Zweiter Bauabschnitt „Am Honnefer Graben” ab 4.9.

Tom/Pixabay.com

Die Straße „Am Honnefer Graben” bleibt noch bis Mittwoch, 15. Oktober, gesperrt. Grund hierfür ist die Sanierung der Stromleitung.

Der erste Bauabschnitt zwischen Linzer Straße und Limbicher Weg verlängert sich bis Mittwoch, 3. September:

 

Der zweite Bauabschnitt zwischen Limbicher Weg und Hagerhof (Reiterhof) beginnt erst am Donnerstag, 4. September.

Glasfasernetz: Ausbauquote erreicht

Alexander Fox/Pixabay

Viele Bürgerinnen und Bürger in Aegidienberg und Retscheid, Bad Honnef und Selhof, Rottbitze und Himberg haben sich für den Anschluss an das Glasfasernetz und damit für die Zukunftstechnologie entschieden.

„Es hat sich gelohnt, in die Verlängerung zu gehen. Viele Bürgerinnen und Bürger haben diese zweite Chance genutzt. Mit Erreichen der Ausbauquote sind wir einen wichtigen Schritt in Richtung Ausbau des Netzes in Bad Honnef gegangen. Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit der Kommune und der entsprechend hohen Anzahl der bislang bei uns eingegangenen Verträge möchten wir das Glasfaser-Projekt sehr gerne realisieren“, sagt Serpil Durmaz, Projektleiterin FTTH bei Deutsche Glasfaser.

„Begleitend zur Wirtschaftlichkeitsprüfung starten wir die Verhandlung mit möglichen Baupartnern und prüfen im Detail, wie wir den Netzausbau unter den aktuellen Marktbedingungen realisieren können“, so Serpil Durmaz weiter.
Nach einer umfassenden Detailprüfung der Umsetzbarkeit des Netzausbaus in Bad Honnef, insbesondere der Baukosten und Baukapazitäten, wird Deutsche Glasfaser die nächsten Schritte im geplanten Ausbauprozess bekannt geben können. Dazu werden dann auch alle Kundinnen und Kunden entsprechend informiert.

Spätentschlossene Bürgerinnen und Bürger vor Ort haben während der laufenden Prüfungsphase weiterhin die Chance, von vergünstigten Konditionen zu profitieren und Ausbaukosten in Höhe von 1.500 Euro einzusparen.

Zusätzlich stehen folgende Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung:
Es können individuelle Beratungstermine in den eigenen vier Wänden unter der Telefonnummer 02861 8133269 vereinbart werden.

Alle Informationen über Deutsche Glasfaser und die buchbaren Produkte sind online unter www.deutsche-glasfaser.de/bad-honnef verfügbar.

Stadtradeln geht in die nächste Runde

Stadt Bad Honnef

Vom 10. bis 30. September 2025 beteiligt sich die Stadt Bad Honnef wieder an der internationalen Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnis. Ziel ist es, möglichst viele Radkilometer zu sammeln und damit ein Zeichen für Klimaschutz und nachhaltige Mobilität zu setzen. Mitmachen können alle, die in Bad Honnef wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder Mitglied in einem Verein sind.

Bürgermeister Otto Neuhoff, selbst leidenschaftlicher Radfahrer, betont: „Beim Wettbewerb STADTRADELN geht es um Freude am Radfahren und darum, möglichst viele Menschen zum Umstieg aufs Fahrrad im Alltag zu motivieren. Jeder Kilometer verbessert die eigene Gesundheit und trägt zum Klimaschutz bei.“

Mitmachen ist einfach

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer kann ein Team gründen, einer bestehenden Gruppe beitreten oder als Einzelperson radeln. Parallel läuft das Schulradeln: Schülerinnen und Schüler der Grund- und weiterführenden Schulen treten vom 10. bis 30. September für ihre Klassen oder Schulen an. Gesucht wird die fahrradaktivste Schule. Auch Eltern und Lehrkräfte dürfen Kilometer beisteuern, denn: Jeder gefahrene Kilometer zählt, ob auf dem Schulweg oder in der Freizeit. Am unkompliziertesten ist die Teilnahme über die Stadtradeln-App, die kostenlos in den App-Stores erhältlich ist und die Kilometer automatisch erfasst. Für die Sieger winken attraktive Preise.

