Sternsinger bringen Segen ins Rathaus

Stadt Bad Honnef

Am 2. Januar empfing Bürgermeister Philipp Herzog die Sternsingerinnen und Sternsinger im Rathaus.

Zu Beginn des neuen Jahres empfing Bürgermeister Philipp Herzog die Sternsinger aus den Bad Honnefer Ortsteilen im Rathaus. Kinder und Jugendliche aus den Gemeinden St. Mariä Heimsuchung, St. Johann Baptist, St. Martin und St. Aegidius waren der Einladung gefolgt und sorgten mit ihren Liedern, Segenswünschen und ihrem großen Engagement für eine besondere Atmosphäre im Rathaus.

So viele Sternsinger wie in diesem Jahr waren schon lange nicht mehr dabei. Dies ist ein starkes Zeichen für gelebte Solidarität und den großen Einsatz der Kinder, Jugendlichen und ihrer Begleiterinnen und Begleiter. Trotz eisiger Temperaturen ziehen sie in diesen Tagen durch die Stadt, bringen den traditionellen Segen in die Häuser und machen auf die Anliegen der diesjährigen Aktion aufmerksam.

Die Sternsingeraktion 2026 steht in Bad Honnef wie auch bundesweit unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf Bangladesch als Partnerland. Mit den gesammelten Spenden werden Kinder unterstützt, die aus ausbeuterischer Arbeit befreit werden sollen. Ziel ist es, ihnen den Zugang zu Bildung zu ermöglichen und sie mit Schuhen, Kleidung sowie notwendigen Materialien auszustatten. Zudem werden Schutzzentren gefördert, die Kindern Sicherheit und neue Perspektiven geben.

Auch in Bad Honnef sind die Sternsinger wie jedes Jahr in den Stadtteilen unterwegs, besuchen Haushalte, Einrichtungen und das Rathaus. Gleichzeitig weisen die katholischen Pfarreien darauf hin, dass für die laufende Aktion noch Kinder und begleitende Erwachsene herzlich willkommen sind, die sich engagieren und ein Zeichen gegen Kinderarbeit setzen möchten.

Bürgermeister Philipp Herzog zeigte sich beim Empfang sichtlich bewegt und dankbar: „Ich danke allen Sternsingerinnen und Sternsingern von Herzen für ihren großartigen Einsatz. Ihr sammelt für einen guten Zweck, macht auf das wichtige Thema Kinderarbeit aufmerksam und trotzt dabei sogar den eisigen Temperaturen. Dieses Engagement ist alles andere als selbstverständlich und ein starkes Zeichen der Mitmenschlichkeit.“