Schüleraktion zur Hitzekartierung 2025

PartnerInnen des Netzwerkes „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ und SchülerInnen Bad Honnefer Schulen beenden die Hitzekartierung 2025 mit Eisgutscheinen

Schülerinnen und Schüler Bad Honnefer Schulen engagieren sich auch im Sommer 2025 wieder, um aktuelle Messdaten über heiße und kühle Orte in Bad Honnef zu ermitteln. Ihr Engagement wird dankenswerterweise vom LIONS Club Bad Honnef bereits im dritten Jahr in Folge gefördert, weil es dem Präsidenten des LIONS Club und seinen Mitgliedern wichtig ist, dass Kinder und Jugendliche den von Menschen gemachten Klimawandel verstehen und mit Empathie Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen umsetzen lernen.

Verlässliche Unterstützung erfahren die Bad Honnefer Bildungs- und Betreuungseinrichtungen auch durch das Netzwerk „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“, in dem inzwischen alle Bad Honnefer Schulen, die Ev. Kita Unterm Regenbogen, die Stadt Bad Honnef, das Abwasserwerk (AWBH), die Bürgerstiftung Bad Honnef, die Bad Honnef AG (BHAG) und der LIONS Club Bad Honnef vertreten sind.

Die Kartierungen für den Sommer sind nun von Teams des Nell-Breuning-Berufskollegs und dem Siebengebirgsgymnasium (SIBI) abgeschlossen und viele Jugendliche für das Thema sensibilisiert. Im Fokus standen in diesem Jahr die Schulhöfe der Bad Honnefer Schulen, um diesen speziellen Pausen- und Lernraum resilienter gegen die Folgen des Klimawandels zu machen.

Denn Hitzefrei gibt es in Zeiten verlässlicher Ganztagsbetreuung und Internatsbetreuung schon lange nicht mehr. Stattdessen weisen die Schulhöfe unterschiedlicher Schulformen vordringlich versiegelte Spielflächen und fehlende Abschattungsmöglichkeiten über Sitzflächen auf. Individuelle Verbesserungsvorschläge und innovative Umsetzungsideen scheitern leider oft an den notwendigen finanziellen Mitteln. Diese Mangellage motiviert die Kinder und Jugendlichen zum Engagement. Die Ergebnisse ihrer Kartierungsarbeit und frische Ideen für Maßnahmen bringen sie gemeinsam mit Grundschulkindern der Löwenburgschule in einen Beteiligungsworkshop zur Klimafolgenanpassung in das städtische Klimaanpassungskonzept für Bad Honnef ein, um für zukünftige Hitzewellen besser gerüstet zu sein.

Damit Lernen Spaß macht und Engagement belohnt wird, sponserte die BHAG Eisgutscheine für alle Kinder und Jugendlichen. Die Gutscheine können in den nächsten Tagen im Brunnen-Café, in der Bad Honnefer Fußgängerzone, eingelöst werden.

Konzert zusammenKLANG am 3. Oktober

Zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober findet um 19 Uhr im Kunstraum ein Konzert von Erwachsenen, Schülerinnen der Musikschule sowie Lehrkräften statt. Gesang, Querflöte, Harfe und Klavier musizieren zusammen Werke von Beethoven, Mozart, Schubert und Piazolla.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

 

Vollsperrung der K 30 ab 29. September

Tom/Pixabay.com

Vom 29. September bis zum 17. Oktober 2025 wird die K 30 (Windhagener Weg) zwischen der Rottbitzer Straße und dem Kreisverkehr auf Höhe des Autohofs am Dachsberg in zwei Bauabschnitten saniert. Der Rhein-Sieg-Kreis sperrt diesen Bereich deshalb vollständig.

Die Zufahrt zum Autohof und zu den dort ansässigen Betrieben an der Autobahnabfahrt Bad Honnef/Linz der A 3 ist in diesem Zeitraum nur aus Windhagen kommend möglich.

Es werden zwei voneinander unabhängige Umleitungsstrecken eingerichtet, auf die bereits auf der A 3 hingewiesen wird.

Der PKW-Verkehr wird über die L 247 – Rottbitzer Straße – über Stockhausen und Windhagen bis zum Kreisverkehr zum Autohof geführt. Die zweite Umleitungsstrecke gilt für den LKW-Verkehr und verläuft auf der anderen Seite der A 3 über Hallerbach und Schweifeld zurück zum Autohof am Dachsberg.