ADFC Bonn/Rhein-Sieg unterstützt das STADTRADELN
Während des Aktionszeitraums ist die Teilnahme an allen Tagestouren des ADFC Bonn/Rhein-Sieg kostenlos. Das attraktive Tourenprogramm bietet zusätzliche Anreize, gemeinsam aktiv zu werden.
Hier finden Sie Infos zum attraktiven Tourenprogramm:

https://touren-termine.adfc.de/

Anmeldung
Interessierte können sich ab sofort registrieren unter: www.stadtradeln.de/bad-honnef

Aus dem Archiv – Ansichten von St. Josef

Pünktlich zum 125jährigen Jubiläum der Gesamtschule St. Josef erreichte das Stadtarchiv Bad Honnef eine kleine Sammlung von historischen Ansichtskarten des Schulgebäudes von St. Josef. Die Zusendung kam überraschend von privat aus dem Ort Kesternich bei Simmerath, der rund 100 Kilometer von Bad Honnef entfernt im Städtekreis Aachen liegt. Bei der kleinen Sammlung von insgesamt 11 Ansichtskarten handelt es sich um ungelaufene Ansichtskarten. Acht Stück stammen von dem Kunst- und Landschaftsfotografen Hermann Hubert Wilhelm Gross (1853-1943) aus Bonn.

Ansicht von St. Josef von der Bismarckstraße aus

Über den Fotografen Hermann Gross ist bisher wenig geschrieben worden. Sein Lebensweg kann jedoch relativ gut nachvollzogen werden. So war Gross ursprünglich Schneidermeister und trat erst ab 1904 als Fotograf in Erscheinung. Die Qualität seiner Fotografien wurde früh erkannt, und er erhielt Auszeichnungen und wurde für öffentliche Aufträge engagiert.[1]

Ansicht der ehemaligen Villa Thelen, die auch Teil von St. Josef ist

Ein solcher Auftrag wird auch die Fotodokumentation von St. Josef gewesen sein. So zeigen die Aufnahmen das Schulgebäude von außen, die Gartenanlage, als auch Innenansichten, wie das Treppenhaus, den Speise-, und den Studiensaal, und die Kapelle. Diese Ansichten geben einen seltenen Einblick in die längst vergangene Zeit von St. Josef. Die Anschriftseiten der Ansichtskarten sind mit der Bezeichnung „Pensionat, Lyzeum und Frauenschule“ versehen. Das macht eine zeitliche Einordung zwischen 1917 und 1939, als die Mädchenschule von den Nationalsozialisten geschlossen wurde, möglich.

Blick in den Garten von St. Josef

Detailansicht des Gartens von St. Josef

Blick in das Treppenhaus von St. Josef

Blick in den Speisesaal von St. Josef

Der Studiensaal von St. Josef

Innenansicht der Kapelle von St. Josef

Drei weitere Fotografien aus dem kleinen Konvolut, die ebenfalls als Ansichtskarten gestaltet sind, weisen auf der Anschriftseite eine handschriftliche Datierung 1918/ 19 auf. Diese drei Ansichtskarten unterscheiden sich aber in Qualität und Gestaltung von denen von Gross, sodass es nicht klar ist, ob diese Fotografien auch von ihm stammen könnten.

Zu sehen sind ein Gruppenbild von Schülerinnen im Hofbereich von St. Josef, sowie eine Ansicht eines Flurs und ein Einblick in den Schlafsaal.

Gruppenbild mit Schülerinnen im Hof von St. Josef

Blick in einen der Flure von St. Josef

Einblick in den Schlafsaal von St. Josef

Dieses kleine Konvolut stellt nicht nur eine interessante bildliche Quelle für St. Josef aus der Zeit dar, als dort neben der Höheren Töchterschule (Lyzeum), auch eine Frauenschule untergebracht war. Die erhaltenen Ansichtskarten ergänzen ebenso wunderbar das Œuvre des Fotografen Hermann Gross, von dem im Stadtarchiv Bonn und im Fotoarchiv des LVR-Amts für Denkmalpflege im Rheinland in Brauweiler Fotos und Ansichtskarten verwahrt werden.

