die Zukunft stärken sollen. Zu den Projekten gehört die Initiative „Gemeinsam statt einsam“, die das Ziel verfolgt, soziale Isolation insbesondere unter älteren Menschen zu verringern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Dieses Projekt setzt auf Gemeinschaft und die Unterstützung ehrenamtlicher Helfer, um Menschen, die isoliert leben, neue soziale Kontakte und damit mehr Lebensqualität zu ermöglichen.

Ein weiteres interessantes Projekt ist die Entwicklung des Geländes der ehemaligen Konrad-Adenauer-Schule (KASCH) zu einer generationenübergreifenden Begegnungsstätte. In Kooperation mit der Alanus Hochschule Alfter wurden Konzepte erarbeitet, die den Ort für vielfältige Nutzungen öffnen und Menschen aller Altersgruppen anspricht. Jugendliche aus Bad Honnef wurden gezielt in den Planungsprozess eingebunden und konnten in Workshops und Diskussionsrunden ihre Ideen und Perspektiven zur zukünftigen Gestaltung einbringen. Das Ziel ist es, das KASCH-Areal zu einem lebendigen Quartier zu entwickeln, das Räume für Begegnungen, kulturelle Veranstaltungen, Freizeitangebote und gemeinschaftliche Aktivitäten bietet und vorhandene Angebote wie die Musik- oder Volkshochschule sichert.

Aus der ZWK kam auch der Anstoß zu einer Kooperation mit der Fliedner Hochschule Düsseldorf, mit der die Stadt an einer umfassenden Bestandsaufnahme und Bedarfsermittlung zu niederschwelligen sozialen Angeboten arbeitet. Dieses Projekt zielt darauf ab, den Bedarf in Bad Honnef für neue, leicht zugängliche Unterstützungsangebote zu ermitteln. Der Gedanke dahinter ist die Entwicklung einer „Frühen Hilfe“ im Sinne einer stärkeren Prävention, um rechtzeitig auf die Bedürfnisse vulnerabler Bevölkerungsgruppen einzugehen und spätere Belastungen oder sozialen Ausschluss zu vermeiden. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen als Grundlage, um gezielt neue Angebote in Bad Honnef zu entwickeln und somit die Lebensqualität in Bad Honnef zu stärken.

Der ZWK-Demografiedialog bot den Teilnehmern aus Bad Honnef eine wertvolle Plattform, um sich mit anderen Kommunen, Wissenschaftlern und Experten auszutauschen. Im Rahmen dieser bundesweiten Initiative, an der insgesamt 40 Kommunen beteiligt waren, standen gute Praxisbeispiele und Erfahrungen aus anderen Modellkommunen ebenso im Fokus wie der Dialog zu Herausforderungen und möglichen zukünftigen Kooperationen. Ab 2025 wird das neue Förderprogramm „Zukunftsraum kommunale Demografiegestaltung“ (ZkD), koordiniert durch das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V., hieran anschließen und das Netzwerk bundesweit erweitern. „Bad Honnef wird Teil dieses Netzwerks sein und sich weiterhin engagiert einbringen. Die erfolgreichen Strategien und Best-Practice-Beispiele, die Bad Honnef gemeinsam mit anderen Kommunen entwickelt hat, werden dazu beitragen, innovative Lösungen für die demografischen Herausforderungen der Zukunft voranzutreiben“, kündigt Heuser an.

Info-Broschüre „Queer*Einstieg“ veröffentlicht

Cover der Broschüre „Queer*Einstieg“ des Arbeitskreis Queer Rhein-Sieg.

Rhein-Sieg-Kreis. Im Rahmen des Fachtages „Queere Lebenswelten und Gesundheit“, welchen das Kreisgesundheitsamt Siegburg in Kooperation mit dem Arbeitskreis Queer Rhein-Sieg am 12. November 2024 im Kreishaus Siegburg veranstaltet hat, wurde die Broschüre „Queer*Einstieg – Deine Orientierungshilfe für den Rhein-Sieg-Kreis, Bonn & Köln“ den rund 130 Teilnehmenden vorgestellt und erstmals veröffentlicht. Diese Broschüre fasst Anlaufstellen für queere Menschen in der besagten Region zusammen und informiert kurz über die Kontaktmöglichkeiten, Zielgruppen, Angebotsform (Beratung, Fortbildung, Gruppenangebot, Veranstaltungen) sowie Leistungen der jeweiligen Unterstützungsangebote. Somit soll diese Broschüre dem Namen entsprechend queeren Menschen, ihren Angehörigen und Fachkräften die Suche nach passenden Angeboten erleichtern.