Die entsprechenden Verkehrszeichenpläne stehen  zum Download bereit:

https://pressefotos.meinbadhonnef.de/download/sperrung-k-30-ba1/
https://pressefotos.meinbadhonnef.de/download/sperrung-k-30-ba2/

Für Rückfragen steht Patrick Andres vom Rhein-Sieg-Kreis telefonisch unter 02241/13-2254 zur Verfügung.

„Stadt.Glanz – Gemeinsam für eine saubere City“

Thomas Scheben

Werben gemeinsam für das Projekt „Stadt.Glanz – gemeinsam für eine saubere City“: Anna Bröhl (Frauenstammtisch), Bürgermeister Otto Neuhoff und Citymanagerin Miriam Brackelsberg (von links). (Quelle: Thomas Scheben)

Mit der Kampagne „Stadt.Glanz – Gemeinsam für eine saubere City“ setzt die Stadt Bad Honnef ein weiteres Zeichen für mehr Aufenthaltsqualität im Herzen der Stadt. Bereits mit mobilen Sitzbänken und Pflanzkübeln, den bunten Schirmen in der Kirchstraße und dem Foto-Spot am Kirchplatz hat die Stadt Akzente gesetzt, um das Zentrum attraktiver zu gestalten.

Jetzt steht die Sauberkeit im Fokus – als gemeinschaftliche Aufgabe. „Wir möchten, dass die Innenstadt auch während der bevorstehenden Bauphase lebendig bleibt“, betont Bürgermeister Otto Neuhoff. Denn am 8. Oktober beginnen die Tiefbauarbeiten für das zukunftsweisende Bauprojekt „Piazza Verde Prima“. „Das Projekt hat in Verbindung mit dem Postneubau am Saynschen Hof das Potenzial, die Innenstadt zu einer neuen Blüte zu bringen“, ist Bürgermeister Otto Neuhoff überzeugt.

Im Zentrum der Kampagne steht das Wort „gemeinsam“. Hier ist die Bürgerschaft gefragt, ihren Teil beizutragen. „Es liegt an jedem Einzelnen, wie unsere Stadt aussieht. Nur wenn wir zusammenwirken, gestalten wir eine lebenswerte Zukunft, auf die wir stolz sein können“, so der Bürgermeister.

Bereits seit dem Frühjahr wird eine neue, moderne Kehrmaschine eingesetzt, die seitdem regelmäßig in allen Ortsteilen ihre Runden dreht. Dafür wurde eine neue Stelle beim Bau- und Betriebshof geschaffen. Mit dem Cleanup-Day ruft die Stadt einmal im Monat zum gemeinsamen Aufräumen auf. Hierfür stellt sie 25 Besen mit dem Aufdruck „kehrmunity“ bereit.

Um die Bürgerinnen und Bürger für das Thema Sauberkeit zu sensibilisieren, werden in der Stadt regelmäßig Plakate mit dem Slogan „Jedes Abfallopfer ist eines zu viel“ aufgehängt. Wer gerne Verantwortung übernehmen möchte, kann im Rahmen der Aktion „Adopt-a-spot“ eine Sitzbank oder einen Pflanzkübel „adoptieren“. Ein QR-Code auf den Pflanzsteckern führt direkt zur Website mit den verfügbaren Spots.

Alle Aktionen sind in einem übersichtlichen Flyer zusammengefasst, der an öffentlichen Stellen ausliegt.„Es geht nicht nur um Sauberkeit“, betont Citymanagerin Miriam Brackelsberg, „ sondern um Verantwortungsbewusstsein, Identifikation mit der Stadt und ein echtes Wir-Gefühl. Nur gemeinsam können wir eine lebendige, saubere und einladende Innenstadt schaffen.“ Die Kampagne ist zunächst auf zwei Jahre angelegt und wird mit städtischen Mitteln in Höhe von 15.000 Euro finanziert.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Geschäftsleute können sich telefonisch unter 02224-184107 oder per E-Mail an miriam.brackelsberg@bad-honnef.de bei Citymanagerin Miriam Brackelsberg melden.

 

Offizielle Aufnahme in die AGFS

Stadt Bad Honnef

Bürgermeister Otto Neuhoff, Victor Haase, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, und Christine Fuchs, Vorstand der AGFS NRW freuen sich über die Aufnahme der Stadt Bad Honnef in die AGFS-Familie.