[1] https://www.bonn.de/themen-entdecken/bildung-lernen/zeitfenster/zeitfenster.php [22.8.2025]. Dort der Beitrag „April 2023: 80. Todestag des Bonner Fotografen Hermann Gross“.

© Stadtarchiv Bad Honnef

Erfolgsmodell Schulstraßen wird ausgeweitet

Freepik

Die erfolgreichen Testläufe für die Einrichtung von Schulstraßen führen zur Ausweitung der Verkehrsberuhigung ab dem Beginn des neuen Schuljahres 2025/26. Mit dem Start am Mittwoch werden neben den bisherigen Sperrungen zwei weitere hinzukommen, die zunächst im Rahmen von Verkehrsversuchen getestet werden. Ziel ist, den Hol- und Bringverkehr zu den Schulen mit dem privaten PKW deutlich zu reduzieren, da die Verkehrssituation an den Schulstandorten oftmals unübersichtlich und potenziell gefährlich ist.

Bürgermeister Otto Neuhoff: „In meiner Kindheit und Jugend habe ich ganz selbstverständlich zu Fuß oder mit dem Fahrrad, alleine und mit meinen Freunden den Schulweg angetreten. Dass das in den letzten Jahrzehnten zunehmend verloren gegangen ist, finde ich sehr bedauerlich. Mit den Schulstraßen, die wir in Verkehrsversuchen erfolgreich getestet haben, wird der Weg für die Kinder wieder sicherer und die Selbstständigkeit gefördert. Das ist wichtig und freut mich sehr!“

Die beiden Versuche aus dem letzten Jahr wurden seitens der Verwaltung ausgewertet. Dabei waren die Rückmeldungen der Anwohnerinnen und Anwohner sowie der beteiligten Schulen sehr positiv. Als besonders bemerkenswert wurden die unmittelbare Entlastung des Verkehrsaufkommens sowie die gesteigerte Sicherheit für die Schulkinder während der Bring- und Abholzeiten wahrgenommen.

Folgende Regelungen sind zu beachten (Ferienzeiten ausgenommen): 

Königin-Sophie-Straße – temporäre Einrichtung einer Schulstraße (Verkehrsversuch)

Zukünftig ist somit auch die Königin-Sophie-Straße von montags bis freitags zwischen 7:30 Uhr bis 8:00 Uhr sowie montags und freitags von 13:50 Uhr bis 14:30 Uhr und dienstags bis donnerstags von 14:50 Uhr bis 15:30 Uhr für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Karl-Broel-Straße – temporäre Einrichtung einer Schulstraße (Verkehrsversuch)

Auch in Rhöndorf wird eine Sperrung eingerichtet. Hier ist die Karl-Broel-Straße von montags bis freitags zwischen 7:30 bis 8:00 Uhr und 12:00 bis 13:30 Uhr nicht für Fahrzeuge geöffnet.

Rommersdorfer Straße – dauerhafte Einrichtung einer Schulstraße

Die Straße ist montags bis freitags von 7:30 Uhr bis 8:00 Uhr sowie von 12:00 Uhr bis 13:30 Uhr für den fließenden Verkehr gesperrt.

Burgwiesenstraße – Fortsetzung der temporären Einrichtung (Verkehrsversuch)

Die Burgwiesenstraße ist montags bis freitags von 7:15 Uhr bis 8:15 Uhr für den fließenden Verkehr gesperrt.

Damit wird der Verkehrsversuch um ein weiteres Jahr verlängert, da im vergangenen Schuljahr verkehrsrechtliche Ergänzungsmaßnahmen in den angrenzenden Straßen vorgenommen werden mussten, deren Wirksamkeit noch nicht abschließend beurteilt werden kann. Die Burgwiesenstraße ist daher weiterhin zwischen den Straßen Am Kirchberg und In den Kircherlen temporär für den fließenden Verkehr gesperrt.

Mit Ausnahme der Rommersdorfer Straße, in der die Einrichtung nun festgeschrieben ist, führt die Stadt Bad Honnef diese Maßnahmen im Rahmen von Verkehrsversuchen gem. § 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 Straßenverkehrsordnung (StVO), zunächst auf ein Jahr befristet, durch.