Der Arbeitskreis Queer Rhein-Sieg, Herausgeber der Broschüre, wurde im Frühjahr 2023 auf Initiative von Jana Bielig, Sozialarbeiterin und Systemische Beraterin der Anlauf- und Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch, Misshandlung und Vernachlässigung (Kinderschutzbund Sankt Augustin) sowie Monja Rader, Fachberatung Jugendförderung der Stadt Bad Honnef, gegründet. Mittlerweile umfasst er Fachkräfte verschiedener Institutionen aus dem Rhein-Sieg-Kreis, die über eine besondere Expertise im Bereich der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt verfügen. Zu diesen Einrichtungen gehören neben dem Kinderschutzbund Sankt Augustin und der Stadt Bad Honnef u.a. die Check it-Beratungsstelle in Troisdorf, das H4Q in Sankt Augustin, das Frauenzentrum Bad Honnef sowie SCHLAU Rhein-Sieg.

Ziel des Arbeitskreises ist es, Fachkräfte für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt zu sensibilisieren und (mehr) Sichtbarkeit für die Belange von queeren Menschen zu schaffen.

Der Druck der Broschüre wurde durch die RheinEnergie-Stiftung sowie die Stadt Bad Honnef gefördert und ermöglicht.

Die Broschüre „Queer*Einstieg“ ist auch online abrufbar unter: https://check-it.nrw/de/material/queereinstieg

Für weitere Informationen und bei Interesse an Druckexemplaren der Broschüre wenden Sie sich bitte an:

Monja Rader
Fachberatung Jugendförderung
Rathausplatz 1
53604 Bad Honnef
Telefon: 02224 184 161
E-Mail: monja.rader@bad-honnef.de

QR-Code zur Online-Version der Broschüre

Löwenburgschule gestaltet Weihnachtsgrüße der Stadt Bad Honnef

Bad Honnef. Die Weihnachtsgrüße des Bürgermeisters kommen in diesem Jahr in einem besonderen Format: Erstmals wurde die Grußkarte im Rahmen eines Wettbewerbs von Schülerinnen und Schülern der Klasse 3c der Löwenburggrundschule gestaltet. Statt vorweihnachtlicher Motive oder einem Foto aus dem Stadtgebiet zieren nun zwei gemalte Motive die Vor- und Rückseite der Karte, die im Dezember verschickt wird, erklärt Bürgermeister Otto Neuhoff: „Die Auswahl der Motive ist meinem Ersten Beigeordneten Holger Heuser und mir als Jury schwergefallen. Daher werden wir die beiden ausgewählten und alle weiteren Motive in der Vorweihnachtszeit im Foyer des Rathauses der Öffentlichkeit zeigen.“ Seinen Dank für die Unterstützung brachte Bürgermeister Otto Neuhoff persönlich zur Löwenburgschule: Neben Gummibärchen gab es einen Gutschein über 50 Euro für ein Eiscafé in der Nähe.

Klasse 3c der Löwenburgschule gestaltete die Motive für die Weihnachtsgrußkarte 2024.

Gedenken zum Volkstrauertag am 16. und 17.11.2024 in Bad Honnef

In Gedenken an die Verstorbenen und Gefallenen der Weltkriege

Bad Honnef. Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen des Volkstrauertags. Auch in diesem Jahr wurde wieder der Verstorbenen und Gefallenen der Weltkriege gedacht. Den Auftakt machte die Kranzniederlegung an der Gedenkstele auf dem Jüdischen Friedhof am Samstag. Bürgermeister Otto Neuhoff zitierte hier das Gedicht „Überfahrt” von Mascha Kaléko.

 Anschließend fand die Gedenkstunde auf dem Ehrenteil des Neuen Friedhofs in Bad Honnef an der Linzer Straße statt. Unter Beteiligung vieler Vereine gedachten Otto Neuhoff und Monsignore Robert Krawiec der Gefallenen der Weltkriege.

Später wurde der Verstorbenen und Gefallenen des Rheinischen Fußartillerieregiments Nr. 8 am Löwendenkmal an der Alexander von Humboldt-Straße gedacht.

Auch am Sonntag stand der Volkstrauertag im Fokus. In Aegidienberg fand das Gedenken mit Beteiligung des Kirchenchores ausnahmeweise in der katholischen Kirche aufgrund des anhaltenden Regens statt. Die stellvertretende Bürgermeisterin Katja Kramer-Dißmann und Kaplan Stefano DaRin Zanco hielten die Ansprachen.

Über 100 Jahre ist der Volkstrauertag alt. Das erste Mal wurde dieser Feiertag auf den 5. März 1922 datiert. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gründete ihn zum Gedenken an die Toten des Ersten Weltkrieges. Dieser Tag galt und gilt auch heute noch als Zeichen der Solidarität. Dieser Tag bringt die Menschen zusammen, die um Gefallene trauern und diejenigen, die keinen Verlust erlitten haben.

Die erste offizielle Feierstunde fand 1922 im Deutschen Reichstag in Berlin statt. Der damalige Reichstagspräsident und SPD-Abgeordnete Paul Löbe hielt eine im In- und Ausland viel beachtete Rede, denn er stellte einer Gegenwart voller Feindseligkeiten den Gedanken an Versöhnung und Verständigung gegenüber: „Leiden zu lindern, Wunden zu heilen, aber auch Tote zu ehren, Verlorene zu beklagen, bedeutet Abkehr vom Hass, bedeutet Hinkehr zur Liebe, und unsere Welt hat die Liebe not…“