Als 118. Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e. V. (AGFS NRW)  erhielt die Stadt Bad Honnef gestern die offizielle Urkunde – überreicht von NRW-Staatssekretär Viktor Haase und Christine Fuchs, Vorstand der AGFS NRW.

Bürgermeister Otto Neuhoff nahm die Auszeichnung im Namen der Stadt entgegen. „Die Mitgliedschaft in der AGFS NRW werten wir als Anerkennung unseres Engagements für den Fuß- und Radverkehr und als Ansporn so weiterzumachen. Sie bestätigt unseren Weg hin zu einer Stadt, die auf kurze Wege, sichere Mobilität und ein gutes Miteinander setzt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und den Austausch im Netzwerk“, erklärte Bürgermeister Otto Neuhoff.

Staatssekretär Viktor Haase sagte bei der Überreichung der Urkunde:
„Bad Honnef zeigt eindrucksvoll, wie aktive Mobilität vor Ort engagiert gefördert und sicher gestaltet werden kann. So stellen wir uns verkehrssichere Mobilität in Nordrhein-Westfalen vor. Ich freue mich, dass Bad Honnef jetzt Teil der AGFS NRW ist.“

Bei der Hauptbereisung am 4. Juli 2025 überzeugte Bad Honnef die Auswahlkommission mit einem engagierten Verwaltungsteam, das strategische Planung und viele kleine Maßnahmen geschickt verbindet. Besonders positiv bewertet wurde die Umsetzung des „Poller-Erlasses“: Kurze Poller wurden durch gut sichtbare Exemplare im Design der Fahrradmarke FahrRadMomente ersetzt. Mit der Kampagne Die Radwende samt „Fest der Flicken“ und auffälligen Plakaten stärkte die Stadt das Bewusstsein für sichere Mobilität.

Auch die geplante Bahnhofsbrücke für Fuß- und Radverkehr sowie neue Bewohnerparkzonen und farbliche Markierungen im Straßenraum zeigen, wie Bad Honnef gezielt den Umweltverbund fördert und Rad- sowie Fußverkehr sichtbarer und sicherer macht.

Christine Fuchs, Vorstand der AGFS NRW, betont: „Bad Honnef zeigt mit viel Kreativität, dass sich konsequente Nahmobilitätsförderung und einprägsame Öffentlichkeitsarbeit hervorragend ergänzen. Die Stadt setzt wichtige Impulse, die weit über die Region hinaus Vorbildcharakter haben.“

Mitglieder der AGFS NRW profitieren unter anderem von besonderen Fördermitteln des Landes, Fachinformationen, Kampagnen und dem intensiven Austausch mit anderen Kommunen. Die Mitgliedschaft gilt zunächst für sieben Jahre, danach erfolgt eine Neubewertung.

Über die AGFS NRW:

Die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e.V. (AGFS NRW) setzt sich seit 1993 für die Förderung aktiver Mobilität ein. Die Basis dafür bildet eine sichere, durchgängige und komfortable Infrastruktur für den Fuß- und Radverkehr. Bei deren Umsetzung unterstützt der kommunale Verein seine Mitglieder mit Fachinformationen, Beratungsangeboten, Kampagnen sowie Aktionen und bietet ihnen die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch. Als Sprachrohr vertritt die AGFS NRW die Interessen ihrer Mitglieder gegenüber der Landes- und Bundespolitik und steht zudem im intensiven Austausch mit Akteur:innen der Wirtschaft, der Wissenschaft und anderer Verbände.

Bad Honnef wurde gestern das Prädikat „Fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt“ verliehen: Christine Fuchs, Vorstand AGFS NRW, Bürgermeister Otto Neuhoff und Victor Haase, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr (MUNV), sowie Friederich Watzke (links, Referent im Stabsbereich Bürgermeister) und Martin Lohmann (rechts, MUNV) präsentieren die Urkunde und das Schild.

Landeszuweisungen stopfen kommunale Finanzlöcher nicht

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Der von der Landesregierung beschlossene Entwurf für das Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG) 2026 sieht eine Erhöhung der Finanzausgleichsmasse auf einen neuen Rekordwert von 16,45 Milliarden Euro vor – das sind rund 684 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Auch die Stadt Bad Honnef soll nach aktuellem Stand im kommenden Jahr rund 3,29 Millionen Euro an Schlüsselzuweisungen erhalten, was einer Steigerung von rund 545.000 Euro gegenüber 2025 entspricht.