Bürgermeister Otto Neuhoff: „Wir werden wie bei den ersten Projekten dieser Art die Erkenntnisse sammeln, wie sich die Verkehrsdinge neu ordnen werden. Wasser sucht sich bekanntlich seinen Weg – Autofahrer tun dies auch.“

Das Thema Sicherheit auf Schulwegen fördert die Stadt bereits seit einigen Jahren aktiv und hat mehrere Maßnahmen umgesetzt. Zuletzt wurden Querungshilfen in der Bismarckstraße und Königin-Sophie-Straße, die Erneuerung der Markierung des Fußgängerüberwegs in der Bismarckstraße, sowie mehrere Hol- und Bringzonen eingerichtet. Von diesen ausgehend markieren gelbe Füße die weiteren Meter bis zum Schulgelände. Damit sollen sowohl Eltern als auch Schülerinnen und Schüler ermutigt werden, den Schulweg nicht mit dem Auto zurückzulegen. Das fördert die Selbstständigkeit der Kinder und ermöglicht es, erste Erfahrungen im Straßenverkehr zu sammeln und sich sicherer im öffentlichen Raum zu bewegen.

Für die beiden neuen Schulstraßen wurde eine Hol- und Bringzone erweitert und eine weitere eingerichtet. In der Königin-Sophie-Straße wurde bereits im letzten Jahr eine Hol- und Bringzone eingerichtet. Diese wird in nun auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite erweitert.

In der Karl-Broel-Straße ist eine Hol- und Bringzone im Bereich Karl-Broel-Straße / Löwenburgstraße (im Bereich der Treppenanlage) neu eingerichtet worden.

Für Anwohnerinnen und Anwohner gilt, dass die Durchfahrt auch zu den Sperrzeiten weiterhin möglich sein wird. Kostenfreie Ausnahmegenehmigungen können bei der Straßenverkehrsbehörde per E-Mail unter strassenverkehr@bad-honnef.de oder auf dem Postweg beantragt werden. Alternativ kann auch durch Vorlage des Personalausweises, auf dem die aktuelle Meldeanschrift des gesperrten Straßenabschnitts vermerkt ist, passiert werden.

Vier neue Auszubildende im Dienst der Stadt

Stadt Bad Honnef

Kilian Theisen, Zakir Hossain, Nico Firk und Laura Hepperle (von links)

Am 1. August haben vier neue Auszubildende ihren Dienst bei der Stadtverwaltung Bad Honnef angetreten. Begrüßt wurden sie von Ausbildungsleiter Björn Stang sowie von Personalchefin Gabriele Herfurt, die ihnen am ersten Tag einen Überblick über die kommenden drei Jahre sowie die ersten organisatorischen Hinweise mit auf den Weg gaben.

Insgesamt starten drei Verwaltungsfachangestellte – Laura  Hepperle, Zakir Hossain und Nico Firk – sowie KilianTheisen als Fachinformatiker für Systemintegration ihre Ausbildung. Sie alle erwartet ein abwechslungsreicher Einstieg in das Berufsleben mit vielen Einblicken in die verschiedenen Aufgabenbereiche der Verwaltung.

„Wir freuen uns sehr, dass Sie sich für eine Ausbildung bei der Stadt entschieden haben. Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit unserer Stadt“, so die Ausbildungsleitung. In der folgenden Einführungswoche wurden die Auszubildenden dem Verwaltungsvorstand vorgestellt und konnten erste praktische Eindrücke im Abwasserwerk sowie im Konrad-Adenauer-Haus gewinnen. Diese Stationen sind ein fester Bestandteil der Einführungsphase in Bad Honnef.

Aktuell bietet die Stadt Bad Honnef Ausbildungen in mehreren Berufsbildern an: Verwaltungsfachangestellte, Fachkräfte für Bäderwesen, Fachinformatiker für Systemintegration, Umwelttechnologinnen und -technologen für Abwasserbewirtschaftung (dieses Jahr voraussichtlich unbesetzt) sowie das duale Studium „Bachelor of Laws – Kommunaler Verwaltungsdienst“. Damit werden zentrale Aufgabenbereiche einer modernen, bürgernahen Verwaltung abgedeckt.