Trotz dieser Erhöhung mahnt Bürgermeister Otto Neuhoff zur realistischen Einordnung: „Die finanzielle Lage der Kommunen in NRW bleibt angespannt. Die Steuererträge entwickeln sich nicht zuletzt aufgrund der anhaltenden Rezession unterdurchschnittlich. Bei zunehmenden Aufgaben in den Bereichen Infrastruktur, Bildung und soziale Daseinsvorsorge reichen punktuell steigende Landeszuweisungen nicht aus, um die gravierenden Lücken in den kommunalen Haushalten zu stopfen.“

Auch Stadtkämmerer Martin Gautsch blickt mit Sorge auf die mittelfristige Entwicklung: „Die Aufteilung der Mittel richtet sich maßgeblich nach Einwohnerzahl und Steuerkraft. Aufgrund der demografischen Entwicklung muss Bad Honnef ab 2027 wieder mit sinkenden Zuweisungen rechnen, obwohl die Ausgaben weiter steigen werden. Das gefährdet die langfristige Finanzierungsfähigkeit unserer Stadt.“

Beide betonen die gemeinsame Verantwortung von Bund und Ländern für eine nachhaltige Kommunalfinanzierung. Dazu zähle auch die verbindliche Einhaltung des Konnexitätsprinzips. „Wenn Bund und Land neue Aufgaben auf die Kommunen übertragen, müssen sie auch die dafür erforderlichen Mittel bereitstellen“, so Neuhoff. „Die Praxis zeigt jedoch, dass zusätzliche Verpflichtungen oftmals geschaffen werden, ohne für eine auskömmliche Finanzierung zu sorgen.“

Die geplanten Mittel aus dem GFG 2026 seien zwar ein Schritt in die richtige Richtung, könnten die strukturellen Schwächen der kommunalen Haushalte aber nicht beheben. „Was die Städte und Gemeinden brauchen, ist nicht nur mehr Geld, sondern eine dauerhaft verlässliche Finanzierungsbasis. Dafür sind tiefgreifende strukturelle Reformen der Gemeindefinanzierung nötig“, unterstreicht Neuhoff.

Tourismus und Freizeit: Neue digitale Erlebnisse

Stadt Bad Honnef

Ob Wanderlust, Fahrradtour oder ein Spaziergang über die Insel Grafenwerth – frische digitale Tipps machen Lust auf Natur und Kultur.

Die Stadt lädt ab sofort dazu ein, ihre Schätze noch intensiver zu entdecken – und das mit einem frischen digitalen Angebot auf der städtischen Webseite. Wer gerne draußen unterwegs ist, kann sich jetzt über zahlreiche neue Inhalte freuen, die Lust machen, direkt die Wanderschuhe zu schnüren oder das Fahrrad startklar zu machen.

Besonders praktisch: Die Tipps für Wander- und Fahrradtouren (Rubrik Bad Honnef entdecken – Natur pur) sind nun als Komoot Collections verfügbar. Mit nur wenigen Klicks können die schönsten Strecken eingesehen und als GPX-Dateien heruntergeladen werden – so wird die Orientierung unterwegs zum Kinderspiel.

Ein echtes Herzstück der Neuerungen ist die komplett überarbeitete Seite zur Insel Grafenwerth. Hier werden die vielen sehenswerten Punkte der Insel liebevoll vorgestellt – neben dem Freizeitbad und der Gastronomie allen voran der Umwelt-Skulpturenpark. Bürgermeister Otto Neuhoff, selbst Jury-Mitglied für den Environment and Art Award, dessen Preisträger hier ihre Kunst präsentieren, ist begeistert: „In unserem Umwelt-Skulpturenpark auf Grafenwerth verschmelzen Natur und Kunst in harmonischer Weise miteinander und reflektieren so das Zusammenspiel von Mensch und Umwelt. Ein Ort, der zum Entdecken und Verweilen einlädt.“

Damit auch die Inspiration nicht zu kurz kommt, ergänzen neue Kurzvideos zum Wandern und Radfahren das digitale Angebot. „Unsere Kurzvideos nehmen die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf abwechslungsreiche Routen und geben anschauliche Eindrücke davon, wie vielfältig und erlebnisreich die Region ist“, so die für Tourismus zuständige Mitarbeiterin Sonja Schwalbe. Neben der Webseite sind die Videos selbstverständlich auch auf den Social-Media-Kanälen der Stadt Bad Honnef zu finden.

Mit diesen Erweiterungen möchte die Stadt den Zugang zu Freizeitangeboten noch attraktiver gestalten und gleichzeitig die Vielfalt der Region zeitgemäß digital erlebbar machen.

Zu finden ist das neue Angebot auf der städtischen Webseite www.meinbadhonnef.de unter der Rubrik „Tourismus & Freizeit“.

Mobilitätsknoten: Bürgerbeteiligung am 20.9.

Sweco GmbH

Die Stadt Bad Honnef treibt die Mobilitätswende voran und plant im Zuge der geplanten Verlagerung des DB-Bahnhofs an den Park-&-Ride-Parkplatz Grafenwerth die Entwicklung eines zukunftsweisenden Mobilitätsknotens. Ziel ist es, verschiedene Verkehrsträger wie die Deutsche Bahn, die Stadtbahnlinie 66, ein Park-&-Ride-Parkhaus, Fahrradinfrastruktur, sowie Bike- und Carsharing-Angebote an einem Ort zu bündeln. Ergänzt wird das Konzept durch einen neuen Bahnhofsvorplatz sowie eine verbesserte Anbindung an die Innenstadt über die Girardetallee.

Eine grundlegende Verkehrsuntersuchung sowie eine Machbarkeitsstudie liegen bereits vor. Nun geht das Projekt in die nächste Phase. Bevor ein freiraum- und hochbauplanerischer Wettbewerb zur weiteren Planung durchgeführt wird, haben alle Interessierten die Möglichkeit, ihre Ideen und Wünsche im Rahmen eines Bürgerdialogs einzubringen.

Die Vorstellung des Projektes findet im Kontext des Klimaschutztags der Stadt Bad Honnef am Samstag, dem 20. September 2025, ab 15 Uhr vor dem Kurhaus statt. Nach der Präsentation des Projektes werden am Stand des Planungsbüros Ulrich Hartung Anregungen entgegengenommen und diskutiert. 

Bernhard Rothe, Geschäftsbereichsleiter Städtebau, wird das Beteiligungsforum eröffnen und lädt zur aktiven Mitgestaltung ein: „Ihre Meinung ist gefragt: Wie stellen Sie sich den Vorplatz des neuen Mobilitätsknotens vor, der einen neuen Stadtraum und zugleich Entree für die Stadt Bad Honnef darstellen wird? Welche Funktionen sind Ihnen wichtig, welche Akzente sollten gesetzt werden? Kommen Sie vorbei, bringen Sie Ihre Ideen ein und gestalten Sie mit!“

Die Anregungen aus der Bürgerbeteiligung werden zusammen mit der Aufgabenstellung für den Planungswettbewerb an die Bewerber übermittelt und können sich auf die künftige Gestaltung dieses zentralen Ortes der Bad Honnefer Verkehrsinfrastruktur auswirken. Der neue Mobilitätsknoten ist ein wichtiger Baustein für eine nachhaltige Mobilität und den Klimaschutz in der Region.

 

Öffnungszeiten Briefwahllokale

Gerd Altmann Pixabay

Am Freitag, dem 19. September um 8.oo Uhr, öffnet das Briefwahlbüro der Stadt Bad Honnef. Nun haben wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Stimme bereits vor dem Termin der Stichwahl des Landrats am 28. September abzugeben.

Im Briefwahlbüro am Rathausplatz 10a ist dies in der kommenden Woche während der Öffnungszeiten des Rathauses möglich: montags und dienstags von 8 bis 12 Uhr, donnerstags von 8 bis 12 Uhr und zusätzlich nachmittags von 15 bis 17 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr.

Das Briefwahlbüro des Stadtteils Aegidienberg ist im Bürgerbüro am Aegidiusplatz immer dienstags von 13:30 bis 15:30 Uhr und donnerstags von 8 bis 12 Uhr geöffnet.

Die Online-Beantragung eines Wahlscheins mit Briefzustellung ist noch bis zum 23. September um 15 Uhr möglich. Der Versand der Briefwahlunterlagen beginnt am Donnerstag, dem 18. September. Bei der Stimmenauszählung werden nur Briefwahlunterlagen berücksichtigt, die am 28. September bis 16 Uhr im Rathaus eintreffen.