Der Ausbildungsbedarf ist deutlich: Bis 2035 werden voraussichtlich 85 Mitarbeitende der Stadt Bad Honnef in den Ruhestand gehen. Diese Entwicklung unterstreicht die Notwendigkeit, frühzeitig engagierte Nachwuchskräfte auszubilden und damit den Wissenstransfer und den Fortbestand öffentlicher Dienstleistungen zu sichern.
Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet das: Eine gut aufgestellte Verwaltung bleibt erreichbar, handlungsfähig und serviceorientiert – heute wie morgen. Die Stadt Bad Honnef sieht in der Ausbildung deshalb eine zentrale Investition in die Qualität kommunaler Aufgaben.

Die Ausbildung bei der Stadt ist geprägt durch eine intensive Betreuung: Neben der praktischen Ausbildung in der Verwaltungsbehörde besuchen die Nachwuchskräfte die Berufsschule, sowie – im Fall der Verwaltungsfachangestellten – zusätzlich das Studieninstitut. Studierende des dualen Studiengangs verbringen die Theoriephasen an der Hochschule für Polizei und Verwaltung NRW in Köln. Ergänzt wird die Ausbildung durch interne Lerntage, in denen erfahrene Kolleginnen und Kollegen gezielt Wissen vermitteln und individuelle Unterstützung anbieten.

Die Perspektiven nach der Ausbildung sind vielversprechend. Die Stadt Bad Honnef bildet grundsätzlich für den eigenen Bedarf aus – mit dem Ziel, engagierte Nachwuchskräfte nach dem Abschluss zu übernehmen und langfristig weiterzuentwickeln.
Wer sich für eine Ausbildung bei der Stadt interessiert, kann sich auf der städtischen Karriereseite meinjob.meinbadhonnef.de informieren.

 

Hausmüll vorschriftsmäßig entsorgen

Stadt Bad Honnef

Der städtische Bau- und Betriebshof stellt mit wachsender Sorge fest, dass öffentliche Straßenpapierkörbe zunehmend zweckentfremdet werden. Immer häufiger landen darin oder daneben private Haushaltsabfälle – teils in vollen Plastiktüten oder Kartons. Diese unsachgemäße Nutzung ist nicht nur rücksichtslos gegenüber dem Stadteinigungspersonal, sondern auch rechtswidrig.

Die Papierkörbe im öffentlichen Raum dienen ausschließlich der Entsorgung von Kleinabfällen wie Taschentüchern, Kaugummis, leeren Getränkebechern oder Verpackungen. Sie sind ein Angebot, um das Stadtbild sauber und gepflegt zu halten. Werden sie hingegen mit Hausmüll überfüllt, hat das direkte Auswirkungen auf die Reinigungsleistung im gesamten Stadtgebiet: Eine Stadtreinigungskraft leert täglich etwa 120 bis 140 Papierkörbe. Überfüllte Behälter oder beigestellter Hausmüll verlängern die Arbeitszeiten erheblich und führen dazu, dass andere zu reinigende Bereiche im Stadtgebiet nicht mehr angefahren werden können. Zudem stellt der zusätzliche Müll eine erhebliche körperliche Belastung für die Beschäftigten dar – insbesondere dann, wenn scharfkantiger oder schwerer Abfall die Müllsäcke beschädigt und dadurch das Verletzungsrisiko steigt.

Die rechtliche Lage ist eindeutig: Nach § 3 Abs. 1 Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) gilt alles, dessen sich jemand entledigt oder entledigen will, als Abfall. Die Entsorgung hat entsprechend den gesetzlichen und kommunalen Vorgaben zu erfolgen. Die kommunale Abfallsatzung des Rhein-Sieg-Kreises regelt dies in § 2 Abs. 3 unmissverständlich: „Abfälle sind getrennt zu halten und den für den jeweiligen Abfall gemäß dieser Satzung zugelassenen Abfallbehältern und Sammelsystemen am Anfallsort zuzuführen.“ (Quelle: Abfallsatzung des Rhein-Sieg-Kreises, § 2 Abs. 3, www.rhein-sieg-kreis.de) Daraus folgt klar: Hausmüll darf nicht über öffentliche Papierkörbe entsorgt werden. Auch das Abladen von Müll an Altkleider- und Altglascontainern ist verboten. Wer dagegen verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld rechnen.