Alle Informationen zur Wahl finden sich unter:

https://meinbadhonnef.de/a-z-listing/wahlen-kommunalwahl-2025

Aus dem Archiv – Von der Siebengebirgsbahn zur Stadtbahn. 100 Jahre Haltestelle Bad Honnef

Am 26. September jährt sich die Eröffnung des Teilstreckenabschnitts der damaligen Siebengebirgsbahn nach Bad Honnef zum hundertsten Mal. Heute ist die Verbindung zwischen Bonn und Bad Honnef als Stadtbahn bekannt, auf der die Linie 66 des Bonner Betreibers SWB Bus und Bahn verkehrt.

Ende des 19. Jahrhunderts ursprünglich als touristische Anbindung an die Zahnradbahnen des Drachenfels und Petersberg und der Heisterbacher Talbahn gedacht, wurde 1896 eine Konzession für eine elektrische Bahn zwischen Bonn und Honnef erteilt. Im Oktober 1911 wird die Eröffnungsfahrt nach Oberdollendorf durchgeführt, und 1912 werden schon Überlegungen angestellt die Strecke der Siebengebirgsbahn bis Honnef weiterzuführen. In der Folge kam es zu weiteren Teilstück-Eröffnungen nach Königswinter und Rhöndorf. Am 26. September 1925 findet schließlich der Anschluss von Honnef mit der Endhaltestelle an der Insel Grafenwerth statt.

Die Gestaltung der Endhaltestelle fiel zunächst recht einfach aus. Wellblechhütten dienten den Fahrgästen als Wartehäuschen, und für den An- und Abtransport der Fahrgäste standen Droschken zur Verfügung. Auf einer Fotoaufnahme aus dem Jahr 1932 ist diese Situation gut zu erkennen.

Ansicht der Endhaltestelle der Siebengebirgsbahn in Honnef aus dem Jahr 1932. (Aufnahme Carl Bellingrodt, Stadtarchiv Bad Honnef)

Im Stadtarchiv Bad Honnef befinden sich Unterlagen aus dem Jahr 1931, bei denen es um einen Antrag von Wilhelm Klinkhammer zur Errichtung einer Wartehalle mit Verkaufsraum geht. Er beabsichtigte vor Kopf der Gleise ein 8 x 3,50m großes Holzhaus „in geschmackvollen Farbtönen“ zu errichten.

Lageplan zum Bauantrag einer Wartehalle an der Endhaltestelle der Siebengebirgsbahn von Wilhelm Klinkhammer in Honnef.

Die Bestrebungen von Herrn Klinkhammer wurden grundsätzlich zwar begrüßt, jedoch gab es auch Zweifel hinsichtlich des Erscheinungsbildes. Neben der „unglücklich wirkenden Gestalt des Bauwerks“, wurde auch die Position als „verkehrshindernd“ angesehen. Im Interesse des Landschaftsschutzes sprach sich der damalige Bürgermeister Alfred von Reumont gegen die Erteilung einer Baugenehmigung aus.

Baubeschreibung und Bauzeichnung der geplanten Wartehalle an der Endhaltestelle der Siebengebirgsbahn von Wilhelm Klinkhammer in Honnef.

Neben diesen Bedenken gab es auch Einwände in Bezug auf einen Ausschank in der Wartehalle und einer dadurch entstehenden Konkurrenz zum benachbarten Hotel/ Café  Rheingold. Klinkhammer entkräftete diese Bedenken dahingehend, dass er nur „Obst, Milch, Confitüren, Rauchwaren, Reiseandenken und Zeitschriften“ verkaufen würde.

Ansicht der Endhaltestelle der Siebengebirgsbahn in Honnef aus dem Jahr 1950 mit Blick Richtung Hotel/ Café Rheingold. Rechts erkennt man die neue Wartehalle des Architekten Denninger aus Godesberg. (Aufnahme Carl Bellingrodt, Stadtarchiv Bad Honnef)

Ob die Baugenehmigung letztendlich erteilt und die Wartehalle errichtet wurde, ist bisher nicht zu klären. Bisher sind keine weiteren Unterlagen zu dem Bauvorhaben oder Fotografien bekannt. Das Foto aus dem Jahr 1932 zeigt den entsprechenden Bereich der Endhaltestelle leider nicht.

Link zur Präsentation über die Siebengebirgsbahn, die für die Jubiläumsfeier am 19.9.2025 im Restaurant Le Jardin an der Endhaltestelle vom Stadtarchiv zusammengestellt wurde:

Siebengebirgsbahn Präsentation

© Stadtarchiv Bad Honnef