Der Bauhof appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger: „Bitte nutzen Sie öffentliche Papierkörbe ausschließlich wie vorgesehen – für Kleinmüll unterwegs. Private Haushaltsabfälle gehören in die Mülltonnen auf dem eigenen Grundstück. Haben Sie dennoch einmal wilden Müll entdeckt? Dann melden Sie diesen gerne über die Meldoo-App.“

Briefwahlbüros sind geöffnet

Gerd Altmann Pixabay

Seit dieser Woche sind die Briefwahlbüros der Stadt Bad Honnef geöffnet. Nun haben wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Stimme bereits vor dem Wahltermin am 14. September per Briefwahl abzugeben.

Im Briefwahlbüro am Rathausplatz 10a ist dies ab Montag, 18. August, während der Öffnungszeiten des Rathauses möglich: montags und dienstags von 8 bis 12 Uhr, donnerstags von 8 bis 12 Uhr und zusätzlich nachmittags von 15 bis 17 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr.

Das Briefwahlbüro des Stadtteils Aegidienberg ist im Bürgerbüro am Aegidiusplatz ab Donnerstag, 21. August, immer dienstags von 14 bis 16 Uhr und donnerstags von 8 bis 12 Uhr geöffnet.

Zusätzlich kann in beiden Briefwahlbüros am Freitag, den 12. September, von 8 bis 12 und von 14 bis 15 Uhr gewählt werden.

Der Antrag auf Briefwahlunterlagen kann noch bis zum 12. September, 15 Uhr, persönlich im Briefwahlbüro, schriftlich oder online gestellt werden. Für die persönliche Beantragung werden folgende Dokumente benötigt: Personalausweis/Reisepass/Identitätsausweis und/oder Wahlbenachrichtigung. Um die Antragstellung zu beschleunigen, ist es hilfreich, den Antrag auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung vorab auszufüllen und zu unterschreiben.

Die Online-Beantragung eines Wahlscheins mit Briefzustellung ist noch bis zum 9. September, 15 Uhr, möglich. Der Wahlbrief muss so rechtzeitig an die Wahlbehörde zurückgesandt werden, dass er dort spätestens am Sonntag, 14. September bis 16 Uhr, eingeht.

Alle Informationen zur Wahl finden sich unter:

https://meinbadhonnef.de/a-z-listing/wahlen-kommunalwahl-2025/

 

Bürgermeister Otto Neuhoff: „Jede Stimme zählt“

Porträtfoto

Porträtfoto

Bürgermeister Otto Neuhoff

Bürgermeister Otto Neuhoff appelliert an alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger, ihr demokratisches Mitbestimmungsrecht bei der Kommunalwahl am 14. September 2025 wahrzunehmen. In einer Videobotschaft macht er deutlich, dass Wahlen nicht nur ein Recht, sondern aus seiner Sicht eine bürgerschaftliche Verpflichtung ist.

„Unsere Demokratie lebt von der aktiven Beteiligung ihrer Menschen gerade auf der kommunalen Ebene, wo 16 jährige und auch EU-Bürger wahlberechtigt sind. Jede Stimme trägt dazu bei, den Mitgliedern des Rates Rückhalt zu geben und die Zukunft von Bad Honnef zu gestalten. Ich bitte Sie, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und damit ein starkes Zeichen für Demokratie und Gemeinschaft zu setzen“, so Neuhoff.

Die Kommunalwahl bietet allen wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, über die Zusammensetzung des Stadtrates und damit über wichtige Entscheidungen für die Entwicklung der Stadt mitzubestimmen. Die Stadtverwaltung erinnert daran, rechtzeitig die Wahlunterlagen zu prüfen und gegebenenfalls die Möglichkeit der Briefwahl zu nutzen.
Weitere Informationen zur Kommunalwahl, den Wahlzeiten und Wahlorten finden sich auf der offiziellen Internetseite der Stadt Bad Honnef unter www.meinbadhonnef.de

Die Videobotschaft von Bürgermeister Otto Neuhoff mit dem Titel „Jede Stimme zählt – gestalten Sie die Zukunft unserer Stadt mit!“ ist abrufbar unter:

https://www.youtube.com/shorts/BHZ0-i3hKhs

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